Review: Beautiful Darkness – Where the Moonlight is my Sun Review: Beautiful Darkness – Where the Moonlight is my Sun
Anlässlich des 25 jährigen Jubiläums und nach längerer Pause aus privaten Gründen, haben nun Beautiful Darkness ihr neues Album "Where the Moonlight is my... Review: Beautiful Darkness – Where the Moonlight is my Sun

Anlässlich des 25 jährigen Jubiläums und nach längerer Pause aus privaten Gründen, haben nun Beautiful Darkness ihr neues Album „Where the Moonlight is my Sun“ veröffentlicht. Eine Sammlung unveröffentlichter Songs aus den Jahren 1996, 97 und 2001.„Beautiful Darkness“ überraschen mit gefühlvollen Tönen und brachialen Klängen.

Bereits seit Anfang der Neunziger wirkten die Musiker der rheinländischen Gruppe „Beautiful Darkness“ zusammen. Das in diesem Jahr, zum fünfundzwanzigjährigen Jubiläum, neu publizierte Werk ,,Where the Moonlight is my Sun” ist in Wirklichkeit ein Kind dieser Zeit. Das merkt man ihm auch an der Konzeption an. Denn hier treffen beliebte Stile dieses Jahrzehnts miteinander kombiniert aufeinander.

So beginnt das Album mit Gothic Rock á la Geschwindigkeit gedrosseltem und nicht ganz so basslastig gestimmten „Him„.

Winds“ zeigt sich mit einer ruhigen, unaufgeregten Männerstimme, gepaart mit genretypischen Elementen und gelegentlich einsetzendem Frauengesang.

Die Lieder im Gefolge triften immer weiter ins Gefilde voller schmachtender, balladesker Tristesse, wo melancholischer Gesang und sanfte Laute der Akustikinstrumente vorherrschen.

,,Back from the Dead“ bringt im wahrsten Sinne eine Wiederauferstehung. Zunächst flotter Black Metal weckt den Hörer aus der süßen Lethargie, die zuvor gefühlvoll aufgebaut wurde. Danach nimmt der neu eingeschlagene Kurs doomige Formen an wie in Formationen wie ,,My Dying Bride”, nur bei weitem nicht so tief traurig gestaltet.Beautiful Darkness – Where the Moonlight is my Sun

Bei ,,Sleep Forever“ werden in das vom Grollen des Sängers dominierte Lied allerhand eingespielte Akustikarrangements gepackt. Sogar iberisch anmutendes Gitarrenspiel findet dort Einzug.

Nach über sieben Minuten und kurzer Pause kehrt mit dem darin versteckten Stück „Dreaming“ wieder die Spielweise des Anfangstitels ein.

Oftmals ist es als gewagter Plan anzusehen, in so abrupter Manier die Richtungen zu kreuzen. Doch das Ganze ist qualitativ gut gemacht und die im Bandnamen suggerierte schöne Dunkelheit wird stets bedacht, auch wenn sie nicht vor Schwärze triefend den Hörer umhüllt. Für Mondanbeter mit einer Vorliebe für sowohl sanfte und auch harte Töne erscheint „Where the Moonlight is my Sun” als ideale Zusammenstellung.

Anspielempfehlung: Winds,  Back from the Dead,  Sleep Forever

Review: Daniel Oestreich

Besetzung:  Miodrag Stefanovic  – Gesang, Andrea Münster – Gesang, Christopher Laschet – Gitarre, Christian Fischer – Gitarre, Thomas Böttger –  Bass, Ralf Vent – Schlagzeug, Ingo Lögers  – Keyboard

Titelliste:

  1. Winds 4:52
  2. Behind the Gates 4:28
  3. Now you are missing 5:04
  4. Feel me in the Dark 2:54
  5. Enjoy with me this Sadness 3:19
  6. Back from the Dead 3:55
  7. One with the Darkness 6:05
  8. Sleep Forever 7:20
  9. Dreaming (Hidden Track) 4:52

Hörprobe auf Youtube von „One with the Darkness“

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