Lacerhate mit Debut-Scheibe MassDistraction Lacerhate mit Debut-Scheibe MassDistraction
Mit ihrem Erstling MassDistraction bietet die italienische Kombo LACERHATE ein volles Moshcore/Thrash-Brett. Das metallische Machwerk strotzt vor energiegeladenen Nackenbrechern und Pit-Granaten, zwischen Vollgas und... Lacerhate mit Debut-Scheibe MassDistraction

Mit ihrem Erstling MassDistraction bietet die italienische Kombo LACERHATE ein volles Moshcore/Thrash-Brett. Das metallische Machwerk strotzt vor energiegeladenen Nackenbrechern und Pit-Granaten, zwischen Vollgas und stampfenden Riffgewittern.

Auf ihrer Facebook-Seite geben LACERHATE folgende Bands als ihre Einflüsse an: Hatebreed, Sepultura, Soulfly, Slayer, All Shall Perish. Soviel zur Grundausrichtung der Band. Auf ihrem ersten Volllängenalbum Mass Distraction (2014) bieten LACERHATE aber mehr und bedienen sich durchaus in anderen Metal- wenn nicht sogar Punk-Schubladen. Wie man das nennt? Moshcore/Thrash/Groove Metal/Metalcore/Death Metal – Egal! Voll auf die Zwölf. Und das gekonnt.

Die stilgerecht verzerrten Gitarren werden bei LACERHATE sehr abwechslungsreich eingesetzt. Knallende Riffs lösen gerne mal progressive Spielweisen oder Thrash-Gewitter ab. Ebenso abwechslungsreich kommt die Rhythmussektion daher. Drums und Bass laden mal zum Circle Pit und mal zum Handbangen ein, um an anderer Stelle progressiv doomig die Atmosphären der Songs zu unterstreichen. Die Songs wirken dank der Energie trotz vermehrter Tempo- oder Rhythmuswechsel strukturell harmonisch.

Sänger Francesco schreit sich dabei die Seele und gefühlt seinen ganzen Seelenschmerz aus dem Leib. Titel wie A New Beginning, Against, Smash, Starving Revenge, Struggle, To dead dad zeigen, wo die Reise hingeht – eine gesellschaftskritische Abrechnung mit dem Leben. Hierbei orientiert man sich durchaus an den Vorbildern.

Lacerhate

Lacerhate

Der Opener „A New Beginning“ ist direkt am Anfang eine amtliche Abrissbirne. Das kraftvolle „Against“ zeigt deutliche Hardcore-Einflüsse. Bei „Starving Revenge“, „To Dead Dad“ und „To Dead Dad“ wird in verschiedenen Stil-Mischungen ordentlich die Thrash-Keule geschwungen. „CNZ“ kommt sogar teils progressiv, teils groovig daher. „Smash Pt.2“ und „Void“ sind gelungene Instrumentalstücke, die zwischendurch etwas Luft verschaffen. „Wake up“ ist zum Schluss ein Abräumer, der nichts mehr stehen lässt.

Mit MassDistraction legen LACERHATE ein erstes metallisches Machwerk ab, das insgesamt sehr gelungen ist und Spaß macht. Abwechslungsreich, ideenreich werden metallische Grundessenzen verköstigt. Live sollten die Songs für viel Bewegung sorgen. Der Metalhead, der hierbei nicht in Wallung kommt, muss erst geboren werden.

Text: Michael Glaeser

Kostprobe auf YouTube:

Tracks

  • A New Beginning
  • Against
  • CNZ
  • Smash pt.2
  • Starving Revenge
  • Struggle
  • To Dead Dad
  • Void
  • Wake Up

Line up:

Francesco Concas – Vocals

Alessio Tosi – Gitarre

Mauro Bravi – Bass

Diego Sana – Drums

Lita – Rhythmus Gitarre

Biography (from LACERHATE´s Facebook page)

ENGLISH:

Lacerhate started out in 2008, in Cremona (Italy) as a deathcore band.
After an year they release a first Ep, “Lacerhate”: four tracks influenced by bands like Hatebreed, Sepultura, Soulfly, All Shall Perish and from hc/punk.
Between 2008 and 2011, the band faces various line up changes at the guitars, finally settled with Ale as lead guitar and Mauro at the bass. Thanks to this, the guys found what they where looking for: a blasting wall of sound, moving to a crossover/hardcore blend and on february 2011 they realise the first official Ep “Reborn From Ashes?”: a six tracks piece, that immediately gained the support and the approval of the reviews and of fans, so that they started an italian tour to advertise their work. Two months later another line up change occurred, so that Lita joined the family.
During these two years the band had the pleasure to share the stage with some important names of the italian and international metal scene, such as Arch Enemy, Aura Noir, Cadaveria, Antropofagus, Nerve, Backjumper, Irreverence, Cadaveric Crematorium, Brutal Murder, Longobardeath, Psychofagist and Amassado.
Currently the band is looking for a label: they had finished to write down the new stuff and they’ll join the Studios in October to record their first full length.

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