Review: MAXXWELL – Metalized Review: MAXXWELL – Metalized
Am 21.09.2018 veröffentlichten MAXXWELL ihr neues Album via igroove / Soulfood. Die schweizer Truppe ist im Jahre 2018 bedeutend vielseitiger geworden und hat mit"Metalized"ein wirklich geiles Werk... Review: MAXXWELL – Metalized

Am 21.09.2018 veröffentlichten MAXXWELL ihr neues Album via igroove / Soulfood. Die schweizer Truppe ist im Jahre 2018 bedeutend vielseitiger geworden und hat mit“Metalized“ein wirklich geiles Werk auf den Metal-Markt geworfen.

Vier Jahre haben MAXXWELL am neuen Album „Metalized“ gewerkelt,  aber das hat sich rentiert. Es ist eine musikalische Kurskorrektur – mehr Heavy Metal, weniger Rock. Die Truppe hat sich im letzten Jahrzehnt zu einer Konstante in der Hard Rock-/Heavy Metal-Szene entwickelt. Dies nicht zuletzt durch die mittlerweile über 200 Shows, welche MAXXWELL bereits in elf verschiedene Länder geführt haben.

Das neue Werk „Metalized“polarisiert ein wenig, denn MAXXWELL bewegen sich zunehmend  von den vermehrt rockigen Klängen weg zu klar metallisch geprägten Sounds. Dabei schimmert jedoch verlässlich der MAXXWELLsche Qualitätsanspruch durch, der da lautet: „Ein guter Song bedarf keiner Stilmittel, sondern guter Melodien und Kreativität.“ So erstaunt es denn auch nicht, dass die musikalische Kurskorrektur still und heimlich stattfand. Die Aussage „mehr In Flames & Five Finger Death Punch, weniger Accept & AC/DC“ trifft den Nagel eigentlich ziemlich gut auf den Kopf.

MAXXWELL sind im Jahre 2018 bedeutend vielseitiger geworden. Es werden auch keine Kompromisse mehr gemacht, die Band hat jetzt alle Fäden selbst in der Hand und hat vollkommen auf Management und Label verzichtet.

Hui, gleich am Anfang die erste Nummer „Hurricane“ geht ab wie ein, naja, Hurricane eben. Erdige Riffs und ein wenig erinnert Gilbertos Stimme an Rage Frontman Peavy’s Gesang.  Auch „Back Again“ ist eine waschechte Hardrocknummer – ungeschminkt, Natur pur und mit einer ordentlichen Portion Ohrwurmpotenzial.  Auch „P.U.T.V“, die dritte Nummer,  macht Spaß und ist absolut dazu prädestiniert sich zu einer Mitgröhlhymne zu entwickeln. Sie ist etwas metalliger und lässt zwischendurch sogar Einflüsse von Bands wie Papa Roach und Clawfinger durchklingen. „She’s Mine“ ist dann reiner stampfender Rock, fast ein bissl poppig aber dennoch super. „Scars“ ist ruhig, nachdenklich und gefühlvoll, dabei aber nicht minder kraftvoll – einfach nur geil!

„Metalized“ wartet dann wieder mit erdigem Hardrock auf. So auch die Nummer „Monsterball“, wo auch wieder sehr angenehm ein bisschen Clawfinger durchklingt. Richtig rotzig wird’s dann bei „Done With You“.

Um eine eingängige Ballade, gewürzt mit einer Brise erdigen Rocks, handelt es sich bei „Given It All“. Richtig fetzig geh’s dann bei „Raise Your Fist“ ab. „Queen Of The Night“ hat ein bisschen zu viele Woooos und Yeahs ist aber so gut gesungen, dass auch der Song Spaß macht.

Mit „Schizophrenia“ endet ein wirklich geiles Album, das mit Sicherheit einen würdigen Platz in der Rock-Geschichte einnehmen wird.

Fazit: Geiles Album, hört rein!

Line Up:
Gilberto Meléndez – Vocals
Cyril Montavon – Gitarre
Hef Häfliger – Gitarre
Oli Häller – Drums
Adrian Müller – Bass

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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de