Review: Firelord – Hammer of Chaos Review: Firelord – Hammer of Chaos
Neben Fiat Autos exportiert Turin mit Firelord's Album "Hammer Of Chaos" neuerdings auch angerosteten Stoner Doom Hammer Of Chaos. Review: Firelord – Hammer of Chaos

Neben Fiat Autos exportiert Turin mit Firelord’s Album „Hammer Of Chaos“ neuerdings auch angerosteten Stoner Doom Hammer Of Chaos.

Hammer Of Chaos- ein Titel, der so klingt, als wäre er schon immer da gewesen. Vielleicht als Frühwerk des großen Lemmy K., im Himmel. Jedoch verstehen sich Firelord als Stoner Doomer, der „Light“ Variante des Doom Metal, mit weniger Endzeitstimmung. Immerhin wird  im ersten Song ein guter Weg zum Sterben gefunden und im Anschluß am Grab getanzt. Am Ende finden wir uns zufrieden in Devil’s Wonderland.

Allen Doom’s Anfang sind Black Sabbath und die leider lang vergessenen Pentagram. Anno 2007 aus der Asche des Doom – Projektes Saint Judas aufverstanden begab man sich in die Fußstapfen von Black Sabbath, Count Raven, Gates of Slumber, oder Earthride. Bereits 2011 kam die EP „The Burning“ und 2013 der Longplayer „Among The Snakes“ heraus, der sehr gut ankam.

Sänger Mario steuert eine kräftige, raue Stimme bei, die von einem täglich zum Frühstück getrunkenen Glas Grappa mit Sand nach durchzechter Nacht erzählt.

Firelord – Hammer of Chaos_Artwork

Firelord – Hammer of Chaos

Solche Stimmen ordnet man sonst nicht dem romanischen Spektrum zu, sodaß ich die Band eher in Gebieten mit angelsächsischen Eingeborenen verortete.
Auch lässt sich kein italienischer Akzent ausmachen.

Der Mix verwischt alles ein bisschen in Richtung eines wohlklingenden Matsches, auf Kosten knackiger Einsätze. Die seltenen Gitarrensoli ragen lautstärkemäßig nicht heraus, wichtig ist hier das gesamte Klangbild. 

Im Titelsong fährt das alles schön, warm, rau, voluminös. Sabbath sind in der Hintergrundstrahlung noch zu vernehmen, jedoch abzüglich der unendlichen Schwere jener.

Als furioses Finale dient eine Coverversion der US- Stoner SloBurn. „Pilot Of the Dune“. Im Original „Pilot the Dune“ aus 1987 ist ein waschechter Punk / Hardcore Bringer. Bei Firelord kommt die Energie schön rüber, das im Original hingerotzte, tendiert zum doomigen.

Fazit: Alles in allem eine ambitionierte Scheibe mit etwas einfachem Songwriting. Potential ist sichtbar und live schaut die Sache bei entsprechenden Deziböllern sicher sehr fein aus. Ich war eh noch nie in Turin!

Review: Michael Neumann

Tracklist:

1. A Good Way To Die

2. Dancing On Your Grave

3. Devil’s Wonderland

4. Hammer Of Chaos

5. Pilot of The Dune (SloBurn Cover)

 Die Band: Mario E.Bussini Gesang, Gitarre – Giulio Buscaglione Schlagzeug, – Alessandro Ferrari Bass

Firelord start up in Turin in 2007 from the ashes of a Doom Metal project named Saint Judas founded by Mario E. Bussini few years before, influenced by Black Sabbath, , Wino projects, Doom scene, Stoner and Metal before ’80s.  2015′ lineup is formed by … more   less

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