Review: Sawthis – Babhell Review: Sawthis – Babhell
Sawthis haben mit ihrem vierten Album Babhell ein hartes und doch melodisches Werk geschaffen, mit einem ganz persönlichen Stil. Spannende Prog-Einflüsse runden die Sache... Review: Sawthis – Babhell

Sawthis haben mit ihrem vierten Album Babhell ein hartes und doch melodisches Werk geschaffen, mit einem ganz persönlichen Stil. Spannende Prog-Einflüsse runden die Sache ab. Die Band ist nicht nur live der Hammer, auch an ihrer auf Plastik gebannten Musik hat man seine wahre Freude.

Absolute Härte zieht sich gnadenlos durch das gesamte Album. Der Opener The Burning Place kündigt würdig an was den Metalhead nachfolgend erwartet. Start A New Game oder Waiting For Love fetzen ebenfalls was das Zeug hält. Die fünf Italiener knüppeln alles nieder was Ohren hat und um den Kopf still halten zu können, bräuchte man schon eine Halskrause. Nur die Ballade Never Alone lässt den Hörer kurz mal durchschnaufen und zur Ruhe kommen. Der Song ist ganz anders als die anderen, und startet mit einem angenehm weichen Klavierpart. Hochprofessioneller Klargesang macht Never Alone ihn zu einem stimmungsvollen Erlebnis. Aber da gibt es noch mehr: Empty Wall zum Beispiel zeigt einige Prog-Anleihen, die den Abwechlungsreichtum noch perfektionieren.

Die raffinierten Wechsel zwischen Shout- und Klargesang von Frontmann Alessandro Falà machen richtig Spaß, er beweist großes Talent und Vielschichtigkeit seines Klangorgans. Die Gitarren bleiben bei „Babhell“ eigentlich das gesamte Album eher im Hintergrund. Das heißt natürlich nicht, dass die Gitarren nicht virtuos gespielt wären. Ganz und gar nicht. Als Ausgleich zu den zurückhaltenden Gitarren ist das Schlagzeug umso dominanter – Drummer Melchiorre macht großartige Arbeit und trägt damit zur Power des kompletten Albums einen überragenden Teil bei.

Fazit: Das neueste Studioalbum von SAWTHIS. „Babhell“ erinnert mitunter ein wenig an Hatesphere. Es ist stimmig und abwechslungsreich – die Titel sind sehr unterschiedlich und keine Sekunde kommt das Gefühl von Langeweile auf. Harte Riffs, Prog-Anleihen, eine Portion Groove, dann und wann mal thrashige Parts und sogar eine Ballade – alles da. Die Band hat absolut Potenzial, um sich auf dem Metal-Markt zu etablieren.

Einen kleinen Wunsch für die Livegigs hätte ich: Vielleicht könnte der Frontman das Wort „fucking“ in jedem Satz auf nur ein einziges Mal beschränken. Auch das englische Vokabular gibt doch etwas mehr her, oder? Ansonsten sindSAWTHIS auch live absolut empfehlenswert.

Hörprobe auf YouTube

Bandmitglieder: Alessandro Falà – Vocals Adriano Quaranta – Guitars Marco Di Carlo – Guitars Gaetano Ettore – Bass Michele Melchiorre – Drums

Tracks

1.The Burning Place

2.My Return

3.Start A New Game

4.Through Hell

5.This String Is For Your Neck

6.The End

7.Seabed

8.Waiting For Love

9.Empty Wall 10.Never Alone

11.No Time To Die 

Erscheinungsdatum: 24. März 2017
Genre: Rock
Label: Mighty Music


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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de