Review: MISANTHROPE MONARCH – REGRESS TO THE SATURNINE CHAPTER Review: MISANTHROPE MONARCH – REGRESS TO THE SATURNINE CHAPTER
Die Ruhrpott-Abrissbirne MISANTHROPE MONARCH beglückt seit Juli mit ihrem Debütbrett „Regress to the Saturnine Chapter“ die Extrem Metal Gemeinde – und das auf die... Review: MISANTHROPE MONARCH – REGRESS TO THE SATURNINE CHAPTER

Die Ruhrpott-Abrissbirne MISANTHROPE MONARCH beglückt seit Juli mit ihrem Debütbrett „Regress to the Saturnine Chapter“ die Extrem Metal Gemeinde – und das auf die aller feinste Weise. Mit der Unterstützung der Wacken Foundation haben MISANTHROPE MONARCH elf brachial krachende Death Metal Leckerbissen gezaubert und diese mit Thrash und Black Metal Elementen gewürzt. Präzise und leidenschaftlich eingespielt ist „Regress to the Saturnine Chapter“ ein sehr professionelles Killer-Debütalbum. 

Was 2014 zunächst nur als musikalisches Projekt gedacht war, steht 2017 als MISANTHROPE MONARCH mit dem Hammer-Debütalbum „Regress to the Saturnine Chapter“ in der Poleposition die Metalgemeinde zu bekehren. Und diese wird angesichts der Qualität von „Regress to the Saturnine Chapter“ andächtig auf die Knie fallen bzw. in den Pit stürmen. Dafür gibt es genau zehn Gründe (plus Intro), die aus feinstem Death Metal geschmiedet und in die gekonnt Thrash und Black Metal- Elemente eingewoben wurden.

Während viele Death Metal Bands in Richtung Melodic Death Metal gehen, vermischen MISANTHROPE MONARCH Death Metal mit zwei anderen Extrem Metal-Gangarten – Thrash und Black Metal. Dabei wird aber nicht nur leidenschaftlich brachial und mit maximaler Intensität vorgegangen, sondern zudem gnadenlos präzise und mit viel Kreativität und Variabilität. Auch wenn die Songs meist zwischen 3 und 4 Minuten lang sind, lassen die Oberhausener es in dieser Zeit jeweils intensivst krachen.MISANTHROPE MONARCH – REGRESS TO THE SATURNINE CHAPTER

Instrumental wird sehr präzise vorgegangen. Besonders die Gitarren glänzen einzeln und im Zusammenspiel, besonders bei „Crushing the Unbeliever“. Hier wird auch gerne mal munter losgethrasht. Es gibt aber auch durchaus gängigere Passagen, wie bei „The Brotherhood of Destruction“. Die Drums sind perfekt angelegt, um die Stilarten des Extremmetal-Arten jeweils hervorzuheben. So gibt es auch gerne innerhalb eines Songs gekonnte Übergänge zwischen den  Stilarten, die die Songstruktur aber nicht stören, sondern eher interessant halten. Genau diese Übergänge werden von den Drums vorangetrieben und von den Gitarren getragen. Ein solides Fundament für die hohe Variabilität bieten die unglaublich starken Death Metal-Vocals von Growler Chris Mieves. Gnadenlos dunkel, authentisch brachial und mit einer starken Präsenz. Dass alles zusammen perfekt miteinander harmoniert, kommt dem Stil von MISANTHROPE MONARCH sehr zu gute. So wird alle stilübergreifende Varianz in den Songs auf „Regress to the Saturnine Chapter“ positiv umgesetzt und nicht sinnlos übertrieben. Sogar das ruhige, atmosphärische Instrumentalstück fügt sich in das Gesamtwerk passend ein.

Insgesamt ist „Regress to the Saturnine Chapter“ eine ehrliche Death Metal-Scheibe ohne viel Effekthascherei und ohne gekünsteltes Gefrickel, sondern mit geballter Intensität und präziser Variabilität von der es für den Metalhead voll eins auf die 12 gibt.  Es gibt keinen Aussetzer, sondern ein sensationelles Extremmetal-Hörerlebnis. Die Band harmoniert perfekt, die Songs sind saustark und der Sound ist glasklar. MISANTHROPE MONARCH warten  zudem mit einer hohe Professionalität auf. Es ist kaum zu glauben, dass MISANTHROPE MONARCH hier ihr Debüt ablegen und, dass „Regress to the Saturnine Chapter“ ohne die Unterstützung eines Labels entstanden ist.  Einen besseren Start kann eine Band kaum hinlegen. Hörner sowas von hoch!

Anspieltipp: Usurping the Throne , Dispelled, The Brotherhood of Destruction, Cosmic Maze

Review: Michael Glaeser

Hörprobe auf YouTube von „The Brotherhood Of Destruction“::

Tracks

  1. Towards the Utopian Kingdom of Fire 00:45
  2. Usurping the Throne 03:21
  3. Crushing the Unbeliever 03:12
  4. The Brotherhood of Destruction 03:50
  5. Dispelled 03:35
  6. Regress to the Saturnine Chapter 03:22
  7. Father Sin and the Hollow Spirit 02:43
  8. Black Sirens Lurking 02:31
  9. The Omega Embrace 03:15
  10. Trail of the Heretic (Maleficium) 03:25
  11. Cosmic Maze 05:29

Line up: Christoph Mieves – Vocals, Kristian Göbels – Gitarre, Richie Zubek – Gitarre, Pat Fleischmann – Bass, Max Scheefeldt – Drums

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