Review: HOGS – FINGERPRINTS Review: HOGS – FINGERPRINTS
Die Italiener HOGS spielen Rock´n´Roll – direkt nach Vorne und grundsolide. Diesem puren und ehrlichen Rock´n´Roll mischen sie auf ihrem neuen Album  „Fingerprints“ einen... Review: HOGS – FINGERPRINTS

Die Italiener HOGS spielen Rock´n´Roll – direkt nach Vorne und grundsolide. Diesem puren und ehrlichen Rock´n´Roll mischen sie auf ihrem neuen Album  „Fingerprints“ einen Schuss Funk, etwas Blues und eine Brise Reggae bei. Das geht direkt ins Ohr und ist einfach unterhaltsam. 

Einfachen, direkten und schmissigen Rock`n`Roll haben sich die Italiener HOGS auf ihre Fahne geschrieben – nicht mehr und nicht weniger. Nach ihrer Gründung im Jahr 2012 und ihrem Debütalbum „Hogs In Fishnets“ in 2015 haben HOGS seit Mai dieses Jahres mit „Fingerprints“ ihr zweites Album am Start.

Hierauf präsentieren HOGS Rock´n´Roll im 70er Stil, der pur und erdig daherkommt und durch 90er-Elemente erweitert wurde. Diesen Sound verfeinern HOGS mit verschiedenen musikalischen Einflüssen aus Richtung Funk, Blues und Reggae. Vom Sound und von den Spielarten der Instrumente her, ist „Fingerprints“ grundsolide und einwandfrei. Gesanglich ist die Stimme vom jüngeren Sänger Simone Cei eher bluesig gelagert und wird im rockigen Bereich besonders von der tollen Gitarrenarbeit getragen. Der Gesang ist solide und teilweise gut passend und originell. Hier und da fehlt ihm aber etwas der Tiefgang, um mehr Atmosphäre erzeugen zu können.

Was man HOGS auf „Fingerprints“ zu Gute halten muss, ist ein gutes Gespür für flüssige Songstrukturen und interessante Sounds. So klingen die Songs nie langweilig und gehen recht gut ins Ohr. Up-Tempo-Nummern („Man Size“, „Man Of The Scores“,„Don´t Stop Moving”) wechseln sich mit soliden, mid-tempo Rock´n´Roll-Nummern („Mr. Hide“, „Australia Summerland“, „Another Dawn“, „Can´t Find My Way Home“) und Songs mit verschiedenen Stileinflüssen („Stink Like A Dog“, „Down To The River“,„Jewish Vagabond”) gekonnt ab. Besonders atmosphärisch ist das balladeske “Just For One Day” gelungen.

Fazit: So ist „Fingerprints“ ein grundsolides Rock´n´Roll-Album, das das Rad zwar nicht neu erfindet, aber gut gespielt, schmissig und einfach unterhaltsam ist. Dank ein paar interessanten Einflüssen und progressiven Momenten gestalten HOGS ihr zweites Album „Fingerprints“ interessant und abwechslungsreich. Keep on Rocking!

Anspieltipps: Australia Summerland, Another Dawn, Man Of The Scores

HOGS - Fingerprints - Artwork

  1. Man Size 3:57
  2. Stinking Like a Dog 3:49
  3. Mr. Hide 3:16
  4. Australia Summerland 3:22
  5. Down to the River 4:02
  6. Another Dawn 3:32
  7. Man of the Scores 4:05
  8. Can’t Find My Home 4:28
  9. Jewish Vagabond 4:28
  10. Don’t Stop Moving 3:47
  11. Just for One Day 6:51 

Line up:

Simone Cei – Gesang
Francesco Bottai – Gitarre
Luca Cantasano – Bass
Pino Gulli – Schlagzeug

Hörprobe auf Youtube von „Stinking like a dog“:

Review: Michael Glaeser

 

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