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Metal-Review: KATAKLYSM – Unconquered Metal-Review: KATAKLYSM – Unconquered
Voller Kraft und Energie kehren KATAKLYSM mit ihrem 14. Studioalbum „Unconquered“ zurück. Metal-Review: KATAKLYSM – Unconquered

Voller Kraft und Energie kehren KATAKLYSM mit ihrem 14. Studioalbum „Unconquered“ zurück.

Seit fast drei Jahrzehnten agiert das französisch-kanadische Death Metal Syndikat weltweit als Bringer des Metal. KATAKLYSM haben durch die verrückte Zeit ihre Inspiration nicht verloren – gerade dieser Druck hat eine wahre Flut von Inspiration bei der Band hervorgerufen. Zum Titel meint Sänger Maurizio Iacono gegenüber Nuclear Blast: “Nach allem, was gerade in der Welt passiert, hätten wir keinen passenderen Titel wählen können.  „Unconquered“ ist ein aggressives Album, ja, aber eine positive Art von Aggression.

Die Texte von „Unconquered“ handeln von Widerstand und dem Meistern von scheinbar unüberwindbaren Hürden und Hindernissen. Auch die Melodien verkörpern klangliche Erinnerungen an Kämpfe, die zum Sieg führen. Songs wie “The Killshot” definieren die Beständigkeit von KATAKLYSM. “Für mich transportiert die Musik die Bedeutung der gesamten Band. Die Kraft hinter allem: dieser Wille, niemals aufzugeben. Wir sind jetzt schon so lange eine Band und diese Songs repräsentieren das recht gut,” so Gitarrist JF Dagenais.

Auf dem neuen Album gehen KATAKLYSM mit Hoffnung und neuer Energie ans Leben heran, selbst in all dem Chaos der aktuellen Situation. Für „Unconquered“ wollte die Band ihren Sound etwas modernisieren und dabei brutal ehrlich sein. “Es gab in Sachen Lyrics ein paar Dinge, die ich ein bisschen anders machen wollte,” erklärt Iacono. “Über die letzten Jahre hatte ich viel mit Ängsten zu kämpfen und viel davon hing mit meiner Umgebung zusammen, wie zum Beispiel Ungerechtigkeiten, die um mich herum passieren. Vieles davon steckt jetzt in diesem Album. Es ist eine sehr ehrliche Ergänzung unserer Repertoires. Ich denke, ‘The Killshot’ ist sozusagen KATAKLYSM, die zu diesen Dingen ‘Fuck You’ sagen.

Cut Me Down” ist gleichzeitig melodisch und auch ein bisschen unheimlich. „Der Song trifft tief ins Innere,” so Iacono. Auf der Single ist auch Tuomas Saukkonen der finnischen WOLFHEART als Gastsänger zu hören. Seine kraftvolle Stimme passt perfekt zum Song. “Ich wusste, dass er der richtige dafür ist.” 

Um dem Sound noch mehr Tiefe zu verleihen, hat Dagenais eine sieben-saitige Gitarre eingesetzt. Das erweckt den Eindruck, als würden mehrere Gitarren mitspielen.

Das neue Werk aus ursprünglichem Temperament und musikalischem Zorn benötigte dann nur noch ein simples und doch starkes Artwork. Dafür kehrt auf diesem Cover des Künstlers Blake Armstrong das berüchtigte Heart Beast zurück, das schon auf “In The Arms Of Devastation” (2006), “Prevail” (2008), und „Heaven’s Venom“ (2010), zu sehen war. Dieses übermenschliche und furchteinflößende Wesen steht über einem weißen Universum, in Triumph und gleichzeitig in Qualen schreiend.

Fazit: 

KATAKLYSM haben ihre Kraft nicht verloren. Im Gegenteil – sie hämmern mächtig dahin und brüllen ihre Wut und ihren Frust in die Welt hinaus, schenken aber auch Hoffnung. Die Band zeigt sich in jeder Hinsicht „unconquered“.

Tracklist:

1. The Killshot 4:30

2. Cut Me Down 5:09

3. Underneath The Scars 3:46

4. Focused To Destroy You 3:11

5. The Way Back Home 5:38

6. Stitches 3:25

7. Defiant 3:59

8. Icarus Falling 3:58

9. When It’s Over 4:24

Line-up

Maurizio Iacono | Vocals

JF Dagenais | Guitars

Stéphane Barbe | Bass

Oli Beaudoin | Drums

Online: www.kataklysm.ca

Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de