Review: Black Stone Cherry – Family Tree Review: Black Stone Cherry – Family Tree
Erdig - erdiger - Black Stone Cherry! Mit ihrem neuen Album „Family Tree“ beweisen Black Stone Cherry einmal mehr, dass sie Southern Rock im Blut... Review: Black Stone Cherry – Family Tree

Erdig – erdiger – Black Stone Cherry! Mit ihrem neuen Album „Family Tree“ beweisen Black Stone Cherry einmal mehr, dass sie Southern Rock im Blut haben. 

Diejenigen, die uns vom ersten Moment an begleitet haben, vergessen wir nicht – und Black Stone Cherry aus Edmonton, Kentucky erinnern uns in jedem Ton ihrer Musik an die Größen, die für uns den Anfang von Allem bedeuteten. Sie selbst wuchsen mit den Klängen von Cream, Led Zeppelin, Muddy Waters, The Faces und anderen Größen der 1970er Jahre auf. Ihr Proberaum war austapeziert mit Postern ihrer Idole.

Ihr sechstes Studioalbum „Family Tree“ kommt am 20.4.2018) raus und ist eine Hommage an ihre Vorbilder.
Wir hatten göttlichen Beistand.“so Gitarrist Ben Wells lachend. „Aus einem kreativen Funken wurde ein Feuer, das wir noch nie zuvor gespürt hatten.“ Schlagzeuger John Fred ergänzt: „Auf ‘Family Tree‘ sind all unsere musikalischen Einflüsse zu hören. Dennoch haben wir darauf unseren ganz eigenen, einzigartigen Southern American Rock’n’Roll-Sound geschaffen.“Black Stone Cherry - Family Tree

Das neue Album enthält dreizehn erdige Songs und damit auch wieder die altbewährte Glückszahl der Band. Wie bei allen Alben davor war jedes Bandmitglied am Songwriting beteiligt. Das Ergebnis ist ein Album mit nostalgischen Sounds und gleichzeitig doch modernes Werk. „Family Tree“ ist ein kraftvolles und blueslastiges Rockalbum, das mit einigen Überraschungsmomenten aufwartet. So gibt es zwischendurch starke Bläsersektionen, Kneipenpianos, Southern Gospel Orgeln und Gospel Chören wie etwa im sechsten Song „Last Breath„. Der Song ist eine Ode an unzerbrechliche Familienbande, die auch der Band offenbar viel bedeuten. Bei „You Got the Blues“ singt Chris‘ fünfjähriger Sohn mit – ein weiterer Beweis dafür. Auch atmosphärische Synthesizer und kleine Ausflüge in die Welt des Funk oder Country gibt es auf „Family Tree“. Bei „Dancin’ in the Rain“ wirkte kein Geringerer als Warren Haynes mit. Es lebe die amerikanische Blues- und Rocktradition!

Der Titeltrack „Carry Me On Down The Road“ ist traditionell und folgt klar den Wurzeln der Band. Der Song „James Brown“ hingegen bietet Swamp Funk vom Feinsten.

Wieder entschieden sich Black Stone Cherry, „Family Tree“ selbst zu produzieren. Sie kehrten in David Barricks „Barrick Recording Studio“ zurück – dort hatten sie bereits ihr selbstbetiteltes Debüt sowie ihr letztes Album „Kentucky“ im Jahr 2016 aufgenommen. Für den Mix war Gitarrist und Sänger Chris Robertson zuständig.

Fazit:  „Family Tree“ ist eine Granate von einem Southern Rock Album. Power pur! Das Album ist erdig, kantig und facettenreich, wartet mit geilen Gitarrenriffs auf und nimmt den Hörer auf der Harley mit auf endlose staubige Highways, in längst vergangene Tage des Blues und in schummrige Bars. Unbedingt reinhören!

Black Stone Cherry’s new official Lyric Video “Burnin‘“:

Tracks:

Bad Habit
Burnin’
New Kinda Feelin
Carry Me on Down the Road
My Last Breath
Southern Fried Friday Night
Dancin’ in the Rain (featuring Warren Haynes)
Ain’t Nobody
James Brown
You Got the Blues
I Need a Woman
Get Me Over You


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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de