Review: CROWNFALL – WASTELAND Review: CROWNFALL – WASTELAND
Der Kölner Vierer CROWNFALL ist seit Mitte 2017 mit seiner Debüt-EP „Wasteland“ am Start. Die fünf packenden, griffigen Songs bieten Neo-Thrash/Groove Metal Variationen, bei... Review: CROWNFALL – WASTELAND

Der Kölner Vierer CROWNFALL ist seit Mitte 2017 mit seiner Debüt-EP „Wasteland“ am Start. Die fünf packenden, griffigen Songs bieten Neo-Thrash/Groove Metal Variationen, bei denen man schnell auf den Geschmack kommt und die sich leicht im Gehörgang und in der Nackenmuskulatur festsetzen. Ein starkes und verheißungsvolles Debüt, das Lust auf mehr macht.

Die Newcomer CROWNFALL haben Mitte 2017 ihre Debüt-EP „Wasteland“ veröffentlicht und geben hierauf fünf griffige Songs zum Besten. Den Kern hierbei bildet eine Art Groove Metal mit Neo-Thrash und Alternative Einflüssen. Das Groovende wird hierbei besonders durch die angenehme Klargesang-Shout-Mischung von Sänger Thomas Spindeldreher hervorgehoben, der immer melodiös ist, aber dabei auch zwischen gefühlvoll und aggressiv wechseln kann. Dazu kommen eine sehr gute Gitarrenarbeit, ein hämmernder Bass und ein treibendes Schlagzeug.

Die fünf Songs sind durch die Bank interessant und abwechslungsreich und vor allem gehen sie direkt ins Metalheadblut über und bleiben in der Nackenmuskulatur stecken. Besonders die Refrains sind griffig und mitreißend und setzten sich gnadenlos im Gehörgang fest. Die musikalische und soundtechnische Qualität sind für eine Debüt-EP erstaunlich hoch.CROWNFALL – WASTELAND

Der Opener „Hallowed Be My Name“ ist eine extrem groovende Nummer, um das Interesse zu wecken, wirkt aber an der einen oder andern Stelle etwas zu sehr gewollt. Was CROWNFALL drauf haben, zeigen sie in den folgenden vier Songs dann richtig. Bei „A Game Called War“ und „Braindead Nation“ geht es dann härter zu Gange, wobei die Refrains klasse grooven. „Not For The Weak“ kommt etwas langsamer und teils stampfend, aber trotzdem energiegeladen und ordentlich groovend daher. Das abschließende „Wasteland“ ist der stärkste Song des Albums. Groovig, thrashig und packend.

Insgesamt ist jeder Song auf „Wasteland“ sehr gelungen.

Fazit: Mit „Wasteland“ ist ein guter Anfang gemacht und lässt auf mehr hoffen. Jeder Song ist groovend und gelungen. Es gibt keinen einzigen Ausfall. Man hat zwar manchmal das Gefühl, dass sich irgendwo Einflüsse wie Metallica, 5FDP oder In Flames eingeschlichen haben, CROWNFALL haben aber genügend Eigenkreativität und eigenen Sound, dass diese Einflüsse nicht stören. Man darf also auf das für 2018 angekündigte Debüt-Album gespannt sein.

Anspieltipp: Braindead Nation, Wasteland

Review: Michael Glaeser

Tracks

  1. Hallowed Be My Name
  2. A Game Called War
  3. Braindead Nation
  4. Not For The Weak
  5. Wasteland

Line up: Thomas Spindeldreher – Gitarre, Vocals, Michael Krol – Gitarre, Torsten Bugiel – Drums, Sebastian Heuckmann – Bass

Hörprobe auf Youtube von „Hallowed Be My Name“:

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