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Metal-Review: HJELVIK – Welcome to Hel Metal-Review: HJELVIK – Welcome to Hel
Macht euch bereit für die triumphale Ankunft von HJELVIK mit neuem Album "Welcome to Hel" Metal-Review: HJELVIK – Welcome to Hel

Macht euch bereit für die triumphale Ankunft von HJELVIK mit neuem Album “Welcome to Hel”

Der frühere Frontmann der norwegischen Party Rocker KVELERTAK, Erlend Hjelvik, stieg 2018 von der Band aus, um sein Solo Projekt HJELVIK und das fulminante Debut Album Welcome to Hel voranzutreiben.

Ich glaube, ich hatte immer im Hinterkopf, irgendwann etwas Eigenes zu machen,“ so Erlend gegenüber Nuclear Blast. „Ich weiß nicht mehr, wie ich angefangen habe Songs zu schreiben, nachdem ich meine alte Band verlassen habe, aber plötzlich lief es einfach und ich freue mich, dass es bald wieder losgeht.“

Tief verwurzelt im Metal und eingehüllt in den mystischen Nebel nordischer Mythologie, steht HJELVIK’s erste Sammlung an Hymnen für moderne Härte gepaart mit Oldschool Einflüssen.  Aufgenommen wurde Welcome to Hel im The Hallowed Hall Studio in Portland, Oregon, in Zusammenarbeit mit dem Studio Guru Justin Phelps. 

In den letzten Jahren habe ich angefangen wieder viele verschiedene Arten von Metal zu hören. Während ich bei meiner vorherigen Band war, habe ich nicht so viel gehört, außer auf Tour. Dabei bin ich wieder auf den Geschmack gekommen und es hat mich wieder mehr dazu gebracht. Ich habe fast das Gefühl, mich etwas zurück zu entwickeln, weil ich mich wieder von Bands inspirieren lasse, die mir gefallen haben, als ich viel jünger war. Daher habe ich plötzlich einiges geschrieben, das wie alte DIMMU BORGIR Riffs klang! [Lachen]. Aber ich bin sehr beeinflusst durch die erste und zweite Welle an Black Metal und Thrash Metal Bands…also einfach die Klassiker,“ ergänzt Erlend.

Der Opener „Father War“ ist explosiv und ein furioser Start ins Album. Hämmernde, Mid-Tempo Kampfschreie wie „Thor’s Hammer“ und „The Power Ballad of Freyr“ – die fundamentale Kraft des Heavy Metal.  „Glory of Hel“ wild und melodramatisch, während „Necromance“ äußerst dissonant daherkommt.  Eine eigenwillige Klangmischung mit lyrisch verworrenen Geschichten des Bandleaders und Frontmanns.

Ich habe mir die Beschreibung ‚Black Viking Heavy Metal‘ ausgedacht. Ich denke, das trifft es am besten. Die Songs handeln von nordischer Mythologie und norwegischer Geschichte und ich habe außerdem sehr viele persönliche Erfahrungen eingefügt. Das Album heißt Welcome to Hel, weil ich – offensichtlich – von der Vorstellung der Unterwelt in der nordischen Mythologie fasziniert bin. Es gibt einen Song, „North Tsar“, der die erste Singleauskopplung wird und thematisch von Odin als realer Person handelt, welcher als Kriegsfürst aus dem Osten kommt und auf seinem Feldzug gen Westen zieht. Ich mag es also auch, reale Elemente einzufügen,“ so Erlend.

Ob der Herausforderungen des Jahres 2020  soll der Release von Welcome to Hel  den Metalheads aller Genres einen Grund geben, sich zu freuen.  Sobald Welcome to Hel auf die Welt losgelassen worden ist, werden sich Erlend und seine Band-Kollegen optimistisch und unermüdlich daranmachen, eine explosive und dynamische Liveshow vorzubereiten.

Das epische Kunstwerk, das das Cover von Welcome to Hel schmückt, wurde von Joe Petagno geliefert. Es bildet die Kulisse für das Album und die konzeptuelle Welt, die sich hinter dieser neuen wütenden musikalischen Kraft verbirgt.

Indem sie den zeitlosen Geist des Genres aufgreifen und mit purer Wikinger Leidenschaft gerüstet sind, stellen HJELVIK ein geeignetes Gegengift für diese schlimmen Zeiten dar.

Line up:

Erlend Hjelvik – Vocals

Rob Steinway – Gituar

Alexis Lieu – Bass

Kevin Foley – Drums

Tracklist:

1. Father War 3:42

2. Thor’s Hammer 2:13

3. Helgrinda 4:21

4. The Power Ballad of Freyr 3:36

5. Glory of Hel 4:30

6. 12th Spell 4:21

7. Ironwood 4:20

8. Kveldulv 3:11

9. North Tsar 4:12

10. Necromance 4:54

Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de