Review: Sabiendas  – Column of Skulls  Review: Sabiendas  – Column of Skulls 
„Sabiendas“ –  Das ist hammerharter Old School Death Metal aus Recklinghausen. Nach ihrem ersten Kracher „Restored to Life“ folgt nun mit „Column of Skulls“der Zweite. Review: Sabiendas  – Column of Skulls 

„Sabiendas“ –  Das ist hammerharter Old School Death Metal aus Recklinghausen. Nach ihrem ersten Kracher „Restored to Life“ folgt nun mit „Column of Skulls“der Zweite.

Ist er besser als sein Vorgänger? Auf dem hohen Niveau auf dem sich beide Langspieler bewegen, lässt sich das schlecht sagen. Aber wen kümmert es? Auf beiden Scheiben wird dem Todesmetall der alten Schule gehuldigt und keine Matte wird ungeschwungen bleiben. Darauf kommt es an.

Dem sich auskennenden Hörer werden sogleich Parallelen zu Bands amerikanischer Prägung wie „Cannibal Corpse“ oder „Morbid Angel“, sowie britischer Natur wie „Benedeiction“ und „Bolt Thrower“ auffallen. Doch zugleich wird einem die Eigenständigkeit dieser Formation bewusst, wie belebende Elemente aus anderen Stilrichtungen offenbaren. Seien es Einschübe aus dem Thrash Metal Bereich oder ein moderner ausgelegtes Trommelfeuer.

Nicht nur eingefleischte Anhänger des Genres lassen sich von der Wucht mitreißen, die auf einen einprasselt. Doch nicht nur die losbrechenden Urgewalten überzeugen, die gesamte Klangstruktur ist sehr gut aufeinander abgestimmt.

Das liegt vor allem daran das die Gitarren nicht bloß brettern, sondern auch im gleichen Maße grooven und auch Dank einer grandiosen Schlagzeugarbeit, die oftmals Maschinengewehr gleich auf die Ohren einstürmt und darüber hinaus eine hohe Variabilität aufweist. Ergänzt wird das sonore Gesamtbild durch den massiven Crowl-Gesang des Herren Edel, der hier seinen Nachnamen zugleich als Prädikat trägt. Seine kräftige, dunkle Stimme beherbergt trotz ihres gutturalen Klangs eine gewisse Klar- und Feinheit, der man sich nur schwer entziehen kann.

Des öfteren ist im Death Metal Bereich von „female fronted“ – Formationen die Rede, wobei sich  dabei meistens auf eine Sängerin berufen wird.

Bei Sabiendas steht ebenfalls eine Frau im Fokus, jedoch maßgeblich an dem Sechssaiter.

Die sympathische Gitarristin Alex Rutkowski , mit Sänger Jan Edel Begründerin und zugleich Motor der Band,  hat innerhalb der letzten Dekade mit ihren Gefährten etwas aufgebaut, das den Vergleich mit den bekannten Größen des Metiers nicht scheuen braucht.

Wofür die beiden bisherigen sehr gelungenen Alben und die außerordentlich gute Live-Präsenz ausreichende Belege sind und Lust auf den angekündigten dritten Streich machen.

Anspielempfehlung:

The Art of Leng Tch’e,  Ascending the Scaffold, Harbinger of War

Review : Daniel Oestreich

Hörprobe auf Youtube von  „The Castle“

Bandmitglieder: Jan Edel – Gesang, Alex Rutkowski – Gitarre / Gesang (Hintergrund), Christian Eichberger  – Gitarre, F.T.  –  Bass, Toni Merkel – Schlagzeug

Titelliste:

  1. Intro 0:51
  2. Worse than Death 4:04
  3. The Art of Leng Tch’e 4:02
  4. Ascending the Scaffold 5:24
  5. Cabrón hijo de puta 4:42
  6. Column of Skulls 5:31
  7. The Castle 4:22
  8. Harbinger of War 5:03
  9. Excrements of the Behemoth 4:50
  10. March of the Lansquenets 4:14

Veröffentlichungsdatum:   9. November  2015

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