Review: POWER QUEST – SIXT DIMENSION Review: POWER QUEST – SIXT DIMENSION
Nach nunmehr sechs Jahren und einer Auflösung beschenken Power Quest mit „Sixth Dimension“ ihre Fans endlich mit einem neuen Album, dessen Tracks sich deutlich... Review: POWER QUEST – SIXT DIMENSION

Nach nunmehr sechs Jahren und einer Auflösung beschenken Power Quest mit „Sixth Dimension“ ihre Fans endlich mit einem neuen Album, dessen Tracks sich deutlich sehen – oder besser hören – lassen können.

Die 2001 gegründete Band hatte bis zur ihrer Auflösung im Jahr 2013 bereits fünf Alben herausgebracht, wobei die Besatzung der Band sich immer wieder mal veränderte, bis 2013 die Auflösung bekannt gegeben wurde. Nun haben sich die Jungs aber wieder zusammengefunden und mit dem neuen Leadsänger Ashley Edison ein kraftvolles und gelungenes Album auf den Markt gebracht.

Der erste Song, „Lords of Tomorrow“, kommt mit flotten Drums und guten Gitarrenriffs daher und bildet einen extrem guten Anfang für das neue Album, der deutlich Lust auf mehr macht.

„Starlight City“ hat alle Zutaten für eine grandiose Powermetal-Hymne, die Fans bei Konzerten definitiv zum Mitsingen anregen wird, wird jedoch von „Kings and Glory“ in den Schatten gestellt, das dem vorherigen Song zwar ähnelt, jedoch von der ersten bis zur letzten Sekunde ein positives, abenteuerliches Gefühl auslöst. So als wäre man kurz davor siegessicher in seine eigene Schlacht zu ziehen.

Der nächste Track springt musikalisch ein wenig aus dem bis jetzt festgelegten Rahmen, ist „Face the Raven“ doch härter, tiefer und düsterer als seine Vorgänger. Sänger Ashley Edison zeigt hier erstmal richtig, dass er seine Stimme und die Lage dieser beherrsch und haut hohe, fast flehend Anmutende Vocals zwischen seinem sonst tieferen Gesang raus.

„No more Heores“  fällt wieder mehr in das Muster der ersten drei Lieder, bleibt jedoch ruhiger und versprüht vor allem im Refrain eine leichte Hoffnungslosigkeit, welche von dem nächsten Track jedoch sofort wieder vertrieben wird. „Revolution Fighters“ hat eine Kraft in sich, die nicht nur durch die Lyrics getragen wird und einen auch im Büro zumindest zum kopfwippen anregen wird.

„Pray for the Day“ klingt wie eine Mischung aus den ersten beiden Tracks und bildet den schwächsten Part des Albums, ist jedoch mit nichten schlecht. Die Instrumente und der Gesang tragen einen zurück auf bekanntes Gewässer, wo sich auch „Coming Home“ befindet. Auch hier finden sich schnelle Drums und ein herrliches Gitarrensolo gegen Ende des Songs wieder, was auf dem Album allerdings schon ein paar Mal zu hören war.

Hier holt der letzte Titel, der dem Album auch seinen Namen verpasst hat, jedoch einiges wieder raus. „The Sixth Dimension“ fängt mit bedrohlich wirkender Gitarre und Drums an, geht in ein sanftes, fast traurig wirkendes Stück über, bevor die Gitarre erneut einsetzt. Wenn Ashley Edison dann schließlich zu singen anfängt klingt es, als würde er seine Stimme direkt an ein übernatürliches Wesen richten und es anflehen, ihn in die sechste Dimension mitzunehmen.

Review: Dominique Schott

 

Hörprobe auf YouTube:

Line Up: Steve Williams – Keyboard, Ashley Edison – Vocals, Paul Finnie – Bass, Rich Smith – Drums, Glyndwr Williams – Gitarre, Andy Kopczyk – Gitarre

Tracks:

  1. Lords of Tomorrow
  2. Starlight City
  3. Kings and Glory
  4. Face the Raven
  5. No More Heroes
  6. Revolution Fighters
  7. Pray for the Day
  8. Coming Home
  9. The Sixth Dimension

Ersterscheinungsdatum 19.10.17 in UK, dort erschienen bei Harper Collins UK, bezieht sich auf das englische Original.

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