Review: Equinox – The Cry Of Gaia Review: Equinox – The Cry Of Gaia
EQUINOX sind ein Paradebeispiel für wirklich guten Symphonic Metal. Dramatik, Bombastik, Progressivität und Virtuosität halten sich geschickt die Waage. Das neue Album "The Cry... Review: Equinox – The Cry Of Gaia

EQUINOX sind ein Paradebeispiel für wirklich guten Symphonic Metal. Dramatik, Bombastik, Progressivität und Virtuosität halten sich geschickt die Waage. Das neue Album „The Cry Of Gaia“ erscheint am 4. Mai 2018. Einflüsse von Yngwie Malmsteen bis Rhapsody machen es zu einem wahren Meisterwerk. Man darf sich ehrlich drauf freuen!

Die Aufmerksamkeit der internationalen Medien haben EQUINOX schon gewonnen.  Neben Europa, den USA und Asien präsentieren die Franzosen nun ihr neues Album auch dem deutschen Metal-Publikum.

Das Album startet mit einem bombastischen orchestralen Intro samt einer Art Kirchenchor. Auch der erste Song der dem Album den Namen verleiht, „The Cry Of Gaïa“ beginnt mit Orchester und Chor. Danach geht es speedig weiter mit hellem Klargesang. Zwischendurch ein malmsteeneskers Gitarrensolo – geil!

Auch der nächste Titel „Time Of The Chosen“ geizt nicht mit Orchesterparts und Chören – Bombast pur! Ein bisschen erinnert der Stil ganz allgemein an Stratovarius. Die Melodie ist eingängig und hat absolutes Ohrwurmpotenzial.Equinox - The Cry of Gaya

Danach ein Cover von Queen: „The Show Must Go On„. Ganz schön mutig, aber nicht schlecht. Hauptkomponist und Gitarrist Inophis fühlt sich in Rock, Klassik, Jazz, Pop und Folk gleichermaßen wohl. Das merkt man besonders bei dieser Nummer. Er ist inzwischen sogar in China bekannt – unter anderem war er der erste Künstler, der dort ein instrumentales Gitarrenalbum veröffentlichte. Zudem war er auch der erste Europäer mit einem eigenen Signature-Gitarren-Modell. Auf „The Cry Of Gaia“ zeigt er sowohl sein handwerkliches Geschick als auch sein Gespür für Songs mit absolutem Ohrwurmpotenzial. Auch seine Kollegen sind Könner ihres Fachs, wie sie eindrucksvoll auf dem gesamten Album unter Beweis stellen.

Die vierte Nummer „Amber“ beginnt mit akustischer Gitarre und verrät sofort, dass es sich um eine Ballade handelt. Der Hörer wird auch nicht enttäuscht, denn das romantische Intermezzo fühlt sich wirklich gut an. Auch die Stimme von Emmanuel Creis trägt das Ihre dazu bei.

The Gates Of Universe„, der nächste Song erinnert ein wenig an Rhapsody. Die Gitarrenläufe Marke Yngwie Malmsteen ziehen sich durch das gesamte Album.

Auch die folgenden fünf Songs sind in jeder Hinsicht genial und virtuos gespielt und auch toll gesungen. Ein wahres Vergnügen. „Breath Of Life„, der zehnte Song ist klavierlastig und wieder ein Ohrwurm wie er im Buche steht. Und die beiden letzten Songs stehen den anderen auch in nichts nach.

Fazit: Wer Symphonic Metal Marke Malmsteen oder Rhapsody liebt, ist bei Equinox bestens aufgehoben. EQUINOX sind ein Paradebeispiel für richtig guten Symphonic Metal. Dramatisch, bombastisch, progressiv und virtuos vom Anfang bis zum Ende. Man darf sich auf ein weiteres wahres Meisterwerk des Genres freuen. Mit Sicherheit wird man noch mehr von EQUINOX hören und lesen.

Hörprobe auf YouTube:

Tracks:

01 – Moon And Sun (intro) 01:39
02 – The Cry Of Gaïa 03:50
03 – Time Of The Chosen 04:51
04 – A Light In The Chaos 04:01
05 – The Show Must Go on   (Queen Cover)  3:55
06 – Amber 04:42
07 – The Gates Of Universe 04:03
08 – In The Eye Of Prophecy 04:32
09 – Wings Of Fire 04:44
10 – Breath Of Life 03:52
11 – The End Or Rebirth 04:24
12 – I Had A Dream 04:42

Die Band:
·  Pascal Mulot : Bass
·  Inophis : Electric and acoustic guitar
·  Aurélien Ouzoulias : Drums
·  Emmanuel Creis : Vocals

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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de