Review: GUS G. – FEARLESS erscheint am 20. April Review: GUS G. – FEARLESS erscheint am 20. April
Wer GUS G. vorher nicht durch seine Power Metal-Combo FIREWIND kannte, wurde spätestens durch sein Engagement bei Ozzy Osbourne auf den Ausnahmegitarristen aufmerksam. Aktuell... Review: GUS G. – FEARLESS erscheint am 20. April

Wer GUS G. vorher nicht durch seine Power Metal-Combo FIREWIND kannte, wurde spätestens durch sein Engagement bei Ozzy Osbourne auf den Ausnahmegitarristen aufmerksam. Aktuell ist GUS G. aber als Solokünstler mit seinem dritten Album “Fearless” am Start. Mit Dennis Ward als kongenialem Partner hat GUS G. eine Hammerscheibe gezaubert, die gnadenlos groovt, kraftvoll packend ist und zudem mit zwei Instrumentalstücken des Gitarren-Gotts verfeinert ist.

Als Gitarrist bei Ozzy Osbourne ist GUS G. weltweit bekannt geworden. Zudem ist er mit seiner Melodic Power Metal-Truppe FIREWIND bereits seit mehr als 20 Jahren eine feste Größe in der Szene. Daneben ist GUS G. aber auch als Solokünstler aktiv. Mit “I Am The Fire” (2014) und “Brand New Revolution” (2015) zeigte GUS G. bereit zweimal sein Können.

Mit “Fearless” hat GUS G. nun sein drittes Soloalbum am Start, das es gehörig in sich hat. Nicht nur, dass sein exzellentes Gitarrenspiel über jeden Zweifel erhaben ist, hat er sich für “Fearless” die Unterstützung zweier absoluter Meister ihres Fachs gesichert. Die neue Band um den Saitenhexer ist ein Power-Trio mit Sänger/Bassist Dennis Ward (Pink Cream 69/Unisonic) und Schlagzeuger Will Hunt (Evanescence, Black Label Society). Dennis Ward glänzt besonders mit seiner großartigen Stimme, die die ganze Bandbreite des Rock abdeckt und sowohl hart („Don’t Tread On Me“) als auch sanft („Nothing To Say“) und emotional („Last Of My Kind“) eingesetzt wird.

Dennis und ich kooperieren bereits seit mehreren Jahren sehr eng, unter anderem hat er das aktuelle Firewind-album Immortals produziert. Wir funken musikalisch auf der gleichen Wellenlänge und haben nach der Firewind-Produktion unsere Zusammenarbeit einfach fortgesetzt.“ beschreibt GUS G. die Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Amerikaner. „Ich habe ihm Demos und Ideen meiner Songs geschickt, und als genügend Material vorhanden war und wir über geeignete Sänger nachdachten, schlug Dennis vor, die Scheibe in Trio-Besetzung aufzunehmen. Was viele nicht wissen: Dennis ist nicht nur ein großartiger Songschreiber, Bassist und Produzent, sondern auch ein exzellenter Sänger. Mir gefiel sein Vorschlag, denn er unterscheidet sich komplett von Firewind und auch von dem, wie ich mit Ozzy gearbeitet habe.“Gus G.- Fearless

Komplettiert wird das Trio durch Drummer Will Hunt über den GUS G. erzählt: „Auf meiner Wunschliste stand Will ganz oben. Dann meinte es das Schicksal gut mit mir, denn während meiner Tour mit Steve Stevens spielten wir auch auf der Frankfurter Musikmesse 2017, bei der Will im gleichen Hotel wohnte. Also sprach ich ihn an, wir unterhielten uns länger und er willigte ein. Im vergangenen August kam er ins Studio und hat das gesamte Album in zweieinhalb Tagen eingetrommelt. Ein echter Profi mit tollem Groove und einem unglaublichen Punch.“

Aber nicht nur technisch ist “Fearless” auf allerhöchstem Niveau, sondern auch  kompositorisch ist es aller erste Sahne. Gleich der Opener lässt es ordentlich kraftvoll krachen, ist aber gleichzeitig mit einem tollen und sehr melodiösen Refrain gesegnet. Das folgende, dunkel daherriffende “Mr Mason” lässt dann etwas an Black Sabbath erinnern. “Don’t Tread On Me” erhöht als mitreißende Heavy Metal-Nummer die Geschwindigkeit wieder und fährt zudem ein geniales Solo des Meisters auf.

Mit dem genialen “Fearless”und “Thrill Of The Chase”zeigt GUS G. in zwei Intrumentalstücken sein Können flott, packend und dabei wunderbar melodiös. Gerade hierbei muss eines hervorgehoben werden: Gus G. zeigt seine begnadeten Gitarrenkünste ohne die Songs zu zerschreddern und glänzt mit Riffs und Soli auf allerhöchstem Level, nicht nur bei den Instrumental-Stücken. An dieser Stelle darf gefragt werden, ob jemand “Money For Nothing” von den Dire Straits auf Metal covern darf. Ja, GUS G. darf das. Und er zeigt zudem, wieviel ungeahnte Power in diesem Song doch steckt.

Dass GUS G. auch gefühlvoll kann, beweist er mit “Nothing To Say” und “Last Of My Kind”. Ersteres ist sogar absolut radiotauglich und birgt irgendwie ein gewisses Hitpotenzial. Gewürzt wird “Fearless” mit dem modernen Kracher “Chances” und dem groovenden “Big City”.

Fazit: Insgesamt ist „Fearless“ eine Hammerscheibe – von vorne bis hinten. Packend, groovend, mitreißend, abwechslungsreich und technisch auf höchstem Niveau. Das Power-Trio GUS G./Ward/Hunt harmoniert perfekt. Zudem fräst sich „Fearless“ direkt beim ersten Durchlauf in die Gehirnwindungen ein und lässt einen nicht mehr los. Nicht nur Fans von FIREWIND und Ozzy dürfen hier bedenkenlos zugreifen und sich den Künsten von GUS G. hingeben.

Anspieltipps: Letting Go, Fearless, Chances, Don’t Tread On Me

Review: Michael Glaeser

Tracks

  1. Letting Go 04:08
  2. Mr Manson 04:32
  3. Don’t Tread On Me 04:45
  4. Fearless 04:22
  5. Nothing To Say 03:56
  6. Money For Nothing 04:25
  7. Chances 03:26
  8. Thrill Of The Chase 04:12
  9. Big City 05:19
  10. Last Of My Kind 04:12

Line up: Gus G. – Guitars, Dennis Ward – Bass, Vocals, Will Hunt – Drums

Einbettungscode Youtube von „Letting Go“:

 

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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de