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Metal-Review: TARCHON FIST- Apocalypse Metal-Review: TARCHON FIST- Apocalypse
Gott Tarchon verkörpert die Mächte des Lichts und kämpft gegen Manth, den Herrscher über die Kräfte der Finsternis. Davon handelt auch das neue Album... Metal-Review: TARCHON FIST- Apocalypse

Gott Tarchon verkörpert die Mächte des Lichts und kämpft gegen Manth, den Herrscher über die Kräfte der Finsternis. Davon handelt auch das neue Album der Italiener Tarchon Fist. „Apocalypse“ ist Heavy Metal in seiner reinsten Form und bietet alles was ein gutes Metal Album braucht.

Die Dramatik des Geschehens und die Atmosphäre der Geschichte um Gott Tarchon werden in „Apocalypse“ musikalisch ausgedrückt. Es kommt in den Songs mehr als deutlich rüber, wenn das Böse das geordnete Weltgefüge in Chaos verwandelt und triumphiert. Die Abgedrehtheit in der Melodieführung der Gitarren und der Rhythmus drücken die anfängliche Flucht und Resignation der Menschen aus, aber auch deren aufkeimenden Willen, sich zu wehren. Schließlich werden die Ausgebranntheit des menschlichen Widerstands, das Treiben auf dem Schlachtfeld und das maßgeblich letzte Aufbäumen der Menschheit musikalisch umgesetzt. All dies geschieht vor dem offenbar unabwendbaren Untergang, bis ganz unerwartet die Dinosaurier zur Rettung der Menschheit nahen und an der Seite des Guten kämpfen.

Die Dinosaurier stehen bei Tarchon Fist zugleich für den klassischen Heavy Metal. Der Song „Proud To Be Dinosaurs“ ist zugleich ein Schlachtruf, mit dem Tarchon Fist für den klassischen Heavy Metal die Fahne hochhalten – gegen alle Widersacher, die dieses Genre für ausgestorben halten.  Ausgestorben wie die Dinosaurier, die in der Story von Tarchon wiederbelebt werden und das Böse bekämpfen, wie man es in dem offiziellen Video „Proud To Be Dinosaurs“ sieht:

Unseren Review zur EP: Proud to be Dinosaurus könnt ihr hier lesen

Review: Tarchon Fist – Proud to be Dinosaurs (EP)

Sänger Mirco Ramondo schlüpft dabei abwechselnd in alle vorkommenden Charaktäre einschließlich eines Dinosauriers und singt aus den wechselnden Blickwinkeln der guten und der bösen Seite, nur beim ersten Song „Prologue To Apocalypse“ wurde auf einen Gast-Sprecher für die Stimme des Gottes Tarchon zurückgegriffen. Zur Unterstreichung des Beginns und Endes des Kreislaufs ist als weitere Gast-Stimme, als erzählende Stimme (vermutlich der eines Engels) die von Katiuscia Tattini zu hören. Katiuscia Tattini  ist die Tochter des Bandleaders und Gitarristen Luciano Tattini. Sie singt auch eine kurze Passage in „Last Human Strength“, die wahrlich Gänsehaut erzeugt.

Sänger Mirco klingt in manchen Passagen wie eine Mischung aus Bruce Dickinson und Rob Helford. Einfach wahnsinnig cool! Das Album geht überhaupt ab wie eine Concord.

Fazit:

APOCALYPSE ist purster Heavy Metal in seiner reinsten Form. Ich würde sagen, die Musik ist auf „Apocalypse“ etwas härter als früher, dennoch sind Tarchon Fist ihrem Stil treu geblieben. Tarchon Fist machen mit ihrem Melodienreichtum, den treibenden Gitarren und dem unfassbar geilen Gesang von Mirco „Ramòn“ Ramondo immer wieder Spaß. Das Album ist also in jeder Hinsicht gelungen – ich lege es euch wärmstens ans Herz. Man darf sich auf tolle Live-Performances der sympathischen Italiener freuen.

Trackliste:
01. Prologue To Apocalypse

02. Clash Of The Gods

03. Evil Comes From The Underground

04. Lights Of Fire

05. No Mercy For The Enemy

06. Last Human Strength

07. Proud To Be Dinosaurs

08. Sky Rider

09. Titan Of The Forest

10. Razor From The Abyss

11. My Destiny (Epilogue)

 

Besetzung:

Mirco „Ramòn“ Ramondo  – Gesang,

Sergio „Rix“ Rizzo – Gitarre,

Luciano „Lvcio“ Tattini – Gitarre,

Marco „Wallace“ Pazzini –  Bass,

Giacomo „Jack“ Laurenti – Schlagzeug

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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de