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Review: Tarchon Fist – Proud to be Dinosaurs (EP) Review: Tarchon Fist – Proud to be Dinosaurs (EP)
Die italienischen Schwermetaller „Tarchon Fist“ bereiten mit der EP „Proud to be Dinosaurs“ die Fangemeinde auf ihren vierten Langspieler „Apocalypse“ vor. Review: Tarchon Fist – Proud to be Dinosaurs (EP)

Die italienischen Schwermetaller „Tarchon Fist“ bereiten mit der EP „Proud to be Dinosaurs“ die Fangemeinde auf ihren vierten Langspieler „Apocalypse“ vor.

Bella Italia und Power Metal. Das scheint einfach zu passen. Kaum eine andere der härteren Musikrichtungen wird so sehr mit den Südeuropäern in Verbindung gebracht.

Schon seit ihren Anfängen im Jahre 2005 vereinen die sympathischen Norditaliener in ihrem künstlerischen Schaffen viele Komponente des klassischen Heavy Metals, verbinden vornehmlich Britische und Deutsche Prägungen und bringen dazu den unnachahmlichen landestypischen Flair, wie er in aller Ohren ist, mit ein.

Seit 2010 ist mit dem Sänger Mirco „Ramòn“ Ramondo ein deutlicher Einschlag Richtung „Iron Maiden“ zu vernehmen, was maßgeblich an dem von ihm eingebrachten Gesangstil liegt. Diese damals eingeführte Nuance sorgte allerdings nicht dafür, dass sie ihren eigenen, gesponnen Faden  verloren haben.

Alle vier Nummern auf  „Proud to be Dinosaurs (EP)“ reihen sich um das Thema der prähistorischen Urzeitwesen und fesseln durch eingängige  und animierende Tonstrukturen.Tarchon Fist – Proud to be Dinosaurs_Cover

So überzeugt das ganze aufgefahrene Quartett, allen voran das melodiöse Titellied.

Auch die sehr rockig gehaltenen „Sky Rider“, „Titan of the Forest“  und „Razor from the Abyss“ entwickeln eine schönen, anregenden Werdegang.

„Tarchon Fist“ gelten zwar noch nicht als Dinosaurier im metallischen Geschäft. Dafür haben sie aber das Potenzial lange dort zu verweilen und solch einen Status zu erlangen. Und stolz können sie zumal auf das bisher Geleistete sein.

So gilt die EP „Proud to be Dinosaurs“ als Vorläufer zur Fortführung der Erfolgsgeschichte aus Bologna. Denn Anfang diesen Jahres wird mit einem neuen Langspieler, einem Konzeptalbum namens „Apocalypse“, nachgelegt.

Anspielempfehlung:  Proud to be Dinosaurs, Titan of the Forest

Review: Daniel Oestreich

Besetzung:  Mirco „Ramòn“ Ramondo  – Gesang, Sergio „Rix“ Rizzo – Gitarre, Luciano „Lvcio“ Tattini – Gitarre, Marco „Wallace“ Pazzini –  Bass, Giacomo „Jack“ Laurenti – Schlagzeug

Titelliste:

  1. Proud to be Dinosaurs 4:38
  2. Sky Rider 4:15
  3. Titan of the Forest 4:22
  4. Razor ftom the Abyss 3:10

Hörprobe auf Youtube von „Titan of the Forest“

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