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Metal-Review: MESHIAAK – MASK OF ALL MISERY Metal-Review: MESHIAAK – MASK OF ALL MISERY
Dass aus Australien guter Metal kommt, beweisen AC/DC und Parkway Drive seit Jahren. Auch MESHIAAK schicken sich an, diesem Ruf alle Ehre zu machen.... Metal-Review: MESHIAAK – MASK OF ALL MISERY

Dass aus Australien guter Metal kommt, beweisen AC/DC und Parkway Drive seit Jahren. Auch MESHIAAK schicken sich an, diesem Ruf alle Ehre zu machen. Auf ihren zweiten Silberling „Mask Of All Misery“ zaubert das Quartett eine genialen Mix aus mächtigem Power Metal, thrashigen Hochgeschwindigkeitsakten, knackigem Hard Rock und progressiven Verspieltheiten.

MESHIAAK bieten, was das Metal-Herz braucht.  MESHIAAK (Der Name leitet sich vom hebräischen Wort für Messias ab.) formierten sich 2014 in Melbourne und hauten kurz darauf ihr Debütalbum-Biest „Alliance Of Thieves“ unter die Leute. Für MESHIAAK´s zweiten Release fand sich wieder das geniale Songwriting-Team von Sänger Danny Camilleri und Gitarrist Dean Wells zusammen.

Was die beiden drauf haben, beweist „Mask Of All Misery“. MESHIAAK bewegen sich auf ihrem zweiten Werk in Gefilden zwischen Trash, Power, Groove und Progressive Metal. Krachende Riffs, treibende Double Basses, coole Melodieführungen, energiegeladene Shouts, emotionale Streicheleinheiten, gefühlvolle bis schmetternde Gitarrensoli – Diese Liste könnte immer weiter geführt werden. MESHIAAK haben unglaublich viel zu bieten. Dazu sind die Songs bei aller musikalischer Variabilität einfach packend. Wenn man das, was MESHIAAK auf „Mask Of All Misery“  gezaubert haben vergleichen möchte, könnten am ehesten Machine Head oder Alice In Chains als Referenz stehen.

„Mask Of All Misery“ geht von Anfang an in die Vollen. Der Opener „Miasma“ und der folgende Titeltrack zeigen direkt, was MESHIAAK alles drauf haben und wie vielschichtig die Songs angelegt sind. Beides sind absolute Metal-Brecher. Das dramatisch angelegte „Bury The Bodies“ und die etwas melancholische Powerballade „Doves“ sind dagegen sehr gefühlsbetont und melodisch angelegt. Die energiegeladenen Antagonisten dazu sind die genialen „City Of Ghosts“, „Face Of Stone“ und „In The Final Hour“. Besonders „In The Final Hour“ geht gnadenlos ab und ist unglaublich ausdrucksstark. Kraftvoll rockig gehen MESHIAAK bei „Tears That Burn The Son”. Ein Hauch von Hardcore weht durch das beinharte „Adrena“, welches gleichzeitig mit einem griffigen Refrain glänzt. Den würdigen Abschluss bietet das vielschichtige Siebeneinhalb-Minuten-Opus „Godless“, das zwischen brachialem Thrash Metal und progressiv-angehauchtem Groove Metal pendelt.

Fazit: Insgesamt haben MESHIAAK mit „Mask Of All Misery“ eine absolute Hammer-Scheibe gezimmert. Hier kann (wenn nicht muss) jeder Metalhead gefahrlos reinhören und seinen Spaß haben. Die Gitarrenarbeit ist erste Sahne. Die Songs stimmig und mitreißend. Der Gesang mit Power und Gefühl. Der Sound, der zwischen verschiedenen Schubladen pendelt, ist gekonnt ausbalanciert und reif. So lohnt es sich, jeden einzelnen Song in der Tiefe zu ergründen. Mich selber erwischte „In The Final Hour“, dass erst 30-mal im Repeat lief, bevor die folgenden Songs dran waren. So ist „Mask Of All Misery“ von MESHIAAK einfach in grandioses Erlebnis.  Anspieltipps: Miasma, Mask Of All Misery, Face Of Stone, In The Final Hour

Tracks

  1. Miasma 04:07
  2. Mask Of All Misery 05:27
  3. Bury The Bodies 05:11
  4. City Of Ghosts 04:04
  5. Face Of Stone 05:37
  6. Tears That Burn The Son 04:48
  7. Doves 05:36
  8. In The Final Hour 04:27
  9. Adrena 05:21
  10. Godless 07:21 

Line up:

Danny Camilleri – Guitar/Vocals
Dean Wells – Guitar/ Vocals
David Godfrey -Drums
Andrew Cameron – Bass

Review: Michael Glaeser

Veröffentlichungstermin: 15.11.2019

Label:  Mascot Label Group

 

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