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Metal-Review: KÖNIG KOBRA – LEVEL FÜR LEVEL Metal-Review: KÖNIG KOBRA – LEVEL FÜR LEVEL
Die Essener KÖNIG KOBRA verbreiten seit Mai 2019 mit ihrem Debütalbum „Level für Level“ jede Menge gute Laune. Elektrobeats, Punkrock, Synthiesound und Hardcore werden... Metal-Review: KÖNIG KOBRA – LEVEL FÜR LEVEL

Die Essener KÖNIG KOBRA verbreiten seit Mai 2019 mit ihrem Debütalbum „Level für Level“ jede Menge gute Laune. Elektrobeats, Punkrock, Synthiesound und Hardcore werden von KÖNIG KOBRA mit einer tanzbaren Rhythmik so verquirlt, dass den Songs ein riesiger Spaßfaktor eingeimpft wird. „Level für Level“ ist daher das perfekte Album gegen schlechte Laune und Langeweile.       

KÖNIG KOBRA ist ein Sechsertrupp aus Essen, der sich 2016 einer bunten Mischung an unterschiedlichen Musikstilen verschrieben hat. Nach einer ersten EP im Jahre 2017 wurde nun im Mai 2019 das Debütalbum „Level Für Level“ veröffentlicht. Und das verbreitet mit einem kunterbunten Stilmix einfach beste Laune. Musikalisch sind Punkrock und Hardcore das Fundament, dem Synthieklänge, Elektrobeats aber auch andere Stilrichtungen (Swing, Reggae) untergemischt wurden. Den roten Faden bilden dabei die beiden Sänger, wobei der Klargesang von Sänger Billy eine punkige Note hat, wogegen Shouter Roicke das volle Hardcorebrett aus sich rausbrüllt.

Thematisch gibt es ein gutes Pfund Retro in Form einer Art Zeitreise in die 90er und zurück. Texte, wie „Ich spiele Tetris mit meinem Leben.“ und ein Song, wie „1998“ sprechen für sich.

Es gibt aber auch Gesellschaftskritisches („Kein Mensch“, „Sorgenkind“), was musikalisch und textlich absolut glaubwürdig rüberkommt. Die Texte insgesamt sind meist eingängig, aber durchaus tiefgründiger, als sie zunächst zu sein scheinen.

Von den Songs her bietet der kleine Opener „Start“ mit einer Mischung aus Synthiesound und Klängen aus einer Videospielhölle einen guten Einstieg in das Gute-Laune-Paket. Der coole Stimmungsaufheller schlechthin ist „Pizza Pätroni“ – eingängig, schwungvoll, stilistisch querbeet und coole Textzeilen, wie „Ich mach´ heut was ich mag. Ich mach´ nicht mehr das was ihr wollt. Heut wird ein schöner Tag.“ Das perfekte Sommer-Gute-Laune-Lied.

Punkrockig geht es dann bei „Zeitmaschine“, „1998“ und „Was Du Nicht Weißt“ zu. Zum Punk gibt es ein fettes Pfund Hardcore bei „Level Für Level“, „Quadrat“ und „Kein Mensch“. Und bei den beiden Spaßmachern „Kirmesdisco“ und „Ein Zwei Drei Tanzen“ geben Elektrobeats und Hardcore den Takt vor.

Insgesamt macht „Level Für Level“ einfach Spaß und gute Laune und ist für ein Debütalbum enorm stark. Die stilistische Mischung ist kunterbunt und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Songs musikalisch interessant bleiben. Die Songs reißen einen daher mit ohne abzuflachen. KÖNIG KOBRA haben das Rezept für die perfekte Musik für einen schönen Sommertag. Und auch gegen Winterdepressionen ist „Level Für Level“ genau das richtige Gegenmittel. So legen KÖNIG KOBRA mit „Level Für Level“ ein starkes Debüt hin und sollten mit diesen Songs auch live gnadenlos punkten.

Anspieltipps: Kirmesdisco, Level Für Level, Pizza Pätroni, Kein Mensch, Quadrat,

Tracks

  1. Start
  2. Zeitmaschine feat. Mario Belibasakis
  3. Level Für Level
  4. Kirmesdisco
  5. 1998
  6. Pizza Pätroni feat. Cozza (Omas Zwerge)
  7. Eins Zwei Drei – Tanzen
  8. Kein Mensch
  9. Sorgenkind
  10. Was Du Nicht Weißt
  11. Quadrat
  12. Vorwärts

Line up:Billy – Vocals & Keys
Roicke – Shouts
Maric – Guitar
Johannes – Guitar
Patrick – Drums
Hendrik – Bass

Review: Michael Glaeser

 

Veröffentlichungstermin: 17.05.2019

Label: Boersma Records

 

Hörprobe auf Youtube von „Pizza Pätroni“:

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