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Machine Head im Schlachthof Wiesbaden – WOW! WOW und noch einmal WOW! MIT FOTOSTRECKE! Machine Head im Schlachthof Wiesbaden – WOW! WOW und noch einmal WOW! MIT FOTOSTRECKE!
Fast drei Stunden pure Energie, donnernde Riffs und eine Ausnahme-Band in absoluter Höchstform, Machine Head lieferten mit „An Evening with Machine Head“ einen brachialen... Machine Head im Schlachthof Wiesbaden – WOW! WOW und noch einmal WOW! MIT FOTOSTRECKE!

Fast drei Stunden pure Energie, donnernde Riffs und eine Ausnahme-Band in absoluter Höchstform, Machine Head lieferten mit „An Evening with Machine Head“ einen brachialen Konzertabend ohne Pause oder Kompromisse. Von Klassikern aus Burn My Eyes bis hin zu neuem Material vom aktuellen Album Unatøned feierte die Band gestern Abend im Schlachthof Wiesbaden gemeinsam mit ihren Fans eine monumentale Metal-Messe voller Wucht, Leidenschaft und Spielfreude. Schaut euch auch meine Fotostrecke dazu an.

Wer glaubt, drei Stunden durchzuspielen sei bei einer Band, die so viel Energie und Kraft an den Tag legt, wie Machine Head, nicht möglich, der irrt gewaltig. Zwei Mal hintereinander durfte ich Machine Head jetzt sehen, einmal in Wien und gestern im legendären Schlachthof Wiesbaden. Und beide Male kam ich aus dem Staunen angesichts dieser Virtuosität und Genialität kaum heraus. Im Rahmen ihrer aktuellen Tour „An Evening with Machine Head“ verzichtete die Band bewusst auf Support-Acts und schenkte den Fans stattdessen einen beinahe dreistündigen Konzertabend voller Intensität, Spielfreude und musikalischer Klasse. Von der ersten Minute an entwickelte sich die Show zu einer gewaltigen Demonstration dessen, was Machine Head seit jeher auszeichnet, druckvolle Gitarrenriffs, massive Rhythmuswände und eine unglaubliche Nähe zum Publikum.

Frontmann Robb Flynn führte charismatisch und mit enormer Präsenz durch den Abend. Mit seiner markanten Stimme, seinem virtuosen Gitarrenspiel und spürbarer Leidenschaft war er der zentrale Motor der Show. Zwischen den Songs suchte Flynn immer wieder den direkten Kontakt zu den Metalheads und zeigte sich sichtlich bewegt von der Energie im Saal. Sowohl in Wien als auch in Wiesbaden.

Gitarrist Reece Scruggs überzeugte mit präzisem Spiel und beeindruckender technischer Finesse. Besonders bei den komplexen Lead-Parts und Soli zeigte er eindrucksvoll, warum er perfekt in den Soundkosmos der Band passt. Gemeinsam mit Flynn erzeugte er jene mächtige Gitarrenwand, die den typischen Machine-Head-Sound seit Jahren prägt. Und man spürte die Harmonie zwischen den Herren in jeder Note.

Für das massive Fundament sorgte Bassist Jared MacEachern, der nicht nur mit seinem druckvollen Bassspiel überzeugte, auch gesanglich wichtige Akzente setzte. Seine kraftvollen Backing Vocals verliehen vielen Songs zusätzliche Tiefe und Wucht.

Am Schlagzeug trieb Matt Alston, leider versteckt hinter den Drums und für das Publikum so gut wie unsichtbar, die Band mit enormer Präzision und Energie voran. Mit kraftvollen Doublebass-Passagen, messerscharfen Breaks und beeindruckender Ausdauer trug er dazu bei, dass die fast dreistündige Show zu keinem Zeitpunkt an Intensität verlor.

Die Setlist spannte einen eindrucksvollen Bogen durch die gesamte Karriere der Band. Klassiker und Fan-Favoriten trafen auf Songs des aktuellen Albums Unatøned, das erneut die Top Ten der deutschen Albumcharts erreichte. Dabei wurde deutlich, wie zeitlos und unverwechselbar der Sound von Machine Head geblieben ist.

Mehr als drei Jahrzehnte nach der Veröffentlichung ihres wegweisenden Debütalbums Burn My Eyes beweisen Machine Head immer noch eindrucksvoll, warum sie bis heute zu den wichtigsten und einflussreichsten Bands des modernen Thrash Metal zählen. Und für mich sind die Herren sowieso eine der genialsten Formationen im Universum. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus brachialer Härte, tiefen Grooves, melodischer Wucht, viel Gefühl und charismatischer Live-Energie haben sich die Kalifornier längst einen festen Platz am Zenit der internationalen Metal-Geschichte zementiert.

Die Fans dankten es der Band mit lautstarken Gesängen, Moshpits und ungebrochener Begeisterung über die gesamte Spielzeit hinweg. Nach fast drei Stunden endete ein eindrucksvoller Konzertabend und hinterließ ein rundherum zufriedenes Publikum. Machine Head bewiesen, dass sie auch 2026 nichts von ihrer Relevanz, Spielfreude und Durchschlagskraft verloren haben. „An Evening with Machine Head“ war nicht einfach nur ein Konzert – es war ein intensives Erlebnis für die gesamte Metal-Gemeinde.

Viel Spaß beim Ansehen meiner FOTOSTRECKE. Um solch eine Fotostrecke zusammenstellen zu können, ist stundenlange Arbeit nötig. Ich bekomme dafür kein Geld und bitte euch, sie nicht ohne Erlaubnis zu kopieren. Auch nicht aus den Socials. Wenn Interesse an Bildern besteht, seid bitte so ehrlich und setzt euch mit mir in Verbindung. 

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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de