Stadt der Zukunft – Mehr Lebensqualität für ältere Menschen Stadt der Zukunft – Mehr Lebensqualität für ältere Menschen
Mensch-Technik-Interaktion in der Stadtplanung ermöglicht selbstbestimmte Mobilität für Senioren. Mal den nächsten Bus zu nehmen oder im Dunkeln zu Fuß unterwegs zu sein -... Stadt der Zukunft – Mehr Lebensqualität für ältere Menschen

Mensch-Technik-Interaktion in der Stadtplanung ermöglicht selbstbestimmte Mobilität für Senioren. Mal den nächsten Bus zu nehmen oder im Dunkeln zu Fuß unterwegs zu sein – Was für gesunde jüngere Menschen meist kein Thema ist, kann für ältere zum echten Problem werden. Altersbedingte Einschränkungen physischer und psychischer Art können Senioren zum Rückzug und damit in die Einsamkeit zwingen. Abhilfe versprechen moderne und  smarte städtebauliche Objekte. Die Universität Hohenheim koordiniert ein spezielles Forschungsprojekt an das smarten Objekte für mehr Lebensqualität älterer Menschen arbeitet.                                                                              

Die Stadt der Zukunft: Straßenlampen passen ihre Helligkeit an, Bänke verändern ihre Sitzhöhe und Sitzneigung, Hinweisschilder informieren die Passanten bedarfsorientiert und vieles mehr? Utopie? Nein smarte städtebauliche Objekte sollen zukünftig viel Komfort auch für ältere Menschen bieten. Die Vernetzung von Mensch und Technik unterstützt Senioren dabei, sich sicherer in der Stadt zu bewegen und soll so entscheidend zur Mobilität der Menschen beitragen. Unter der Leitung der Universität Hohenheim in Stuttgart erprobt ein Forscherteam diese Möglichkeiten im Rahmen des Verbundprojekts UrbanLife+ derzeit in Mönchengladbach.

Objekte im öffentlichen Raum, also zum Beispiel Bänke, Straßenlampen oder Hinweisschilder, werden smart, indem wir sie mit IT ausstatten. Die Objekte sind miteinander vernetzt, die Menschen interagieren mit ihnen – und erhalten so technische Unterstützung bei ihrem Weg durch die Stadt,“ erklärt der Projektleiter Prof. Dr. Stefan Kirn das Grundprinzip.

Die Möglichkeiten dazu versuchen die Forscher zurzeit mit UrbanLife+ herauszufinden. Dazu haben sich Wirtschaftsinformatik, Informatik, Gesundheits- und Pflegewissenschaften und Stadtplanung zusammengeschlossen. Alle Erprobungen in der Praxis finden in Mönchengladbach statt. Sie werden von der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach, einem kommunalen Dienstleister in der Altenhilfe, koordiniert. Neben dem Beratungsunternehmen Drees & Sommer, der Universität Leipzig und der Universität der Bundeswehr München sind noch einige Umsetzungspartner aus Mönchengladbach beteiligt.

Um die Mobilitätsbedürfnisse der Zielgruppe besser zu verstehen, hat die Sozial-Holding kürzlich eine Befragung von Senioren in zwei ausgewählten Stadtteilen durchgeführt.

Innovationen im Dienste der Lebensqualität

Unter anderem wird an adaptiven Wegbeleuchtungen und Bänken gearbeitet, die eventuell durch ein Armband mit einem Chip ausgelöst werden und an Bänken, die im Umkreis von maximal 800 Metern immer als  Sitzgelegenheit erreichbar sind und eine höhere Sitzfläche haben, die das Hinsetzen und Aufstehen erleichtern.

Zudem soll es auch Bushaltestellen mit Info-Knopf geben: „Ein Lösungsansatz ist, Busfahrer vorab darüber zu informieren, ob und wie viele Senioren zum Beispiel mit Rollstuhl oder Rollator an der nächsten Bushaltestelle warten. Dann kann der Fahrer sich darauf einstellen und das länger dauernde Einsteigen ermöglichen“, erklärt Dr. Leukel.

Für die praktische Umsetzung dieser Ideen plant das Projektteam Felduntersuchungen, und Probanden testen die Möglichkeiten anschließend in der Realität. Ein Mobilitätstraining mit Senioren wurde bereits durchgeführt, um die Probleme und Bedürfnisse zu analysieren.

Homepage: www.urbanlifeplus.de

Quelle: Universität Hohenheim,  Elsner

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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de