Nachbericht: Fates Warning + Long Distance Calling + Methodica im Colos-Saal, Aschaffenburg Nachbericht: Fates Warning + Long Distance Calling + Methodica im Colos-Saal, Aschaffenburg
Am 19. Januar beehrte das Colos-Saal in Aschaffenburg ein progressiver Dreierpack aus der Prog-Legende Fates Warning, den Post-Rockern von Long Distance Calling und den... Nachbericht: Fates Warning + Long Distance Calling + Methodica im Colos-Saal, Aschaffenburg

Am 19. Januar beehrte das Colos-Saal in Aschaffenburg ein progressiver Dreierpack aus der Prog-Legende Fates Warning, den Post-Rockern von Long Distance Calling und den italienischen Progressive Rockern von Methodica.

Es ist ein winterlicher Freitagabend und im beschaulichen Aschaffenburg gibt sich die Progressive Metal-Legende Fates Warning geben sich die Ehre – Und das nicht ohne Grund. Fates Warning nehmen das Konzert für ihr neues Live-Album auf. Zur Unterstützung haben sie an diesem Abend die deutsche Post-Rock-Institution Long Distance Calling an Bord.

Fates Warning

Fates Warning

Fates Warning

Fates Warning

Den Abend eröffnen durften Methodica aus Italien. Direkt mit den ersten Klängen der Prog-Combo aus Verona wurde deutlich, dass der Sound an diesem Abend exzellent sein würde. Auch wenn beim ersten Song das Colos-Saal noch etwas spärlich besetzt war, trafen Methodica mit ihrem Progressive Metal den Geschmack des Publikums. So strömten immer mehr Leute nach vorne und genossen den packenden, sauber gespielten Progressive Rock. An Ende des Sets war das Colos-Saal pickepacke voll  und Methodica ernteten mehr als nur höflichen Applaus, nämlich dankbare Anerkennung.

Nach einer kurzen Pause ist jeder Zentimeter des Colos-Saal gefüllt und es würde in dem Moment als Long Distance Calling die Bühne betraten klar, dass viele im Publikum nicht nur wegen dem Headliner gekommen sind. Die Jungs aus Münster sind wieder als Vierer also ohne Sänger unterwegs und haben zudem ihre neue CD „Boundless“ im Gepäck. Schon mit den ersten Takten ziehen die Post-Rocker das Publikum in ihren Bann. Spätestens beim dritten Song  „Black Paper Planes“ sind auch diejenigen begeistert, die Long Distance Calling vorher nicht kannten. Auch das folgende „Ascending“ vom neuen Album wurde begeistert abgefeiert. Und Long Distance Calling brillieren – perfekter Sound, starke Präsenz, packender Groove. Nach sechs Songs ist leider Schluss, aber das Publikum ist glücklich und  mehr als ordentlich eingeheizt. Long Distance Calling boten den perfekten Appetizer für ihre Anfang Februar startende Headliner Tour zu ihrem neuen Album „Boundless“.

LCD

LCD

Nun war es Zeit für den Headliner des Abends. Die legendären Fates Warning hatten bereits vor einem Jahr im ersten Leg der „Theories of Flight“-Tour im Colos-Saal gespielt und diese Location als eine von nur zwei in Deutschland (neben dem Turock in Essen) während ihrer aktuellen Europatour ausgewählt. Das Besondere an dieser Tour ist, dass Fates Warning die Konzerte für ihr neues Live-Album aufnimmt. Diese Tatsache hat zwei Effekte: Einen perfekten Sound (den man von Fates Warning gewohnt ist) und ein mehr als zweistündiges Set inklusive einiger eher selten gespielten Songs. So bedienen sich Fates Warning aus allen Alben der Ray-Alder-Aera außer „A pleasant shade of grey“. Dass sie hiermit satte drei Dekaden abdecken, zeigt sich auch im Publikum. Hier mischen sich betagte Altmetaller mit „No Exit“-Shirt und junge Anhänger der Prog-Legende. Mit „From the Rooftops“ starten die Prog-Götter ein Set, dass von den Fans frenetisch abgefeiert wird. Textsicher wird jede Zeile mitgesungen, auch bei den seltener gespielten Songs oder dem 14-Minuten-Opus „And Yet It Moves“.

Methodica

Methodica

Zwischen den Songs gibt es immer wieder Jubelstürme. Das Colos-Saal ist mehr als komplett voll und versinkt in euphorischer Glückseligkeit. Sänger Ray Alder verausgabt sich dermaßen, dass er hier und da durchschnaufen muss. Dass Fates Warning zudem gewohnt souverän ihre Hits raushauen, gibt den Fans die Vollbedienung. Ein perfekter Sound, ein starkes Set, eine hochmotivierte Band und ein Publikum, das gnadenlos mitgeht – eine perfekte Grundlage für ein Live-Album. Mehr geht nicht. Als nach etwas mehr als zwei Stunden Schluss ist, gehen alle beseelt nach Hause – mit der Erinnerung an ein tolles Konzert und in Vorfreude auf das anstehende Fates Warning-Live-Album.

 

Nachbericht und Fotos: Michael Glaeser

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