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Metal-Review: THE LAST MARTYR – CREATRIX Metal-Review: THE LAST MARTYR – CREATRIX
THE LAST MARTYR sind eine aufstrebende Modern Metal Band aus Melbourne, Australien. Mächtig viel Groove und tolle Melodien verpacken die Australier in knackige Härte... Metal-Review: THE LAST MARTYR – CREATRIX

THE LAST MARTYR sind eine aufstrebende Modern Metal Band aus Melbourne, Australien. Mächtig viel Groove und tolle Melodien verpacken die Australier in knackige Härte der Marke (Progressive) Metalcore. Sängerin Monica Strut haut dabei mit heftigen Growls und im melodiösen Klargesang die volle Ladung Energie raus. THE LAST MARTYR haben derzeit ihre Debüt-EP „Creatrix“ im Orbit und mehr Modern Metal Leckerbissen lassen sicherlich nicht lange auf sich warten.   

THE LAST MARTYR sind eine der großen neuen Metal-Hoffnungen aus Australien. Den Anfang für ihr Durchstarten haben THE LAST MARTYR mit ihrer Debüt-EP „Creatrix“ gesetzt. Den Sound, den die Truppe aus Melbourne entwickelt hat, vermischt harten progressiven Metalcore mit eingängigen aber energiegeladenen Melodien. Dabei sticht vor allem Sängerin Monica Strut hervor. Ihre Stimme pendelt zwischen Klargesang und Growls, was neben ordentlicher Härte besonders in den Refrains für mächtig groove sorgt. Dabei ist sie in beiden Stimmlagen (und dazwischen) enorm energiegeladen und absolut sattelfest. Man könnte sie als eine Art weibliche Version von Howard Jones (LIGHT THE TORCH) bezeichnen. Zum Glück legen sich THE LAST MARTYR aber nicht stur auf reinen Metalcore fest, sondern haben diesen nur als Grundorientierung und modernisieren diesen mit viel Melodic Metal und progressiven Spielweisen. Das heißt so viel wie, dass  instrumental gerne mal ein Haken geschlagen wird, bei harten Passagen die Growls rausgeholt werden und bei Klargesang die Strophe melodiös ist und der Refrain wahnsinnig Groove hat. Orientieren kann man sich an Jinjer, Periphery und Killswitch Engage.

Von den fünf Songs der EP kann man, wenn man einen oder zwei hervorheben will, sicherlich das mitreißende „Into The Black“, das mit einem Ohrwurm-Refrain verführt, und das harte „Creatrix“, das mit einer tollen Melodie glänzt, nennen. Insgesamt ist aber die Debüt-EP „Creatrix“ durchweg auf hohem Niveau. Das Feingefühl beim Songwriting zeigt, dass die Australier auch in dieser Kategorie enorm talentiert sind. Dazu wirken die Songs sehr ausgereift. THE LAST MARTYR haben sich in kurzer Zeit in die Ohren vieler Fans gespielt und das wird sicherlich so weitergehen. Ein neuer Song ist mit „Like A Ghost“ bereits veröffentlich. Ein Debüt-Studioalbum lässt also hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten.

Anspieltipps: Into The Black, Creatrix

Tracks

  1. Into The Black
  2. Stay Awake
  3. Fear
  4. Echoes
  5. Creatrix

Line up:

Monica Strut – Vocals
Ben Rogers – Guitar
Matthew Mumford – Bass
Vin Krishnan – Drums

 

Review: Michael Glaeser

 

Veröffentlichungstermin: 09. August 2019

 

Label: Independent

 

Hörprobe auf Youtube von “Into The Black”:

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