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Metal-Review: IRONY – BLACK FOR MORE Metal-Review: IRONY – BLACK FOR MORE
Nach einer neunjährigen Pause kam die Heavy Metal-Truppe IRONY mit ihrer neuen EP „Black For More“ zurück. Darauf gibt es viermal hymnischen Teutonen-Metal mit... Metal-Review: IRONY – BLACK FOR MORE

Nach einer neunjährigen Pause kam die Heavy Metal-Truppe IRONY mit ihrer neuen EP „Black For More“ zurück. Darauf gibt es viermal hymnischen Teutonen-Metal mit Anlehnung an die Genregrößen der Achtziger. „Black For More“ ist ideal für den Liebhaber von klassischem Heavy Metal.

Seit dem letzten Album „In The Beginning… Echoes From The Past“ aus 2010 war es um die süddeutsche Heavy Metal-Trupper IRONY still geworden. Nur Sänger Nicolaj drehte weiter auf, sang in der Pause bei Domain und Tokyo Blade und gründete das Soloprojekt Nick Hellfort. Nur der ehemalige Schlagzeuger Jörg Billeb kümmerte sich noch um die Belange der Band, aber es wurde zunehmend stiller. Die Reanimation der Band folgte einem Schicksalsschlag. Im Frühjahr 2015 verstarb Gründungsmitglied Jörg Billeb vollkommen unerwartet. Am Grab des ehemaligen Weggefährten entschieden sich die Bandmitglieder, dass es das noch nicht gewesen sein soll. So stand man 2018 erstmals wieder auf der Bühne und fand mit Matthias Aulerbacher einen neuen Schlagzeuger. Dieser war dann auch direkt maßgeblich für die Produktion der neuen EP „Black For More“ verantwortlich.

Musikalisch hat „Black For More“ viermal tollen teutonisch angehauchten Heavy Metal im Sinne der Achtziger. Besonders die treibenden Gitarren, die auch gerne als IRON MAIDEN-Reminiszenz als Twin-Guitars gespielt werden, formen die Songs zusammen mit dem klassischen Metal-Gesang von Nicolaj Ruhnow. Dazu werden die Songs mit einem schönen Chorus veredelt, der einen hymnischen Effekt mit sich bringt. Der Sound wird dabei recht rau und ohne viel Spökes gehalten – ganz im Sinn der Achtziger.

So ist ein gelungener Wiedereinstieg, der wieder auf mehr Aktivitäten von IRONY hoffen lässt. Besonders „Tower Of The Enthroned“ macht viel Spaß. Viel Innovatives gibt es zwar außer ein paar orientalischen Klängen beim Opener und im Outro nicht, aber das spielt bei „Black For More“ auch keine Rolle. IRONY sind zurück und lassen es krachen.

Anspieltipps: Tower Of The Enthroned, No One To Blame

Tracks
01. Illusion Of Sin
02. Tower Of The Enthroned
03. No One To Blame
04. Trail Of Tears
05. Outro

Line up:
Nicolaj Ruhnow – Vocals
Achim Rauscher – Guitar
Manuel Förderer – Guitar
Paul Geiger – Bass
Matthias Aulenbacher – Drums

Review: Michael Glaeser

Veröffentlichungstermin: 15.04.2019

Label: Eigenveröffentlichung

Hörprobe auf Youtube von „Tower Of The Enthroned“:

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