Review: Monument – Hellhound Review: Monument – Hellhound
"Hellhound" ist Monuments drittes Studioalbum, bestehend aus 9 Tracks plus 3 Bonustracks aus purem britischem Heavy Metal. Twinguitarmelodien, lauter Bass, donnernde Drums und erhebende... Review: Monument – Hellhound

„Hellhound“ ist Monuments drittes Studioalbum, bestehend aus 9 Tracks plus 3 Bonustracks aus purem britischem Heavy Metal. Twinguitarmelodien, lauter Bass, donnernde Drums und erhebende Tenorgesänge sind allgegenwärtig. Textlich lässt sich das Album von einer Vielzahl von Quellen an aus dem okkulten Bereich aber auch aus persönlichen Erlebnissen inspirieren.

Themen wie die Geschichte, des urbanen Leben in London, aber auch Okkultes und persönliche Beziehungen wurden in Hellhound verarbeitet. Produzent Tony Newton gelang es erstmals den wahren Sound der Band einzufangen und, dieser Sound ist unverkennbar britisch. “

Peter Ellis – die Stimme von MONUMENT – kommentiert: „Hellhound ist meiner Meinung nach das beste Album, das wir bisher in unserer Karriere veröffentlicht haben. Das Songwriting ist auf diesem Album sehr viel reifer und die Songs sehr harmonisch. Musikalisch, ist  es die natürliche Weiterentwicklung von Hair Of The Dog, mit vielen Twin-Harmonien, lautem Leadbass-Sound usw. Ich habe mich lyrisch von verschiedenen Quellen und Situationen inspirieren lassen, also wurde das Werk eine Mischung aus historischen Themen, die urbane Kultur Londons, aber auch etwas unbeschwerteres Zeug, das ich gerne schreibe, hat hier Einzug gefunden. Ein weiterer großer Schritt war die Aufnahme von Tony Newton in das Team als unseren Produzenten, der eine sehr große Rolle dabei spielte, endlich den echten Sound der Band einzufangen auf Band und es ist etwas, was wir schon immer machen wollten. Monument ist eine „Live“ Band und Tony konnte das auf eine wirklich coole Art und Weise aufnehmen.“

Die erste Nummer ist ein starker Einstieg „William Kidd“ und lässt den Hörer nicht mehr los. Ab Nummer 2,  „Death Avenue“ erinnert die Stimme Ellis ein wenig an Bruce Dickinson. Auch der Sound des Albums verrät eindeutig das Vorbild. Auch Einflüsse von Primal Fear könnte man hier identifizieren. Eines ist jedenfalls von Anfang an glasklar: es handelt sich das gesamte Album hindurch um reinen klassischen Heavy Metal.

Monument – Hellhound_Cover

Monument – Hellhound

Das darauffolgende „Nightrider“ stampft kraftvoll vor sich hin und die schrillen Schreie des Sängers runden die lässigen Beats ab. Auch hier wieder ein geiles Gitarrensolo. Geile Soli gibt es jede Menge auf Hellbound. Ich konnte auch keine Schwächen auf dem Album finden, außer, dass die band eventuell noch ein bisschen mehr nach einem eigenständigen Stil suchen sollte. Alle Songs sind jedoch geil gespielt, genial gesungen, reißen mit und machen rundherum riesen Spaß. Nicht nur Fans des echten, reinen Heavy Metal sind mit Hellbound bestens bedient.

Beim vorletzten Song handelt es sich um ein Cover von RainbowsLong live Rock’n Roll„. Nicht schlecht, aber hier muss man leider schon sagen, dass das Original mehr Power hat. Das Gitarrensolo jedoch entschädigt für etwaige Defizite.

Zum Abschluss gibt es noch eine eigenständige und sehr eigenwillige (positiv gemeint) Version des Maiden Hits „Deja Vu„. Würdiger Abgang 🙂

Fazit: Den meisten Charme des Albums machen die zahlreichen Dialoge der beiden gleichberechtigten Leadgitarren und die starke Stimme von Peter Ellis aus. Aber auch die treibenden Rhythmen bereichern ganz klar den Musikbestand des Metalgenres. Unbedingt reinhören! Feines Album!

Die Band: Peter Ellis: Vocals, Dan Baune: Guitars, Lewis Stephens: Guitars, Daniel Bate: Bass, Gio Durst: Drums

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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de