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Metal-Review: DIVIDED MULTITUDE – FACELESS AGGRESSOR Metal-Review: DIVIDED MULTITUDE – FACELESS AGGRESSOR
Nach einer personellen Umstellung melden sich die Norweger DIVIDED MULTITUDE zurück mit ihrem siebten Album „Faceless Aggressor”.  Mit Kraftpaket Jan Thore Grefstad an den... Metal-Review: DIVIDED MULTITUDE – FACELESS AGGRESSOR

Nach einer personellen Umstellung melden sich die Norweger DIVIDED MULTITUDE zurück mit ihrem siebten Album „Faceless Aggressor”.  Mit Kraftpaket Jan Thore Grefstad an den Vocals klingt die Progressive Power Metal-Truppe frisch und knackig. So gibt es auf „Faceless Aggressor” viel Power, viel Variabilität und einen klasse Sound. DIVIDED MULTITUDE verbinden Progressives perfekt mit Kraft und Dynamik. 

DIVIDED MULTITUDE sind bereits seit 20 Jahren aktiv und haben nun mit ihrem neuen, mittlerweile siebten Album „Faceless Aggressor“ einen echten Leckerbissen kreiert. Grundlage für den neuen, reiferen Sound von „Faceless Aggressor“ war eine personelle Umbesetzung. Keyboarder Eskild Kløften verließ die Band. Dafür kam mit Jan Thore Grefstad (Saint Deamon, Highland Glory) ein wahrer Powerhouse-Sänger an Bord. Dafür der bisherige Sänger Sindre Antonsen zum Gitarristen und Zweitsänger umfunktioniert. Dazu wurde der Sound auf „Faceless Aggressor“ von niemand geringeres als Jacob Hansen (Volbeat, Evergrey, Primal Fear, Pretty Maids) gemixt und gemastert. Das Resultat ist ein fetter, kraftvoll und transparenter Sound. Ideal für Progressive Power Metal.

So wurde unter diesen neuen Bedingungen aus „Faceless Aggressor“ ein wahres Kraftpaket, das Power, Dynamik und Progressivität gekonnt vereint. Diese Mischung wird schon beim symphonischen Instrumental-Opener „Chapter 2“ offenbart. Und spätestens beim Titeltrack „Faceless Aggressor“ werden zwei wichtige Punkte deutlich. DIVIDED MULTITUDE haben richtig Power und arbeiten die progressiven Wendungen so geschickt in die Songs ein, dass weder Dynamik, noch der melodiöse Fluss gestört werden. Und zweitens passt Neusänger Jan Thore Grefstad mit seiner energiegeladenen Stimme einfach perfekt zu diesem Sound. Daneben ist auch die starke Gitarrenarbeit hervorzuheben, die die Übergänge zwischen Power Parts und Progressiven Parts perfekt ausgleichen.  Im Folgenden gehen Songs wie „Counterparts“, „False Prophecy“  und „Out Of The Ashes“ einfach mächtig ab. Und auch die progressiveren „Divided Multitude“, „Prosperity Divine“ und „Evolve“ sind gleichzeitig energiegeladen und gehen dynamisch nach vorne. „Counterparts“, „Evolve“ und „Out Of The Ashes“ entwickeln dazu noch hymnisch Potential.

Etwas seltsam kommt zunächst die Alanis Morissette Cover Nummer  „Uninvited“ daher, aber auch diese profitiert stark vom kraftvollen Sound und weiß schließlich doch irgendwie zu gefallen. Zudem geben sich beim monumentalen Abschluss „Psalm Of A Soldier“ Gary Wehrkamp von SHADOW GALLERY und Ida Haukland von TRIOSPHERE die Ehre. Dieses fast 10-minütige balladeske Opus ist einfach atemberaubend.

Insgesamt ist „Faceless Aggressor“ einfach ein starkes Progressive Power Metal Album. Die Umstellung und der neue Sound haben DIVIDED MULTITUDE absolut gut getan. Der Sound ist voll von Energie und die Songs sitzen perfekt. Fans von Symphony X, Evergrey oder Pagan´s Mind werden an diesem Album ihre wahre Freude haben, aber auch andere Metalheads sollten unbedingt in „Faceless Aggressor“ reinhören und sich mitreißen lassen.

Anspieltipps: Counterparts, Divided Multitude, Evolve, Out Of The Ashes, Psalm Of A Soldier

Tracks

  1. Chapter 2 01:43
  2. Faceless Aggressor 05:40
  3. Counterparts 05:57
  4. Divided Multitude 06:58
  5. Uninvited 04:24
  6. Prosperity Divine (The Machine Of Mammon) 06:47
  7. False Prophecy 05:36
  8. Evolve 05:25
  9. Out Of The Ashes 05:12
  10. Psalm Of A Soldier 09:46

 

Line up:

Jan Thore Grefstad – Vocals

Christer Harøy – Guitar

Sindre Antonsen – Guitars/Vocals

Rayner Harøy – Bass

Anders Vinje – Drums

 

Review: Michael Glaeser

 

Veröffentlichungstermin: 20.09.2019

 

Label: Ram It Down Records

 

Hörprobe/Video auf Youtube von „Counterparts“:

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