Grand Magus, Evil Invaders, Elm Street – Konzert Nachbericht Grand Magus, Evil Invaders, Elm Street – Konzert Nachbericht
Im Colos-Saal / Aschaffenburg schmiedeten Grand Magus mit glühenden Hämmern weiter an ihrer eisernen Legende. Noch letztes Jahr überzeugten sie als Vorband der legendären... Grand Magus, Evil Invaders, Elm Street – Konzert Nachbericht

Im Colos-Saal / Aschaffenburg schmiedeten Grand Magus mit glühenden Hämmern weiter an ihrer eisernen Legende. Noch letztes Jahr überzeugten sie als Vorband der legendären Amon Amarth und haben sich eine Tour als Hauptakt redlich verdient. Am Abend des 07. Novembers ließen sie jedoch zunächst ihren Mitstreitern den Vortritt.

Die vier Australier von Elm Street legten eine erquickende Spielfreude an den Tag, die letztendlich in einem Ausflug des Frontmannes durch das Publikum mündete. Trotz seines recht jugendlichen Aussehens schrie dieser ordentlich rauh ins Mikrofon, als wolle er dem leibhaftigen Freddie Krüger Konkurrenz machen.

Elm Street_Gitarrist

Elm Street

Die freundlichen Jungs aus Down Under verbreiteten zwar, anders als ihr Bandname vermuten lässt, keinen Schrecken. Dafür unterhielten sie sehr gut mit ihrer Mixtur aus Heavy und Thrash Metal und brachten die Zuschauer in Stimmung.

Elm Street

Elm Street

Dann war es an der Zeit, daß die Evil Invaders einmarschierten. Dichte Nebelschwaden kündeten von ihrem baldigen Erscheinen. Schon stürmten sie auf die Bühne und hauten mit Vehemenz in ihre Instrumente, um ihren flotten Speed Metal zu verbreiten. Doch statt des zu erwartenden Feuerwerks blieb es stumm. Technische Probleme zwangen die Band ihr Spiel für etliche Minuten zu unterbrechen, bis eine Lösung gefunden werden konnte. Vor einer Show herrscht bei den meisten Vortragenden schon von Haus aus eine gewisse Nervosität, das wird durch solche Intermezzi nicht gerade besser. Das Publikum gewährte den Mannen aber Beistand und feuerte sie lautstark an, sobald einer von ihnen die Bühne betrat.

Trotz dieser Unterstützung war es ein schwerer Stand, den es zu bewältigen galt, nach so einem Szenario noch einen ordentlichen Auftritt hinzulegen. Doch sie taten es. Manch andere hätten wohl frustriert das Handtuch geworfen. Aber nicht so die Belgier. Das lange Warten hatte sich somit gelohnt und deren doch noch erfolgreicher Kampf gegen die Widrigkeiten der Technik wurde von den Zuschauern mit Applaus und Zurufen honoriert.

Evil Invaders

Evil Invaders

Waren die beiden Vorbands schon richtig gut, so setzten Grand Magus noch eine Schippe drauf und brachten die Halle richtig zum Beben. Zu dritt mag die Bühne visuell leerer erscheinen. Doch das Trio füllte diese mit ihrer überragenden Präsenz und der fesselnden Musik.

Die Schweden boten klanggewaltig ihren hymnischen „Northern Heavy Metal“ dar und verzückten die Anwesenden mit zeitlosen, akustischen Leckerbissen wie „Ravens guide our Way“, „Forged in Iron – Crowned in Steel“, „Valhalla Rising“ oder auch „Iron Will“. Die häufigen Mitsingpartien animierten zusätzlich die Menge zu beständiger Ausgelassenheit.

Grand Magus

Grand Magus

Zum Schluß sorgten sie nochmals für Gänsehautstimmung, als alle im Saal in den Chorus von „Hammer of the North“ einstimmten, mit dessen einprägsamer Melodie die Gruppe nach Abschluss noch gebührend von den Anhängern gefeiert wurde.

Daß sie zu den Großen der Branche gehören, haben sie auch wieder an diesem Tag bewiesen und krönten mit ihrer eindrucksvollen Darbietung den großartigen Abend.

Nachbericht: Daniel Oestreich

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