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Mittwoch auf dem Summer Breeze – zwischen Blasmusik und harten Klängen Mittwoch auf dem Summer Breeze – zwischen Blasmusik und harten Klängen
Blasmusik zum Auftakt, Grindcore auf der Main Stage, Airbourne und In Flames am Abend und Eivør als atmosphärischer Gegenpol – der Mittwoch beim Summer... Mittwoch auf dem Summer Breeze – zwischen Blasmusik und harten Klängen

Blasmusik zum Auftakt, Grindcore auf der Main Stage, Airbourne und In Flames am Abend und Eivør als atmosphärischer Gegenpol – der Mittwoch beim Summer Breeze 2026 zeigt schon früh, wohin die Reise geht. Und schaut euch bitte meine Fotostrecken am Ende des Berichts an. Viel Vergnügen dabei.

Der Mittwoch beginnt auf dem Summer Breeze nicht mit einem riesigen Knall – er beginnt mit Blasmusik.

Während sich das Festivalgelände nach und nach füllt, marschiert die Blasmusikkaplle Illenschwang über das Gelände. Ein paar Meter weiter stehen mit den Excrementory Grindfuckers bereits die ersten wilden Vertreter des Tages auf der Main Stage. Viel unterschiedlicher könnte ein Festivalnachmittag kaum starten – und genau darin steckt bereits das Prinzip des Festivals.

Denn der Mittwoch lässt sich nicht auf eine Stilrichtung festlegen. Er springt zwischen Extremen, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.

Auf der Main Stage geht es danach mit Betontod weiter, bevor am frühen Abend Airbourne übernehmen. Die Australier bringen ihren klassischen Hard-Rock-Sound auf die große Bühne. Später steht mit In Flames einer der Namen auf dem Programm, für die viele Besucherinnen und Besucher an diesem Tag den Weg nach Dinkelsbühl angetreten haben.

Wer sich währenddessen von der Main Stage wegbewegt, landet keineswegs im musikalischen Niemandsland. Auf der T-Stage treffen The Narrator, Green Lung und später Paradise Lost aufeinander. Besonders der gleichzeitige Auftritt von In Flames und Paradise Lost verlangt eine schwere Entscheidung. Viele liefen zwischen den beiden Bühnen hin und her, um von beiden Bands ein wenig abzubekommen. Auch ich hab an beidem genascht. Melodic Death Metal auf der Main Stage oder die düstere Atmosphäre der britischen Gothic-Metal-Veteranen auf der T-Stage.

Auch auf der Tool Rebel Stage brach am Mittwoch keine Langeweile aus. Urne und Castle Rat gehören zu den Acts, die zwischen den großen Namen ihren eigenen Raum bekommen. Gerade diese kleineren Bühnen machen den Festivaltag zu mehr als einer Abfolge großer Namen – wer sich treiben lässt, landet schnell bei einer Band, die vorher vielleicht gar nicht auf der persönlichen Liste stand.

Später wird der Kontrast noch deutlicher. Während mein Höhepunkt des Tages, die krass coolen Hatebreed, für die nötige Härte sorgen, steht zeitgleich Eivør auf der T-Stage. Die Musikerin von den Färöern bringt eine völlig andere Klangwelt nach Dinkelsbühl. Wo auf der Main Stage Hardcore-Energie herrscht, wird es nebenan atmosphärischer und deutlich fragiler. Danach übernimmt dort Miracle of Sound bis tief in die Nacht.

Und auch auf der Main Stage ist nach Hatebreed noch lange nicht Schluss. Um 1 Uhr folgen Alcest. Der französische Act steht für einen Sound, der Metal mit atmosphärischen und melancholischen Elementen verbindet – ein passender Schlusspunkt für einen ersten Festivaltag.

Wenn die letzten Töne von Alcest verklungen sind und auf dem Gelände langsam die Nacht über Dinkelsbühl zieht, ist damit der erste reguläre Festivaltag vorbei. Vieles hat an diesem Mittwoch bereits stattgefunden. Und trotzdem steht das eigentliche Festivalgefühl erst am Anfang.

Fazit: Der Mittwoch erzählt die Geschichte des Festivals vor allem dadurch, wie er sich präsentiert – offen für unterschiedliche Spielarten, offen für große Namen ebenso wie für Entdeckungen – und mit genug Platz für eine Blaskapelle zwischen Grindcore und Metal.

Viel Spaß beim Ansehen meiner FOTOSTRECKE. Um solch eine Fotostrecke zusammenstellen zu können, ist stundenlange Arbeit nötig. Ich bekomme dafür kein Geld und bitte euch, sie nicht ohne Erlaubnis zu kopieren. Auch nicht aus den Socials. Wenn Interesse an Bildern besteht, seid bitte so ehrlich und setzt euch mit mir in Verbindung. 

Die Bilder sind nach Alphabet geordnet. Wenn ihr auf ein Bild klickt, wird es groß, dann könnt ihr blättern und weiterscrollen. Meist gibt es mehrere Seiten voller Bilder.

Alcest

Betontod

Castle Rat

Die Rote Riesin

Hatebreed

Impressionen

In Flames

Paradise Lost

Einige Bilder kommen noch von Claudi.

 

Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de