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Metal-Review: IRON MASK – MASTER OF MASTERS   Metal-Review: IRON MASK – MASTER OF MASTERS  
Nach vier Jahren Pause melden sich die neoklassischen Power Metaller von IRON MASK mit ihrem neuen Album „Master Of The Masters“ zurück. Die Mannen... Metal-Review: IRON MASK – MASTER OF MASTERS  

Nach vier Jahren Pause melden sich die neoklassischen Power Metaller von IRON MASK mit ihrem neuen Album „Master Of The Masters“ zurück. Die Mannen um Saitenhexer Dushan Petrossi verschmelzen darauf wieder einmal gekonnt die Kraft des Power Metal mit der Virtuosität der neoklassischen Spielweise, dem Anspruchsvollen des Progressive Metal und dem Epischen des Orchestralen.               

IRON MASK sind seit 20 Jahren das vielbeachtete Nebenprojekt von MAGIC KINGDOM Saitenhexer Dushan Petrossi, das sich dem neoklassischen Power Metal verschrieben hat. Nach einer vierjährigen Pause sind IRON MASK nun mit ihrem neuen Studioalbum „Master Of The Masters“ zurück. Dabei hat Mastermind Petrossi mal wieder am Personalkarussel gedreht und mit Mike Slembrouck (ebenfalls Belgier) einen neuen Sänger an Bord, worüber er seine Begeisterung wie folgt zum Ausdruck bringt: „Nachdem wir sehr lange nach dem  richtigen Sänger gesucht haben, freuen wir uns, dass wir jemanden aus unserem eigenen Land gefunden haben. Ein verstecktes Juwel, der wie wir denkt und in die gleiche Richtung schaut. Mike ist nicht nur der beste Sänger, den wir jemals hatten, sondern sein Engagement für IRON MASK ist larger than life. Er ist seit vielen Jahren ein großer Fan.“

Soundtechnisch hat sich ansonsten nicht viel geändert. Auch auf ihrem achten Studioalbum zaubern die Mannen um Dushan Petrossi gekonnt eine Mischung aus Power Metal und Heavy Rock mit neoklassischer Virtuosität, epischer Orchestrierung und progressiven Verspieltheiten. Gepaart wird dieser Sound mit eingängigen Melodien, was an Größen wie Rhapsody, Yngwie Malmsteen, Stratovarius, Dio oder Helloween erinnert. Gleich der Opener „Never Kiss The Ring“ zeigt die typischen IRON MASK-Merkmale. Zudem zeigt auch Neu-Sänger Mike Slembrouck direkt, was er so draufhat. Auf dem gleichen hohen Geschwindigkeits-Niveau befinden sich das hymnische „Tree Of The World“ und das virtuose „Nothing Lasts Forever“. Gerade bei diesen Songs zeigt Saitenhexer Petrussi seine Ausnahmefähigkeiten. Daneben ist „Master Of Masters“ vollgestopft mit tollen Heavy-Rock-Hymnen, wie das packende „Revolution Rise“, die Mid-Tempo-Nummer „Dance With The Dead“, dem rockigen „Wild And Lethal“, dem orchestral angehauchten „Mist Of Loch Ness“ und dem eingängigen „My One And Only“. Besonders sticht aber vor allem der Titelsong „Master Of Masters“ hervor, eine bärenstarke Hymne, die sich im Lauf des Songs steigert und alle Stärken von IRON MASK verbindet. Als Kirsche auf der Sahne gibt es mit „A Mother Loved Blue“ eine schöne gefühlvolle Ballade.

Mastermind Dushan Petrossi beschreibt seine Begeisterung für das neue IRON MASK-Album mit den Worten: „Die Sterne standen gut, ich habe es geschafft, für uns das beste Material aller Zeiten zu schreiben. Alles verlief so einfach und reibungslos, wir wurde von den Göttern beschützt. Ganz zu schweigen von den Face to Face Gesangsaufnahmen, die diesen zwölf neuen Tracks einzigartiges Leben einhauchen. Nach fast 20 Jahren, sieben Alben und mit Fans auf der ganzen Welt fühlen wir uns endlich wie eine echte Band. Und dass das Beste noch kommt.“

Insgesamt ist „Master Of Masters“ ein tolles Power Metal/Heavy Rock Album mit vielen verschiedenen Facetten und Spielweisen. Sänger Mike Slembrouck macht einen sehr guten ersten Eindruck. An vielen Stellen spielt Mastermind Petrossi seine Kreativität und Virtuosität gekonnt aus, leider fallen aber auch einige Stellen etwas unspektakulär aus. Die Fans von IRON MASK werden mit diesem Album aber hundertprozentig glücklich sein und auch jedem anderen Fan des klassischen Metal sollte „Master Of Masters“ wärmstens ans Herz gelegt sein.

Anspieltipps: One Against All, Nothing Last Forever, Dance With The Beast, Master Of Masters,

Tracks:

  1. Never Kiss The Ring
  2. Tree Of The World
  3. Revolution Rise
  4. One Against All
  5. Nothing Lasts Forever
  6. Dance With The Beast
  7. Wild And Lethal
  8. Mist Of Loch Ness
  9. My One And Only
  10. A Mother Loved Blue
  11. Sagittarius A*
  12. Master Of Masters

 

Line up:

Dushan Petrossi – Guitars

Mike Slembrouck – Vocals

Vassili Moltchanov – Bass

Ramy Ali – Drums

 

Review: Michael Glaeser

 

Veröffentlichungstermin: 04.12.2020

 

Label: AFM Records

 

Video auf Youtube von “Tree Of The World”:

 

Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de