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KNORKATOR mischten am Freitag unter dem Motto „Aller guten Dinge sind 30!“ die Batschkapp auf KNORKATOR mischten am Freitag unter dem Motto „Aller guten Dinge sind 30!“ die Batschkapp auf
Knorkator live in der Batschkapp Frankfurt – ein Fest des Wahnsinns ereignete sich am Freitag Abend in Frankfurt. Was für eine Show! Knorkator haben... KNORKATOR mischten am Freitag unter dem Motto „Aller guten Dinge sind 30!“ die Batschkapp auf

Knorkator live in der Batschkapp Frankfurt – ein Fest des Wahnsinns ereignete sich am Freitag Abend in Frankfurt. Was für eine Show! Knorkator haben mal wieder in der Batschkapp richtig Gas gegeben und warteten mit schrägen Bühnen-Momenten, massiven Gitarrenriffs, abgedrehtem Humor auf und wurden dafür von einer tosenden Menge singender, hüpfender und tanzender Fans jeden Alters belohnt.

Zwar steht bei Wikipedia, KNORKATOR gäbe es schon seit 1994, aber das sind alles Fake-News, um uns unsere Jubiläums-Tour im Jahr 2025 madig zu machen! Um uns bloßzustellen als Deppen, die nicht mal bis 30 zählen können. Nix da! Wir halten es mit George Orwell: „Wer die Vergangenheit kontrolliert, beherrscht die Gegenwart.““, so die Band scherzhaft.

Natürlich sind das keine Fakenews, denn 1994 ist das tatsächliche Gründungsjahr der „alten Männer“, wie sich Knorkator selbst gerne nennen. Verstärkt durch die tollen Auftritte ihres Nachwuchses, stimmt aber auch das mit den alten Männern nicht mehr so ganz.

Gestern waren KNORKATOR in der Batschkapp Frankfurt zu bewundern. Was für ein schräger Abend! In der restlos ausverkauften Batschkapp Frankfurt feierten sie ihren legendären Irrsinn vor einem enthusiastischen Publikum – Teil der “Aller guten Dinge sind 30!”-Tour, die das 30-jährige Bestehen der Band würdigt.

Von der ersten Sekunde an war klar, dies war kein gewöhnlicher Gig, ein energetisches Spektakel aus Metal, Humor und Theatralik trifft es wohl eher. Frontmann Gero Ivers alias Stumpen dominierte die Bühne mit seiner charakteristischen Mischung aus schroffen Ansagen, ekstatischem Falsett und anarchischer Präsenz, während Keyboarder und Mitgründer Alf Ator mit wilden Tastenläufen, schrillen Effekten und keyboardmordenden Anwandlungen die Crowd zum Toben brachte.

Gitarrist Buzz Dee, Bassist Rajko Gohlke und die rhythmische Wand rundeten den Sound ab und sorgten für ein dichtes Klangbild, das zwischen brutalem Groove und ironisch verspielter Virtuosität pendelte – genau das, was eben Knorkator seit Jahrzehnten ausmacht.

Das Set war eine Achterbahnfahrt durch die langjährige Bandgeschichte: Klassiker, neue Songs aus dem aktuellen Album “Weltherrschaft für alle!” und unverkennbare Hymnen, die das Publikum immer wieder zum Mitsingen und Ausrasten brachten. Gerade Stücke, die Humor und Provokation kombinieren, trafen den Nerv der Fans – es wurde gesprungen, gelacht und gefeiert. Zu Ehren eines Fans, der bereitwillig einen Zwanziger an den Frontmann spendete, wurde auf der Bühne sogar gekocht. Stumpen machte dem Fan während des Auftritts fünf Spiegeleier, die sichtlich mundeten.

Besonders beeindruckt hat mich der Auftritt von Tim Tom mit seiner Interpretation des Songs „Böse“. Auch Agnetha Ivers, Gero Ivers Tochter, überzeugte mit Gesangseinlagen und machte ihren Vater stolz, auch wenn dieser das nur auf seine bekannt ruppige Art zeigt.

Die Stimmung in der Batschkapp war von Anfang an elektrisierend. Die Menge gab zu keinem Zeitpunkt nur halbherzig Energie zurück. Ein Abend, der zeigte, warum Knorkator als „Deutschlands meiste Band der Welt“ – wie sie sich gerne selbst nennen – gelten und live einfach ein wahnsinnig lustiges Erlebnis sind. Wie immer bei Knorkator-Gigs durften wir ein ganzes Lied lang auch von der Bühne aus fotografieren und wurden diesmal auch direkt in die schräge Show eingebunden. 🙂

Schaut euch hier das Ergebnis meiner Arbeit an:

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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de