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FIREBORN – Dreamcatcher – ein neues Kapitel FIREBORN – Dreamcatcher – ein neues Kapitel
Wer Fireborn schon einmal live erlebt hat, weiß: Diese Band betritt nicht einfach eine Bühne – sie entfacht ein eigenes Biotop aus Energie, Emotion... FIREBORN – Dreamcatcher – ein neues Kapitel

Wer Fireborn schon einmal live erlebt hat, weiß: Diese Band betritt nicht einfach eine Bühne – sie entfacht ein eigenes Biotop aus Energie, Emotion und Druck. Im Mittelpunkt steht Sängerin Jenny, deren Reibeisen-Stimme gleichzeitig rau und warm, kraftvoll und berührend sein kann. Kaum jemand wechselt so mühelos zwischen zarten Momenten und purem Rock-Punch wie sie; ein Kontrast, der die Songs der Band trägt wie ein roter Faden.

Rückhalt bekommt sie von einer eingespielten Truppe: Dennis und Rick an den Gitarren, Chris am Bass und Raphael am Schlagzeug. Zusammen wirkt die Formation wie ein Organismus, der im Takt atmet – mal laut, mal zurückhaltend, aber immer mit dieser spürbaren Leidenschaft, die man nicht proben kann. Genau dieses Zusammenspiel hat Fireborn schon früh eine treue Fanbase verschafft.

Bevor die Band ihren heutigen Namen trug, war sie als Dislike Silence unterwegs. Schon damals machten sie auf sich aufmerksam: 2019 erreichte sie das Finale des 37. Deutschen Rock- und Poppreises und holten sich in der Kategorie „Rock“ den dritten Platz. Ein Achtungserfolg, der Türen für nächste Schritte öffnete.

Einer dieser Schritte führte sie 2021 ins berühmte Little Creek Studio in der Schweiz – ein Ort, an dem schon zahlreiche Metal- und Rockgrößen ihre Spuren hinterlassen haben. Unter der Regie von Schmier (Destruction) und mit V.O. Pulver an den Reglern entstand dort das Debütalbum „Reflections“, das 2023 über das amerikanische Label Deko Entertainment erschien. Der Release brachte Fireborn nicht nur in die offiziellen Rock- und Metalcharts; plötzlich teilten sie sich auch Bühnen mit Acts wie Silbermond, Burning Witches oder Destruction.

Musikalisch bewegt sich die Band irgendwo zwischen modernem amerikanischen Hardrock und den Wurzeln des Classic Rock – nicht zu glatt, nicht zu nostalgisch, sondern mit einer ganz eigenen Mischung aus Atmosphäre, Gefühl und feinen Melodien, die sich schnell im Kopf festsetzen. Viele ihrer Songs drehen sich um Selbstreflexion, innere Stärke und den Mut, das eigene Chaos zu umarmen – Themen, die live besonders intensiv wirken.

Und jetzt? Mit „Dreamcatcher“, dem für 2026 angekündigten Nachfolger, scheint Fireborn bereit, das nächste Kapitel aufzuschlagen. Die neuen Songs klingen kraftvoller, epischer und noch ein Stück reifer. Man spürt, dass diese Band weiß, wer sie ist und wohin sie will.

Line-up:
Jenny Gruber -Vocals
Raphael Singh -Drums
Rick Götze -Guitars
Dennis Weber -Guitars
Christian lehr -Bass

Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de