Polizei warnt Metalfans vor organisierten Diebesbanden auf dem W:O:A Polizei warnt Metalfans vor organisierten Diebesbanden auf dem W:O:A
Am kommenden Donnerstag, den 30. Juli 2015, ist es endlich wieder soweit. Bereits das 26. Mal steht die 1818 Seelen Gemeinde Wacken in Schleswig Holstein... Polizei warnt Metalfans vor organisierten Diebesbanden auf dem W:O:A

Am kommenden Donnerstag, den 30. Juli 2015, ist es endlich wieder soweit. Bereits das 26. Mal steht die 1818 Seelen Gemeinde Wacken in Schleswig Holstein im weltweiten Fokus der Heavy Metal-Fans. Das W:O:A, eines der größten Open-Air-Festivals Deutschlands und das größte Metalfestival der Welt, dauert bis zum 1. August 2015 und ist bereits seit August 2014 mit 75.000 zahlenden Besuchern ausverkauft. Erwartet werden Fans aus ganz Europa und Übersee. Die enorme Menschenansammlung zieht leider auch organisierte Diebesbanden an. Darauf hat sich die Polizei langfristig vorbereitet und bittet die Metalfans auf ihr Eigentum zu achten

Die Planungen laufen bereits seit Monaten und werden von Kräften der Polizeidirektion Itzehoe mit Unterstützung von zahlreichen Beamten aus ganz Schleswig-Holstein umgesetzt. Für die Sicherheit auf dem Festivalgelände und rund um Wacken herum werden uniformierte und zivile Kräfte der Schutz- und Kriminalpolizei sorgen. Außerdem werden Mitarbeiter des Zolls, der Bundespolizei, verschiedener Dienststellen der Kreisverwaltung Steinburg wie der Lebensmittelkontrolle und des Jugendamtes und des örtlich zuständigen Ordnungsamtes Schenefeld anwesend sein. Mit aufgeboten im Sicherheitssystem sind zudem mehrere Freiwillige Feuerwehren aus dem Bereich des Amtes Schenefeld, das Technisches Hilfswerk, Mitarbeiter von Sanitäts- und Rettungsdiensten verschiedener Organisationen und Ärzte.

Obwohl die Sicherheitsthemen bei den Eingesetzten in guten Händen sind, ist es unerlässlich, dass die Festivalbesucher in erhöhtem Maße selbst auf ihr Eigentum achten.

W:O:A bei Sonnenuntergang, Foto: Lydia Polwin-Plass

W:O:A bei Sonnenuntergang, Foto: Lydia Polwin-Plass

Ein Blick in die polizeilichen Statistiken vergangener Jahre zeigt, dass es rund um die Veranstaltung regelmäßig zu Zelt- und Taschendiebstählen kommt. Zum Teil sind die Straftaten organisiert. Ermittlungen nach Festnahmen haben ergeben, dass für die Rechtsbrüche extra angereiste Diebesbanden aus Osteuropa verantwortlich sind. Sie haben vielfach ein leichtes Spiel und können im dichten Gedränge schnell an die Geldbörsen der Metaller gelangen, die von vielen lose in der Tasche mitgeführt werden. Der echte Metalfan ist auf die Musik konzentriert und in der engen Menschenmenge, Körper an Körper kann man zwischen freundschaftlichen Berührungen und böswilligen Absichten oft schlecht unterscheiden. Wacken_2014_Amon_Amarth-38

Ohne viel Mühe an Beute kommen die Diebe auch dann, wenn sie die mitunter über Stunden verwaisten Zelte der Festivalbesucher aufsuchen. Deshalb der Rat der Polizei an alle Besucher: „Nehmen Sie ihr Geld, Smartphones und sonstige Wertgegenstände mit, wenn Sie die Unterkünfte verlassen. Tragen Sie Geld und wichtige Dokumente in einem Brustbeutel oder in den vom Veranstalter zur Verfügung gestellten Gürteltaschen. Nutzen Sie das Angebot des Veranstalters und schließen Sie Ihr Eigentum in einem Safe einWir wollen, dass Sie das W:O:A mit viel Freude genießen und schadlos überstehen!“

In Anhang an die Meldung befinden sich vier Aufnahmen aus dem letzten Jahr.

Text: Lydia Polwin-Plass und Merle Neufeld

Quelle: www.presseportal.de

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Dr. Lydia Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de