Wacken 2026 – Mittwoch – der Holy Ground erwacht zum Leben
FotostreckenNewsRückblicke 4. August 2026 Lydia Dr. Polwin-Plass
Endlich wieder Wacken! Mit dem traditionellen „Open the Gates“, strahlendem Sommerwetter und den ersten Konzerten auf dem Holy Ground startete am Mittwoch das 35. Wacken Open Air. Tausende Metalheads aus aller Welt feierten das Wiedersehen und sorgten vom ersten Moment an für die einzigartige Atmosphäre, die das Festival seit Jahrzehnten auszeichnet und einem Jubiläum durchaus die verdiente Würde verleiht. Und am Ende des Beitrages findet ihr Fotostrecken von Lacuna Coil, Sacred Steel und Eindrücken des Tages.
Mit dem feierlichen „Open the Gates“ begann am Mittwoch offiziell das 35. Wacken Open Air und damit für zehntausende Metalheads die wohl schönste Woche des Jahres. Schon in den frühen Morgenstunden war die Vorfreude auf dem gesamten Gelände greifbar. Als sich schließlich die Tore zum Holy Ground öffneten, strömten die Besucherinnen und Besucher in alter Tradition auf das Infield und verwandelten das Festivalgelände innerhalb weniger Minuten in den pulsierenden Mittelpunkt der internationalen Metalwelt.
Bereits die Warm-up-Tage hatten einen Vorgeschmack auf das gegeben, was die Jubiläumsausgabe bereithalten sollte. Die Wacken Firefighters eröffneten traditionell das Festivalprogramm, Skyline sorgten für echtes Heimspielgefühl und Festivalmitgründer Holger Hübner stimmte die Fans mit einem DJ-Set auf der Camping Plaza auf die kommenden Tage ein. Der Mittwoch knüpfte nahtlos an diese besondere Stimmung an und ließ keinen Zweifel daran, dass Wacken auch im 35. Jahr nichts von seiner Faszination verloren hatte
Unter strahlend blauem Himmel und bei hochsommerlichen Temperaturen füllten sich die gut mit Metallplatten ausgelegten rollstuhlgerechten Wege zwischen den Bühnen, den Camps und den zahlreichen Erlebniswelten auf dem Gelände. Überall wurde gelacht, angestoßen und Wiedersehensfreude gefeiert. Alte Freundschaften wurden erneuert, neue Bekanntschaften geschlossen – tja, Wacken ist auch nach 35 Jahren immer noch ein Ort, an dem Menschen aus aller Welt zusammenkommen und eine gemeinsame Leidenschaft teilen.
Auch musikalisch nahm das Jubiläumsfestival sofort Fahrt auf. Mehr als 200 Bands sowie Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichsten Ländern und allen Facetten des Metal machten bereits am ersten offiziellen Festivaltag deutlich, wie vielfältig das Line-up in diesem Jahr war. Zwischen etablierten Größen und spannenden Newcomern bot sich den Besucherinnen und Besuchern schon zum Auftakt eine beeindruckende Bandbreite, die Lust auf die kommenden Tage machte.
Auch abseits der großen Bühnen war das Programm nicht minder facettenreich. Auf der „Welcome to the Jungle“-Bühne trafen Musik und Film aufeinander. Die Dokumentationen „Kreator – Hate & Hope“ und „Wacken – Hearts Full of Metal“ wurden gemeinsam mit Regisseurin Cordula Kablitz-Post vorgestellt und boten spannende Einblicke hinter die Kulissen der Metalszene.
Im legendären LGH, dem Landgasthof Wacken im Dorf wurde gesungen, gefeiert und gelacht, während die FASTER Stage mit dem von Hämatom kuratierten Programm „Gagamania“ für ausgelassene Stimmung sorgte. Auch der traditionelle „Wasted Wednesday“, kuratiert von Schmier (Destruction), bewies wieder, wie viel Herzblut in jedem Winkel des Festivals steckt.
Ein besonderes Geschenk zum 35. Festivaljubiläum machte in diesem Jahr auch der Wettergott oder die Wettergöttin. Statt Regen und Gummistiefeln prägten Sonne und sommerliche Temperaturen das Bild des ersten Festivaltages. Natürlich mit einem besonderen Zusatz und Flair aus Staub und Schweiß. Die Besucherinnen und Besucher genossen die entspannte Atmosphäre, bevor das Festival in den folgenden Tagen musikalisch noch einmal deutlich an Intensität zulegen sollte.
Faszinierende Eindrücke vom „Open the Gates“ und den ersten Stunden auf dem Holy Ground hielten zudem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Rock ’n’ Roll Photography Workshops fest.

Unter der Leitung des vielfach ausgezeichneten Fotojournalisten Pep Bonet dokumentierten sie das Festival aus ihrer ganz eigenen Perspektive und erzählten mit ihren Bildern die Geschichten hinter den großen Momenten.
(Photo Credit: WOA Festival GmbH / Pep Bonet Masterclass)
Mit einem gelungenen Auftakt, bester Stimmung und unzähligen glücklichen Gesichtern umgeben, beendeten auch wir den Mittwoch zufrieden. Und am Mittwoch waren auch der Abend und die Nacht noch angenehm warm, was sich in den nächsten Tagen dann deutlich ändern sollte. Das Wacken Open Air war zurück und der Holy Ground erwachte einmal mehr zu dem Ort, an dem Musik, Gemeinschaft und Leidenschaft eine ganz besondere Verbindung eingehen.
Auch die beiden Veranstalter zeigten sich mehr als zufrieden mit dem erfolgreichen Einstieg in die Festivalwoche. Holger Hübner, zeigte sich voller Vorfreude: “Schon bei der Anreise lief bislang alles planmäßig. Die Stimmung ist absolut hervorragend. Wir freuen uns auf eine geile Jubiläumsfestivalwoche.“ Festivalgründer Thomas Jensen fügte hinzu: “Das war eine wirklich gelungene Opening-Party mit der gesamten Wacken-Familie. Und es ist doch immer wieder toll, so viele glückliche und lebensfrohe Menschen zu sehen und dabei so manches bekannte Gesicht zu entdecken.”
FOTOSTRECKE
Fotostrecken machen sehr viel Arbeit. Ich bekomme dafür kein Geld und bitte euch, die Bilder nicht ohne Erlaubnis zu kopieren. Auch nicht aus den Socials. Wenn Interesse an Bildern besteht, seid bitte so ehrlich und setzt euch mit mir in Verbindung.
Wenn ihr auf ein Bild klickt, wird es groß, dann könnt ihr blättern und weiterscrollen. Meist gibt es mehrere Seiten voller Bilder.
Sacred Steel
Lacuna Coil
Eindrücke vom Mittwoch
Weitere Fotos von Mittwoch von Kollegen und Nachberichte für die nächsten Tage folgen in Kürze. Morgen veröffentliche ich den Bericht von Donnerstag samt Fotostrecken mehrere Band und Festival-Impressionen.
Lydia Dr. Polwin-Plass
Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de













































































