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TESTAMENT – Para Bellum TESTAMENT – Para Bellum
Thrash-Metal-Ikonen TESTAMENT aus der Bay Area kehren mit vierzehntem Studioalbum zurück. Para Bellum erscheint über Nuclear Blast Records und ist dringlich, scharfsinnig und unerschütterlich... TESTAMENT – Para Bellum

Thrash-Metal-Ikonen TESTAMENT aus der Bay Area kehren mit vierzehntem Studioalbum zurück. Para Bellum erscheint über Nuclear Blast Records und ist dringlich, scharfsinnig und unerschütterlich menschlich.

Der Titel des Albums basiert auf der lateinischen Phrase Si vis pacem, para bellum – „Wenn du Frieden willst, bereite dich auf den Krieg vor“ – und ist Schlachtruf und Beobachtung des unbehaglichen Bündnisses der Menschheit mit ihren eigenen Schöpfungen. Während die Technologie immer schneller voranschreitet, spiegeln TESTAMENT mit Para Bellum das moderne Chaos durch Musik wider – dringlich, scharfsinnig und unerschütterlich menschlich.

Getreu ihrem Erbe ist Para Bellum ein Meisterwerk des dynamischen Thrash-Songwritings, angeleitet von Gründungsgitarrist Eric Peterson und Sänger Chuck Billy. Jeder Track des Albums steht für sich – unverwechselbar in Struktur, Tonart und Atmosphäre – doch zusammen ergeben sie ein Album, das nahtlos, wie ein Puzzle, durch Epochen und Stile fließt. Vom eindringlichen, groovenden „Shadow People“ bis zur peitschenden Intensität von „Infanticide A.I.“ erkundet die Band zeitlose und zugleich aktuelle Themen: den Vormarsch der Technologie, übernatürliche Angst, Generationenkonflikte und Duelle, die einem Patt im „The Gathering“-artigen „High Noon“ würdig wären.

Die Songs wechseln zwischen hämmerndem Thrash zu unheimlicher Düsternis, wobei Chuck seine Stimme über klare Gesänge, kehliges Gebrüll und Untergangsflüstern ausdehnt – alles im perfekten Einklang mit der Stimmung jedes einzelnen Stücks.

Zur Freude vieler langjähriger Testament-Fans bietet dieses Album zum ersten Mal seit vielen Jahren auch eine Ballade. „Meant To Be“ ist präzise formuliert, um sich mühelos in das Album einzufügen, und birgt eine Welt voller Abwechslung in sich. Dazu Peterson. „Der Song ist anders, aber er passt. Er ist wie ein Hauch frischer Luft.“

Dies markiert auch einen weiteren neuen Moment für die Band, die echte, orchestrierte Streicher verwendet, gespielt vom weltberühmten Cellisten Dave Eggar.

Eine wichtige Weiterentwicklung von Para Bellum ist die Hinzunahme des kraftvollen Schlagzeugers Chris Dovas, dessen Präzision, Geschwindigkeit und instinktive Dynamik dem Album frische Energie verleihen. In enger Zusammenarbeit mit Peterson während des gesamten Schreibprozesses half Dovas, die Songstrukturen zu formen, den Workflow zu beschleunigen und ein Maß an Vielseitigkeit einzubringen, das die moderne Note des Albums verstärkt, ohne vom Testament-Sound abzuweichen. „Er ist so inspiriert“, sagt Peterson, der diesmal auch seine eigenen Black-Metal-Einflüsse stärker einfließen ließ, sowohl gesanglich als auch in der Gitarrenarbeit. Tracks wie „Infanticide A.I.“ „For the Love of Pain“ und „For the Love of Pain“ spiegeln diesen genreübergreifenden Ansatz wider – tighte Thrash-Grundlagen mit einem Hauch von Black Metal. „Eric und ich haben viele ähnliche Einflüsse“, erklärt Dovas. „Wir haben bei diesem Album sehr eng zusammengearbeitet und hatten eine tolle Zeit.“

An der Seite von Peterson bleibt Alex Skolnicks Gitarrenspiel messerscharf und zugleich experimentierfreudig. „Dieses Album fängt viele verschiedene Seiten der Band im Laufe der Jahre ein, zusammen mit einigen frischen, neuen Sounds“, so Skolnick. „Es ist für jeden etwas dabei. Ihr werdet nicht enttäuscht sein.“

Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de