Nacht der Museen 2017 – so bunt wie die Städte selbst Nacht der Museen 2017 – so bunt wie die Städte selbst
Auch in diesem Jahr präsentierten die Museen und Ausstellungshäuser in Frankfurt und Offenbach wieder ein facettenreiches, attraktives Kunst- und Kulturangebot. Vom Frankfurter Gallus über... Nacht der Museen 2017 – so bunt wie die Städte selbst

Auch in diesem Jahr präsentierten die Museen und Ausstellungshäuser in Frankfurt und Offenbach wieder ein facettenreiches Kunst- und Kulturangebot. Vom Frankfurter Gallus über das gesamte Museumsufer bis nach Offenbach gab es auf der diesjährigen NACHT DER MUSEEN neben den fest installierten Programmen und Ausstellungen, Präsentationen, Musikperformances, Kulinarisches aus vielen Ländern, Clubbings, Sonderausstellungen und vieles mehr.

Am 6. Mai 2017 öffneten von 19 bis 2 Uhr morgens rund 40 Museen, historische Gebäude und Off-Locations ihre Türen zum Pauschalpreis und machten mit ihren bunten Angeboten die Nacht zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk. Spannende Ausstellungen, Performances, Führungen, Partys und Kulinarisches bot sich den Kunstinteressierten zum Pauschalpreis. Mit einem einzigen Ticktet erkauften sich Nachtschwärmer Zutritt zu allen teilnehmenden Veranstaltungsorten und freie Fahrt mit dem gut organisierten NACHT DER MUSEEN Shuttle-Service inkl. Busse, Schiffe und der historischen Straßenbahn.

Das Programm so bunt wie die Städte selbst

Den Frankfurter Schwerpunkt der NACHT bildete das Gallusviertel  mit der historischen Galluswarte, dem Industriedenkmal Adlerwerke, dem Kulturgelände korrekt, dem K12 und dem Güneş Theater-Areal erstmals. Geöffnete Ateliers mit Gruppenausstellungen und Führungen durch die Galluswarte zeigten den Stadtteil im Wandel.

Schirn_Nacht der Museen_Foto_Lydia Polwin-Plass

Schirn_Nacht der Museen_Foto_Lydia Polwin-Plass

Ausstellungen

Meisterwerke der Lithografie waren in einer gemeinsamen Ausstellung im Haus der Stadtgeschichte und im Klingspor-Museum zu sehen. In der Schirn Kunsthalle konnte man die Bilder des Ausnahmegenies und Meister der Täuschung „René Magritte“ bewundern, und die beeindruckenden Werke des Österreichischen Expressionisten Richard Gerstl.

Das Deutsche Filmmuseum widmete eine lebendige Ausstellung einzig der Signalfarbe ROT. Ins Museum für Kommunikation kehrten für eine einzigartige Nacht wieder die 90er Jahre zurück. Überraschende Performances im MMK 1, MMK 2 und im Kunstverein und eine 50er-Jahre-Modenschau im Museum Giersch sorgten für neue Perspektiven. Das Museum Angewandte Kunst lud zur „Picknick-Zeit“ unter freiem Himmel ein, und bei der EY-Benefizauktion ist junge Frankfurter und Offenbacher Kunst zu ersteigern.

Aussicht über Frankfurt

Erstmals konnte man vom 54. Stock des Main Tower atemberaubende Ausblicke über Frankfurt genießen. Im dort befindlichen Fitnesscenter präsentierte „The Treadmill Runner“ in einer interaktiven Performance die Geschwindigkeit seines Laufbands.

Ganz und gar nicht alltägliche Einblicke boten wie jedes Jahr auch die stimmungsvollen Führungen durch die Fischergewölbe, den Kaisersaal und unter den Hauptbahnhof.

Maintower_Aussicht_Nacht der Museen_Foto_Lydia Polwin-Plass

Maintower_Aussicht_Nacht der Museen_Foto_Lydia Polwin-Plass

Auch Tiere beeindrucken

Vor dem Kriminalmuseum zeigten wieder Polizeihunde ihr Können und im illuminierten Zoo wurden Löwen und Seehunde gefüttert und Kakerlaken liefen im Senckenberg Naturmuseum um die Wette.

Wie verblüffend Chemie ist, zeigte die „Breaking Bad Science-Show“ im Experiminta.

Im renovierten und kürzlich erst neu eröffneten Geldmuseum wird erklärt, wie man Falschgeld erkennt. Und zur Begrüßung gab es für jeden Teilnehmer ein kostenloses Getränk.

Musikalisches und Stimmungsvolles

Musikalisch gab es von Ethnopop über Balkan Beat bis zu Jazzimprovisationen ein buntes musikalisches Programm im Gallus. Elektronische Synthesizer-Sounds und DJs brachten das Architekturmuseum zum Beben, während der Portikus mit Punk beschallt wurde. Auch die Bar des MMK 2 lud mit DJ zum Tanz ein. Im Städel sorgte Disco Boogie für den passenden Takt, und feierfreudige Nachtschwärmer genossen Club-Sounds auf dem Dach des Skyline Plaza mit Skyline-Blick. Und auch im Kommunikationsmuseum durfte wie jedes Jahr zu Rock- und Popklängen bis in die Morgenstunden das Tanzbein geschwungen werden.

Kommunikationsmuseum_NDM_Foto_Lydia Polwin-Plass

Kommunikationsmuseum_NDM_Foto_Lydia Polwin-Plass

In Offenbach wurde der neue Hafenplatz mit poetischem Songwriter-Pop eingeweiht. Dazu gab es Jazz-Rap während der stillgelegte Hafenkran illuminiert und vom Antagon Theater inszeniert wurde. Antagon begeisterte aber auch wieder, wie jedes Jahr mit mehreren Performances und beeindruckender Feuerakrobatik die Zuschauer auf dem Römerberg. Im Deutschen Ledermuseum konnte auf 100 Jahre Museumsgeschichte mit Maibowle zu JazzKlängen angestoßen werden. Und last but not least traten Stand-up Comedians im Museum Judengasse und im Caricatura auf.

Die NACHT DER MUSEEN ist eine Veranstaltung des Kulturamts der Stadt Frankfurt am Main zusammen mit k/c/e Marketing3 GmbH. Veranstalter ist der Museumskooperations-pool vertreten durch den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main. Partner: Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Presenter und Hauptsponsor), Skyline Plaza Frankfurt Besucherzahl: ca. 35.000 Personen aus Frankfurt und Umgebung.

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Nacht der Museen Schirn

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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de