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Metallisches Gipfeltreffen – Ronnie Romero und Gus G. gestern im Colos-Saal – MIT FOTOSTRECKE Metallisches Gipfeltreffen – Ronnie Romero und Gus G. gestern im Colos-Saal – MIT FOTOSTRECKE
Ronnie Romero und seine markante Stimme im Paket mit Gitarrenhexer Gus G. – was will man mehr! Den Colos-Saal / Aschaffenburg beehrten sie gestern... Metallisches Gipfeltreffen – Ronnie Romero und Gus G. gestern im Colos-Saal – MIT FOTOSTRECKE

Ronnie Romero und seine markante Stimme im Paket mit Gitarrenhexer Gus G. – was will man mehr! Den Colos-Saal / Aschaffenburg beehrten sie gestern mit eigenen Songs, dem musikalischen Erbe von Dio, Rainbow, Black Sabbath und Ozzy Osbourne.

Auf dem gestrigen Programms standen eigene Songs, große Namen der Rockgeschichte und die Frage, wie viel Magie entsteht, wenn eine markante Stimme und ein virtuoser Gitarrist dieselbe musikalische Sprache sprechen.

Im ersten Set spielte Stimmwunder Ronnie Romero mit seiner eigenen Band. Im zweiten tat Ausnahmegitarrist dasselbe Gus G. mit fast ausschließlich instrumentalen Nummern – die meisten von ihm selbst komponiert.

Und im dritten spielten die beiden gemeinsam. Gesamt dauerte der Gig fast 3 Stunden. Ronnie betonte, nachdem er genial Stargazer von Rainbow performt hatte, dass auch hierbei  immer noch alles handgemacht ist. Keinerlei Playback! Stargazer zählt übrigens zu meinen absoluten Lieblingsnummern.

Ronnie Romero und Gus G. bilden eine perfekte Konstellationen – der eine steht für eine Stimme, die sich auch an den großen Melodic-Metal-Vorbildern messen lässt. Der andere für Gitarrenarbeit, die technische Präzision mit dem Druck des klassischen Heavy Metal verbindet.

Der aus Chile stammende Sänger Ronnie Romero machte sich international unter anderem als Frontmann von Ritchie Blackmores Rainbow einen Namen. Auch seine Arbeit mit der Michael Schenker Group und der Heavy-Metal-Band Elegant Weapons zählt zu seinem musikalischen Profil. Hinzu kommt seine Solokarriere.
Das Repertoire, das mit Namen wie Ronnie James Dio, Rainbow und Black Sabbath verbunden ist, verlangt nicht nur Volumen, sondern auch Kontrolle, Ausdruck und die Fähigkeit, markante Gesangslinien mit eigener Persönlichkeit zu füllen.
Mit seinem Soloalbum „Too Many Lies, Too Many Masters“ von 2023 rückte Romero dann eigene Kompositionen in den Mittelpunkt. Damit steht neben dem Erbe seiner musikalischen Vorbilder auch seine eigene Handschrift.

Gus G., mit bürgerlichem Namen Kostas Karamitroudis, stammt aus Griechenland und ist vor allem als Gitarrist und Gründer der Power-Metal-Band Firewind bekannt. Internationale Aufmerksamkeit brachte ihm auch seine Zeit in der Band von Ozzy Osbourne von 2009 bis 2017. ein. Auf Osbournes Album „Scream“ aus dem Jahr 2010 ist sein Gitarrenspiel ebenfalls zu hören.
Neben Firewind verfolgt Gus G. eine Solokarriere, in der instrumentale Gitarrenmusik einen wichtigen Platz einnimmt. Sein Stil verbindet melodische Themen mit schnellen Läufen, markanten Riffs und ausgedehnten Soli. Dass er dabei nicht allein auf instrumentale Virtuosität setzt, zeigt auch sein 2026 erschienenes Soloalbum „Steel Burner“, auf dem unter anderem Ronnie Romero, Doro Pesch, Matt Barlow und Dino Jelusić als Gastsänger mitwirken.
Die Zusammenarbeit mit Romero ist also keine zufällige Kombination zweier bekannter Namen. Beide bewegen sich in einem musikalischen Umfeld, in dem große Melodien, prägnante Gitarren und ausdrucksstarker Gesang zusammengehören.

Ein Programm zwischen eigenen Songs und großen Vorbildern

Das angekündigte Konzept setzte auf einen Wechsel zwischen den Solorepertoires der beiden Musiker und Tribute-Stücken aus dem Umfeld von Dio, Rainbow, Black Sabbath und Ozzy Osbourne. Gerade diese Mischung eröffnet unterschiedliche Perspektiven: Hier die eigenen musikalischen Ideen zweier Künstler, dort Songs, die den Hard Rock und Heavy Metal über Generationen hinweg geprägt haben.
Für das musikalische Fundament sorgten Andrea Arcangeli am Bass und Jo Nunez am Schlagzeug.

Für mich persönlich war der gestrige Abend mit sehr netten Erinnerungen verbunden. Denn als ich das letzte Mal im Backstage Club in München zu einer Lesung eingeladen war, trat Ronnie Romero mit seiner Band nach mir in einem der Säle auf und wohnte auch im selben Hotel wie ich. Als ich dann nach einem netten Discoabend mit Freunden ins Hotel kam, saß Ronnie noch mit seiner Band im Hotelfoyer und feierte. Als ich vorbei ging, luden sie mich ein mitzufeiern, was ich auch tat. So endete der Abend nach getaner Leistung äußerst nett.

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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de