Metallica verwandeln Frankfurt zwei Tage lang in ein Metal-Mekka – FOTOSTRECKE und Nachbericht von Sonntag
FotostreckenNewsRückblicke 26. Mai 2026 Lydia Dr. Polwin-Plass
Frankfurt stand am vergangenen Wochenende ganz im Zeichen legendärer Metal-Formationen. Mit ihrer weltweit gefeierten „M72 World Tour“ machten Metallica gleich für zwei Abende im Deutsche Bank Park Halt und verwandelten das Stadion in ein Epizentrum der internationalen Rock- und Metalszene. Ich dufte den Gig am Sonntag besuchen, also den zweiten der beiden Tage, und auch fotografieren. Deshalb berichte ich euch nachfolgend vom Sonntag. Schaut euch am Ende des Nachberichts auch meine umfangreichen Fotostrecken zu den einzelnen Bands an.
Frankfurt und vor allem die Gegend rund ums Stadion bebte am Sonntagabend förmlich und im wahrsten Sinne des Wortes. Metallica machten mit ihrer monumentalen „M72 World Tour“ Station im Deutsche Bank Park – und lieferten am Sonntag gemeinsam mit Pantera und Avatar einen Abend, der den rund 50.000 Fans noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.
Bereits Stunden vor Konzertbeginn strömte eine bunte Menge Rock- und Metalfans rund um das Stadion aus allen Richtungen zusammen, Kuttenaufnäher und Bandshirts aus allen Schaffensphasen der Band waren zu sehen und prickelnde Vorfreude zu spüren.
Immerhin trafen mit Avatar, Pantera und Metallica gleich drei Generationen harter Musik aufeinander – von modernem Theater-Metal über rohe Groove-Metal-Gewalt bis hin zu den größten Thrash-Metal-Legenden aller Zeiten. Der Deutsche Bank Park wurde für einen Abend zum Epizentrum der internationalen Metal-Szene.
Avatar eröffneten das Spektakel
Den Auftakt des Abends machten die sympathischen Schweden von Avatar mit ihrer Mischung aus Melodic Death Metal, Industrial-Elementen und schräger Theaterästhetik. Der charismatische Frontmann Johannes Eckerström inszenierte sich zwischen Wahnsinn und Zirkusdirektor, während Songs wie „Hail The Apocalypse“ oder „The Eagle Has Landed“ das Publikum früh in Bewegung brachten.
Die Band aus Göteborg gilt seit Jahren als einer der spannendsten modernen Metal-Acts Europas und konnte auch in Deutschland viele neue Fans gewinnen. Besonders die visuelle Inszenierung und die enorme Spielfreude machten den Auftritt zu einem perfekten Einstieg in den Konzertabend. Zu diesem Zeitpunkt war die Arena bereits zur Hälfte gefüllt – trotz des heißen Wetters und des frühen Konzertbeginns.
Pantera boten rohe Gewalt und einen Hauch von Nostalgie
Anschließend übernahmen Pantera die Bühne – und verwandelten den Deutsche Bank Park endgültig in einen Hexenkessel. Die Groove-Metal-Pioniere um Phil Anselmo und Rex Brown zündeten mit Klassikern wie „Walk“, „Cowboys From Hell“ und „Fucking Hostile“ ein wahres Brett. Besonders „Walk“ wurde von zehntausenden Fans lautstark mitgegrölt.
Die aktuelle Tourbesetzung ehrt dabei das Vermächtnis der verstorbenen Abbott-Brüder Dimebag Darrell und Vinnie Paul, die Pantera in den 1990er-Jahren zu einer der einflussreichsten Metalbands der Welt machten. Besonders bei den ikonischen Riffs und den wuchtigen Breakdowns bebte das Stadion spürbar.
Metallica lieferten eine Show der Superlative
Als gegen 20:30 Uhr schließlich „The Ecstasy of Gold“ erklang, gab es im Stadion kein Halten mehr. Unter ohrenbetäubendem Jubel betraten Metallica die Bühne und eröffneten ihr Set mit voller Wucht. Die Band präsentierte eine abwechslungsreiche Mischung aus Thrash-Klassikern, epischen Stadionhymnen und neueren Songs der „72 Seasons“-Ära. Das Besondere an der „No Repeat Weekend“-Tour: An beiden Frankfurt-Terminen wurden komplett unterschiedliche Setlists gespielt.
Besonders beeindruckend war erneut die Nähe zum Publikum. Dank der gigantischen Rundbühne bewegten sich die Bandmitglieder permanent durchs Stadion, wechselten die Ecken und sorgten dafür, dass jede Seite der Arena Konzertfeeling aus nächster Nähe erleben konnte. Auch soundtechnisch zeigte sich die Produktion auf höchstem Niveau – druckvoll, klar und gigantisch – trotz des für Stadien üblichen Halls..
Zu den emotionalen Höhepunkten gehörten Mitsingmomente bei Balladen ebenso wie die gnadenlosen Moshpit-Attacken während der schnelleren Thrash-Nummern. Fans feierten vor allem die immer noch unbeschreiblich ständig präsente Spielfreude der Band, die trotz ihrer jahrzehntelangen Karriere immer noch hungrig und energiegeladen wirkte. In Fanforen wurde die Frankfurt-Show bereits kurz nach Konzertende als eines der stärksten Europa-Konzerte der Tour bezeichnet.
Mit der 360-Grad-Bühne hatte jeder Metalhead im Saal die Chance, die Bands mal etwas näher zu sehen. Metallica bewiesen einmal mehr, warum sie seit über vier Jahrzehnten zu den größten Livebands der Welt gehören und ihre Kompositionen oder genialen Coverversionen unsterblich sein werden. Die US-Legenden um den charismatischen und herzlichen Sänger James Hetfield, den schelmischen Schlagzeuger Lars Ulrich, und die ebenso starken Musiker Kirk Hammett und Robert Trujillo präsentierten in Frankfurt eine energiegeladene Show zwischen Thrash-Metal-Klassikern, emotionalen Hymnen und Songs ihres aktuellen Albums „72 Seasons“.
Alles in allem ein von Live Nation genial organisierter Konzertabend der Superlative – mit phantastischen Vorbands und METALLICA in Höchtsform.
Viel Spaß beim Ansehen meiner FOTOSTRECKE. Um solch eine Fotostrecke zusammenstellen zu können, ist stundenlange Arbeit nötig. Ich bekomme dafür kein Geld und bitte euch, sie nicht ohne Erlaubnis zu kopieren. Auch nicht aus den Socials. Wenn Interesse an Bildern besteht, seid bitte so ehrlich und setzt euch mit mir in Verbindung.
Wenn ihr auf ein Bild klickt, wird es groß, dann könnt ihr blättern und weiterscrollen. Meist gibt es mehrere Seiten voller Bilder.
METALLICA
PANTERA
AVATAR
Lydia Dr. Polwin-Plass
Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de



















































































































































































