
MYSTIC PROPHECY – IN METAL
Neue Scheiben, Film- und BuchtippsNews 3. November 2026 Lydia Dr. Polwin-Plass

Mehr als zwei Jahrzehnte Bandgeschichte liegen hinter MYSTIC PROPHECY – an ihrer kompromisslosen Hingabe zum Heavy Metal muss die Band schon lange niemanden mehr erinnern. Auf ihrem neuen Album „In Metal“ bekräftigen sie mit dies mit Nachdruck.
In Metal erscheint am 27. November 2026 über PERCEPTION – Powered by Reigning Phoenix Music und markiert den Beginn eines neuen Kapitels. Nach Metal Division und Hellriot stehen die Bandmitglieder als erneuerte Besetzung da – dennoch ist In Metal direkt, heavy und unverkennbar MYSTIC PROPHECY .
Der Albumtitel ist dabei keineswegs zufällig gewählt. Metal bildet nicht nur den musikalischen Rahmen dieser Platte, er zieht sich als roter Faden durch das gesamte Werk.
MYSTIC PROPHECY greifen dabei unterschiedliche Facetten des Genres und jene Bilderwelten auf, die es seit Generationen prägen. Mensch und Maschine, Krieg und Zerstörung, Angst und innere Konflikte, gefallene Engel, Dämonen, Mythologie und
der Geist des Kriegers. Eine Welt aus brennenden Himmeln und Schlachtfeldern, in der Mensch und Maschine, Himmel und Hölle sowie äußere und innere Kämpfe immer wieder aufeinandertreffen.
Im Zentrum steht dabei die Idee von Heavy Metal als Lebenseinstellung. Besonders deutlich
wird das im Titeltrack In Metal“. Mit einem Refrain, der geradezu danach verlangt, von einem großen Publikum mitgesungen zu werden, macht der Song den Albumtitel zu einem Bekenntnis zu Identität und Zugehörigkeit und feiert die Musik, ihre
Gemeinschaft und das Gefühl von Freiheit, das mit ihr verbunden ist.
An anderer Stelle richtet In Metal den Blick auf die dunkleren Seiten unserer Welt. Der Opener und die erste Single „Robots“ beschäftigt sich mit der zunehmend verschwimmenden Grenze zwischen Mensch und Technologie und stellt die Frage, wer eigentlich noch die Kontrolle behält, wenn Maschinen immer tiefer in unser Leben vordringen. Trotz seiner martialischen Bildsprache ist March Or Die“ hingegen nicht als Kriegssong zu verstehen. Das unaufhaltsame Vorwärtsmarschieren wird vielmehr zur Metapher für menschlichen Überlebenswillen und Durchhaltevermögen: Egal, was einem das Leben in den Weg
stellt, es gilt weiterzugehen. Stillstand ist der Tod – also: March Or Die . Don’t Run Away“ verlagert diesen Kampf schließlich nach innen und thematisiert Angst, Depression und den Versuch, sich der eigenen Dunkelheit zu stellen.
Diese persönlichere Seite zeigt sich auch in „My Inner Innocence“, einem der introspektiveren Momente des Albums. Der Song setzt sich mit dem Verlust von Unschuld, Isolation und dem Kampf darum auseinander, einen Teil von sich selbst zu
bewahren, während die Welt um einen herum immer dunkler erscheint. Am anderen Ende des Spektrums greifen Songs wie
Warhead“, When The Hammer Will Fall“ und Warrior Of Asgard“ jene überlebensgroßen Bilderwelten auf, die seit jeher zum Heavy Metal gehören: Krieger, Schlachtfelder, Mythologie und unbeugsamer Widerstand.
Auch musikalisch wird In Metal von diesem Spannungsfeld zwischen Tradition und Gegenwart geprägt. Messerscharfe Riffs, prägnante Hooks, markanter Gesang und Refrains wie gemacht für die Bühne bilden weiterhin das Herzstück von MYSTIC PROPHECY, erhalten auf In Metal jedoch ein modernes Gewicht und zusätzliche Klarheit. Produziert von Dan Baune und R.D. Liapakis sowie gemischt und gemastert von Henrik Udd, trifft das Album mit voller Härte, ohne dabei die Ecken, Kanten und Aggressivität aus dem Sound der Band herauszupolieren.
Am Ende hält In Metal genau das, was der Titel verspricht. Das Album ist fest in jener Musik verwurzelt, der sich MYSTIC PROPHECY seit mehr als 20 Jahren verschrieben haben und gleichzeitig das Werk einer Band, die nach vorne blickt, anstatt sich auf vergangenen Erfolgen auszuruhen.
Zehn Songs über reale und imaginäre, äußere und innere Kämpfe – teils
Schlachtruf, teils Bekenntnis zur eigenen Identität, vereint durch eine Konstante: Heavy Metal.
Für MYSTIC PROPHECY ist Metal keine Nostalgie. Metal ist Identität. Und mit In Metal hält die Band diese Fahne einmal mehr hoch.
A R T I S T L I N E – U P :
Roberto „R.D. Liapakis“ Dimitri Liapakis Gesang (Lead) Dan Baune Gitarre
Markus Pohl Gitarre Christophe de Combe Drums
Tommy Gun Bass
01 Robots 03:28
02 In Metal 03:31
03 March or Die 03:55
04 Don’t Run Away 04:00
05 Warhead 03:42
06 Angels Are Falling 04:34
07 When the Hammer Will Fall 03:12
08 My Inner Innocence 04:05
09 Devil’s Son 03:50
10 Warrior of Asgard 03:46
11 Robots 03:28
12 March or Die 03:55
13 Angels Are Falling 04:34
14 In Metal 03:31
15 When the Hammer Will Fall 03:12
16 Warhead 03:42
17 Don’t Run Away 04:00
T R A C K L I S T I N G – V I N Y L
01 Robots 03:28
02 In Metal 03:31
03 March or Die 03:55
04 Don’t Run Away 04:00
05 Warhead 03:42
PERCEPTION 2 / 3
06 Angels Are Falling 04:34
07 When the Hammer Will Fall 03:12
08 My Inner Innocence 04:05
09 Devil’s Son 03:50
10 Warrior of Asgard 03:46
11 Robots 03:28
12 March or Die 03:55
13 Angels Are Falling 04:34
14 In Metal 03:31
15 When the Hammer Will Fall 03:12
16 Warhead 03:42
17 Don’t Run Away 04:00
Lydia Dr. Polwin-Plass
Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de







