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Review: STEEL PROPHET – The God Machine Review: STEEL PROPHET – The God Machine
Die US-Heavy / Power-Metal-Legenden STEEL PROPHET sind zurück mit einem neuen Heavy-Metal-Album. "The God Machine" bietet massiven Sound und hat definitiv Potenzial in die... Review: STEEL PROPHET – The God Machine

Die US-Heavy / Power-Metal-Legenden STEEL PROPHET sind zurück mit einem neuen Heavy-Metal-Album. „The God Machine“ bietet massiven Sound und hat definitiv Potenzial in die Top-Listen von 2019 aufgenommen zu werden werden.

Fünf Jahre nach der Veröffentlichung des letzten Albums „Omniscient“  rekrutierte die Band aus Los Angeles den All-Star-Heavy-Metal-Sänger und Produzenten R.D. Liapakis. Dieser ist jedoch nicht nur der Mann hinter dem Mikrofon, er ist neben Steve Kachinsky auch für das Songwriting und den Produktionsprozess des Albums verantwortlich.

Die Stimme von R.D. Liapakis klingt hart, bluesig und stark, mit großer Reichweite, Kraft und eigenständigem Stil. Die hohen Töne kommen mühelos und der Lead-Gesang animiert zum Mitsingen. Die Drums klingen mächtig und kombinieren perfekt das Old-School-Punch-Gefühl, das typisch für klassischen Heavy-Metal ist, mit frischen und modernen Klängen.

Die Gitarrenarbeit auf dem Album folgt den heiligen Spuren der Heavy Metal-Klassiker mit schnellen Licks und wütende, jedoch durchweg melodischen Riffs und Soli. Ergänzt wird das ganze durch fette Basslines, die alle Instrumente in einer großartigen Kombination verankern und die geilen Gesangslinien hervorheben. Elemente von Thrash, Doom und sogar ein wenig von Scorpions angehauchter Melodik finden sich hier.

Jeder Song ist eine Freude für sich.

Produziert wurde das Album von Steve Kachinsky und R. D. Liapakis, bekannt ducgh seine Kooperationen mit Bands wie Mystic Prophecy, Teufelszug, Suicidal Angels, Firewind, Eldritch, Silius, FireForce und vielen mehr. Gemixt und gemastert wurde es von Henrik Udd, Gewinner des „Best Producer 2017-Heavy Music Award“ in den Henrik UddRecording Studios. Bekannt durch seine Mitwirkung an Projekten von Architects, Bring Me The Horizon, Hammerfall, Powerwolf und anderen.

Das Album beginnt mit dem absoluten Titelsong „The God Machine“, mit wütenden Rhythmen, schnellem Riffing und eingängigen Arenachören. „Crucify und  „Dark Mask / Between Love And Hate“ katapultieren den Hörer zurück in die besten NWOBHM Jahre, während „Thrashed Relentlessly“ das US Power Metal Riffing selbst verkörpert.

Songs wie „Damnation Calling“ und „Lucifer / The Devil Inside“ erinnern an das mächtige „Headless Cross“ von Black Sabbath aus der Tony Martin Ära. Der mehrdimensionale und dennoch klassische Heavy Metal des Albums wird dem Hörer spätestens dann einfangen, wenn die Power-Ballade „Buried And Broken“ einsetzt. STEEL PROPHET – The God Machine_Cover

Fazit: „The God Machine“ bietet einen geschmeidigen und polierten, aber brutal schweren Sound. Wer den Geist des Heavy Metal lebt und und atmet, wird  „The God Machine“mögen. „The God Machine“ ist ein hochwertiges Metal-Album, das ziemlich sicher zu einem Klassiker im Repertoire von STEEL PROPHET werden wird.

Die Band

R.D. Liapakis – Lead & Background Vocals (Mystic Prophecy, Devil’s Train)

Steve Kachinsky – Lead & Rhythm Guitar, Keyboards

Jon Paget – Lead Guitar

Vince Dennis – Bass (Body Count, ex-World in Pain, ex-Dia de los Muertos, ex-Tourniquet, ex-Prong (live), ex-Obscene Gesture)

John ‘JT’ Tarascio – Drums

 

TRACKS:

1. The God Machine

2. Crucify

3. Thrashed Relentlessly

4. Dark Mask / Between Love And Hate

5. Damnation Calling

6. Soulhunter

7. Buried And Broken

8. Lucifer / The Devil Inside

9. Fight, Kill

10. Life = Love = God Machine

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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de