Review: Halphas – Dawn of a Crimson Empire Review: Halphas – Dawn of a Crimson Empire
Halphas treiben mit ihrem neuen Album "Dawn of a Crimson Empire" infernalen Black Metal in die willfährigen Ohrwindungen. Review: Halphas – Dawn of a Crimson Empire

Halphas treiben mit ihrem neuen Album „Dawn of a Crimson Empire“ infernalen Black Metal in die willfährigen Ohrwindungen.

Halphas, ein Dämon in Vogelgestalt, gehört laut Dämonolgie – Handbuch Ars Goetia zu den neunundsechzig mächtigsten Herren der Unterwelt. Mit heiserer und doch zugleich kraftvoller Stimme befehligt er zahlreiche Legionen höllischer Diener.

Nicht umsonst haben die fünf Schwarzmetalljünger aus Hessen sich dieses mystische Unwesen als Namenspatron auserkoren. Denn ihre Musik gleicht einer Huldigung der dunklen Beschwörungskünste und erweckt wahre Höllenfeuer.

So beginnt das Album „Dawn of a Crimson Empire“ mit einer rituellen Zeremonie, die besagten Dämon herbeirufen soll. Nach dieser „Summoning“ ertönt auch gleich im entsprechend brachialen Gewand der „Call from the Depths“ als Antwort aus den dunklen Abgründen.

,,Through the Forest“ bindet die berauschenden Kräfte der Natur in das düstere Treiben mit ein. So wird man weiter auf den Schwingen des geflügelten Dämons getragen, dessen raues Geschrei durch den Mund des Sängers Legatus hallt.Halphas – Dawn of a Crimson Empire

Bis beim abschließenden ,,Empire“ die Magie der entfesselten Mächte mit der Errichtung eines neuen Reiches unterweltlicher Dimension vollendet wird.

Vor allem lokal ansässigen Metal-Liebhabern dürfte der sympathische und stets freundliche Thorsten ,,Thurstan“ Baus, der mit der Heavy Metal – Formation „Everfest“ für stimmungsvolle Auftritte sorgte, ein Begriff sein. Ihm kann man oftmals die Spielfreude bei Auftritten ansehen.

Fazit: Der Gruppe aus mehreren gestandenen Musikern ist genau das gelungen, was ihnen vorschwebte. Die Kreation eines düster, atmosphärischen Black Metal – Werks, das nichts und niemanden zu scheuen braucht.

Anspielempfehlung: Call from the Depths, Through the Forest, Empire

Review: Daniel Oestreich

Besetzung:  Legatus  – Gesang, Thorsten „Thurstan“ Baus – Gitarre, Avnas – Gitarre, Forcass –  Baß, Tempestas (Skullsplitter) – Schlagzeug

Titelliste:

  1. Summoning 2:05
  2. Call from the Depths 5:44
  3. Through the Forest 6:16
  4. Sword of the Necromancer 7:34
  5. F.M.D. 6:57
  6. Malice 5:56
  7. Damnation of the Weak 4:53
  8. Empire 9:26

Hörprobe auf Youtube von „Through the Forest“

 

 

 

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