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Nachbericht und FOTOSTRECKE: SABATON, APOCALYPTICA und AMARANTHE in der Festhalle Frankfurt Nachbericht und FOTOSTRECKE: SABATON, APOCALYPTICA und AMARANTHE in der Festhalle Frankfurt
Gestern spielten in der Frankfurter Festhalle gleich drei stilistisch eigentlich äußerst unterschiedliche Bands. Gerade das machte den Abend so abwechslungsreich. SABATON, APOCALYPTICA und AMARANTHE... Nachbericht und FOTOSTRECKE: SABATON, APOCALYPTICA und AMARANTHE in der Festhalle Frankfurt

Gestern spielten in der Frankfurter Festhalle gleich drei stilistisch eigentlich äußerst unterschiedliche Bands. Gerade das machte den Abend so abwechslungsreich. SABATON, APOCALYPTICA und AMARANTHE rockten die Festhalle und überzeugten ihr Publikum in allen Facetten.

Den Abend eröffneten Amaranthe, die zwar auf Wikipedia als 2008 gegründete schwedisch-dänische Melodic-Death-Metal-Band geführt werden, die ich aber eher in den Power Metal beziehungsweise aufgrund ihrer vielen Elektroparts eher als Elektropop-Powermetal-Band bezeichnen würde. Frontfrau Elize Ryd wechselt sich im Gesang mit ihren männlichen Kollegen ab. Auf der einen Seite verwenden AMARANTHE Bestandteile des Melodic Death Metal wie etwa den Wechsel zwischen gutturalem und klarem Gesang, auf der anderen Seite setzen sie harte Gitarrenriffs und softe Keyboardmelodien als Kontrast ein. Diese verbinden sie mit Komponenten aus der elektronischen Musik und der Popmusik. Der klare Gesang der Sängerin ist eher ein Element aus dem Power Metal. Jede Menge Fotos vom Gig seht ihr unten.

Danach spielten die Cellisten von APOCALYPTICA, die wie immer ordentlich mit ihren für den Metal eher untypischen Instrumenten abrockten. Auch wenn man die Band schon zig Mal live gesehen hat, man ist immer wieder verblüfft, was man mit diesen massiven Streichinstrumenten alles anstellen kann und wie gut diese eigentlich für Metal geeignet sind. Mal wird ein Cello auf dem Rücken am Boden liegend gespielt, dann wieder über Kopf, etc. Ich habe selbst als Kind einige Jahre Cello gespielt und weiß wie unhandlich die Dinger eigentlich sind. Umsomehr flasht mich das jedes Mal wieder, was die drei Herren aus Finnland damit so machen. In Kombination mit Schlagzeug und Gesang einfach großartig. Apocalyptica überraschten das Publikum zu einem späteren Zeitpunkt des Abends in einem weiteren Set im Zusammenspiel mit den Kollegen von SABATON. Natürlich habe ich auch das für euch in der Fotostrecke festgehalten.

Als Headliner gab es dann SABATON auf die Ohren. Die schwedische Power Metal Band wurde vom Publikum mehr als gefeiert. Mit den einprägsamen Melodien und Mitgröhlnummern der alten Alben und den Antikriegsliedern des neuen Albums „The Great War“ fetzte die Band aus Falun, was das Zeug hält. Und das Publikum unterstützte sie mit lautstarken Chören. Das SABATON Bühnenbild gleichte einem Kriegsschauplatz: Das Schlagzeug ein Panzer, überall Sandsäcke wie in Schützengräben und umzäunt war die Bühne mit einem Stacheldraht. Mit viel Pyrotechnik wurde dieser Eindruck noch unterstrichen. Die große Fangemeinde der Schweden war, wie immer begeistert.

Alles in Allem ein kurzweiliger und abwechslungsreicher Abend mit drei tollen Bands.

Lydia Polwin-Plass

Zur Erinnerung an den gestrigen Abend findet ihr nachfolgend eine umfangreiche Fotostrecke.

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