Nachbericht: Kreator, Dimmu Borgir, Hatebreed, Bloodbath – Jahrhunderthalle Frankfurt, 02.12.2018 Nachbericht: Kreator, Dimmu Borgir, Hatebreed, Bloodbath – Jahrhunderthalle Frankfurt, 02.12.2018
Frankfurt, 02.12.2018, 18 Uhr. Es sind dunkle Wolken aufgezogen und mit einem gewaltigen Sturm bricht die „European Apocalypse“ über eine erwartungsfrohe Menge Metalheads herein.... Nachbericht: Kreator, Dimmu Borgir, Hatebreed, Bloodbath – Jahrhunderthalle Frankfurt, 02.12.2018

Frankfurt, 02.12.2018, 18 Uhr. Es sind dunkle Wolken aufgezogen und mit einem gewaltigen Sturm bricht die „European Apocalypse“ über eine erwartungsfrohe Menge Metalheads herein. Mit den vier Reitern der Apokalypse KREATOR, DIMMU BORGIR, HATEBREED und BLOODBATH konnte die extrem-metallische Vollbedienung kaum heftiger sein. Ein apokalyptischer Sturm, der in Erinnerung bleibt.  

Als die „European Apocalypse“-Tour angekündigt wurde, war wohl jedem klar, dass die Zeichen auf Sturm stehen. Mit zwei bärenstarken Co-Headlinern KREATOR und DIMMU BORGIR und mit HATEBREED und BLOODBATH zwei Support-Bands, die ebenfalls Headliner-Niveau haben, wurde ein granatenstarkes Packet auf die apokalyptische Mission geschickt. Frankfurt erwischte es dabei am 1. Advent.

Mit den Todesmetallern von BLOODBATH wurde der infernale Abend stilgerecht eingeläutet. Ein brutaler Sound fegt über die bereits gut gefüllte Jahrhunderthalle hinweg. Trotz sparsamen Stageacting wird von so manchem Death Metal Jünger der Propeller angeworfen und spätestens zu Hälfte des Sets werden begeistert die Hörner gen Himmel gereckt. So bringen BLOODBATH souverän die Menge in Wallung und werden nach „Chainsaw Lullaby“ und „Eaten“ gebührend gefeiert.

Bloodbath_Jahrhunderthalle Frankfurt © Lydia Polwin-Plass

HATEBREED_Jahrhunderthalle Frankfurt © Lydia Polwin-Plass

Den Ball nimmt die US-Hardcore-Truppe HATEBREED gerne auf. Und nicht nur das. Die Abrisstruppe holt die Dampframme raus und lässt keinen Stein auf dem anderen. Frontmann Jamey Jasta gibt gewohnt Vollgas und animiert die Menge fortwährend. So dauert es nicht lange und der erste Pit rotiert. Zwischendurch ermahnt Jasta die steilgehenden Metalheads gut aufeinander zu achten und sich zu helfen. Danach geht es direkt mit Vollgas weiter und die Masse tobt. HATEBREED sind an diesem Abend mehr als nur ein Einheizer.

Danach folgt mit DIMMU BORGIR der erste Headliner des Abends. Dicke Nebelkanonen und eine mächtige Lightshow begleiten den symphonische Black Metal der Norweger und zaubern eine düstere Stimmung. So scheinen die Metalheads nach dem HATEBREED Stampede erst einmal bedächtig zu lauschen und die Atmosphäre in sich aufzusaugen. Dabei haben Shagrath, Silenoz und Galder eine unglaubliche Präsenz auf der Bühne. Und so dauert es nicht lange und das Publikum kommt wieder auf Touren – besonders bei den symphonischen Einlagen. Neben Songs vom neuen Album „Eonian“ wie „The Unveiling“ und „Council of Wolves and Snakes“ geben DIMMU BORGIR natürlich Hits wie „Mourning Palace“, Progenies of the Great Apocalypse“, „Indoctrination“ und „The Serpentine Offering“ zum Besten. So wird das 25-jährige Bandjubiläum mit einer grandiosen Show und einer euphorischen Menge ordentlich abgefeiert.

DUMMU BORGIR_Jahrhunderthalle Frankfurt © Lydia Polwin-Plass

Zum krönenden Abschluss des apokalyptischen Abends blies dann die deutsche Thrash Metal-Legende und Headliner KREATOR zur Attacke. Vor dem Auftritt liefen über den Bühnenvorhang groß die Worte: „Frankfurt…prepare…to…get…destroyed.“ und KREATOR ließ den Worten Taten folgen. Die Thrash-Titanen zündeten ihr Hitfeuerwerk und die Horde folgte von der ersten Note an. Dabei kamen neue Songs wie „Fallen Brothers“, „Gods of Violence“, „Hail to the Hordes“ und „Satan is Real“ genau so gut an, wie die Mega-Klassiker „Enemy of God“, „People of the Lie“ und „Violent Revolution“. Dazu waren Mille und seine Mannen sichtlich gut aufgelegt und rissen die Metalhead-Horde mit, die mit „Kreator, Kreator“-Rufen dankte. Gleichzeitig wurde die Show mit Pyros, Nebelkanonen und Papierschlangen und -schnipseln atmosphärisch abgerundet. So hauten KREATOR einen grandiosen Abriss raus und ließen am Ende des Abends viele erschöpfte aber glückliche Gesichter zurück.

KREATOR_Jahrhunderthalle Frankfurt © Lydia Polwin-Plass

So war die komplette Show ein voller Erfolg. Ein Extreme Metal- Packet einer solchen Güte sucht ihres Gleichen. Starke Bands, guter Sound, Bombenstimmung. Insgesamt viermal krachende Vollbedienung – was braucht ein Metalhead mehr?

 

 

 

Seht euch dazu auch unsere FOTOSTRECKE an

FOTOSTRECKE – KREATOR, DIMMU BORGIR, HATEBREED und BLOODBATH in der Jahrhunderthalle Frankfurt
https://metalogy.de/fotostrecke-kreator-dimmu-borgir-hatebreed-und-bloodbath-in-der-jahrhunderthalle-frankfurt/

 

Setliste KREATOR:

Enemy of God

Hail to the Hordes

Awakening of the gods
People of the lie

Gods of Violence

Satan is real

Mars Mantra

Phantom Antichrist

Fallen Brothers

Flag of hate

Phobia

Hordes of chaos (A Necrologue for the Elite)

Violent Revolution

Pleasure to kill.

 

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