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Metal-Review: Xilla – Distant Minds Metal-Review: Xilla – Distant Minds
Dramatisch – melodisch – progressiv – Rock. Das Album "Distant Minds" von Xilla ist genau das. Metal-Review: Xilla – Distant Minds

Dramatisch – melodisch – progressiv – Rock. Das Album „Distant Minds“ von Xilla ist genau das.

Harmonische Verschmelzung von Pop, Rock und Blues, Einflüsse von Jazz und nichtwestlichen Formen klingen bei Xilla an, der Band mit dem seltsamen Namen und den fünf Jungs aus Birmingham. „Distant Minds“ nennen sie die erste Eigenproduktion ihrer musikalischen Reise. Eine Stunde und zehn Minuten entscheiden sie sich nicht etwa für einen kommerziell einfachen Weg. Sie sind so mutig, alternativen Rock mit Neo-Prog zu vermischen und 2019 auf den Markt zu bringen.

Schon 2012 wuchs die Idee bei den Brüdern Greg und Rich Pullin heran, zusammen mit Chris Flanagan und Pete Smyth etwas Besonderes und absolut Denkwürdiges zu schaffen. „Wir wollten etwas Großartiges, eine Verschmelzung der Details, der Textur und der Ebenen all der Musik, die wir lieben,“ beschrieb Schlagzeuger Pete Smyth die Entstehung der Songs. Bis 2018 hatte die Band eine solide Basis geschaffen, die letztendlich die Grundlage für ihr Debütalbum lieferte. Mit der Ankunft von Frontmann Leigh Oates war das letzte Stück des Xilla-Puzzles fertig. In den folgenden zwölf Monaten arbeitete die Band unermüdlich daran, das Album zu perfektionieren und aufzunehmen. Zur Unterstützung wurde John Mitchell engagiert, der sein beeindruckendes Mixing-Know-how am Mischpult einbrachte.

Die zehn Songs nehmen den Hörer auf eine Reise mit, die ihn dazu auffordert, sich einzulassen und Teil des Albums zu werden. Eine Kombination aus zeitversetzten Signaturen, melodischen Texturen und massiven Gesangshooks im Wechsel mit dramatischen, teils psychedelischen Gitarrenriffs.

„Heroes“ zeigt zum Beispiel ein exzellentes Wissen über Vokalharmonien und eine bemerkenswerte Fähigkeit, Instrumente einzusetzen, die Gesangslinie ist raffiniert und geschmeidig und führt zu einem durchdachten Refrain.
Zusätzliche pusht Sänger Leigh Oates mit Songs wie „Let Me Breathe“ die Band nach vorn sowie die Gitarren von Chris Flanagan und Greg Pullin, etwa in „Distant Minds“. „You Crawl“ ist einer der fesselndsten Momente des Albums, ebenso wie „Catharsis“, eine Art Hard Rock mit einem progressiven Input, der wie eine Sensation daherkommt aber auch Erinnerungen in Verbindung mit Tradition vermittelt und trotzdem ein Gefühl von Neuheit und Frische mitbringt.

Einfach einmal diese Typen

Leigh Oates – Vocals, Chris Flanagan – Guitars, Greg Pullin – Guitars, Rich Pullin – Bass und Pete Smyth – Drums

Anhören bei YouTube:

(dritte Single und das Video des Debütalbums)

Track Listing:

  1. Crux (1:40)
    2. Heroes (5:16)
    3. Let Me Breathe (6:42)
    4. Distant Minds (6:04)
    5. You Crawl (6:37)
    6. Burning Sky (6:13)
    7. Catharsis (7:01)
    8. Left To Burn (12:38)
    9. Everything At Once (5:23)
    10. Reborn (8:16)

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