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Metal-Review: THUNDERMOTHER – Heat Wave Metal-Review: THUNDERMOTHER – Heat Wave
Thundermother spielen nicht nur Rock'n'Roll. Thundermother sind Rock'n'Roll! „Heat Wave“heißt das vierte Album, es ist der musikalische Ausdruck des markanten Life Styles der Hard... Metal-Review: THUNDERMOTHER – Heat Wave

Thundermother spielen nicht nur Rock’n’Roll. Thundermother sind Rock’n’Roll! „Heat Wave“heißt das vierte Album, es ist der musikalische Ausdruck des markanten Life Styles der Hard Rockerinnen und so prägnant wie die Message.

Die schwedischen High Voltage Rock’n’Rollerinnen teilen uns mit „Seid bereit, Thundermother kommen über Euch wie eine Hitzewelle voller Songs! Wir reißen Euch mit unserer Sound-Energie mit. Und unser Ziel ist kein geringeres als: Rock’n’Roll World Domination!“

Das sind natürlich große Pläne, die aber einer soliden Basis entspringen. Der Thundermother Sound auf „Heat Wave“ ist noch grooviger und fetter als je zuvor. 13 Tracks mit absolutem Ohrwurm-Potential sind auf „Heat Wave“zu hören, sie enthüllen das gesamte Potential der vier Ausnahme-Musikerinnen. Der besondere Mix, den Thundermother auf diesem Album auffahren, spricht mit Sicherheit Fans verschiedenster Genres an: darunter Rock’n’Roll, Blues, Punk und Heavy Metal.

Im Jahr 2017 formierte sich die Band vollkommen neu. Gründerin und Gitarristin Filippa Nässil gelang mit dem neuen Line Up ein wahrer Glücksgriff. Frontfrau Guernica Mancini verleiht mit ihrer bluesgetränkten Stimme den Songs einen einzigartigen Touch. Komplettiert wird die Band durch den harten Anschlag der Drummerin Emlee Johansson und Majsan Lindberg am Bass.

Erstmals haben nun auch alle vier Bandmitglieder an den neuen Songs selbst mitgewirkt. Sowohl bei den Lyrics als auch bei den Arrangements. Herz und Hirn von Thundermother stecken im Detail.

Für den Feinschliff sorgte der dänische Hard Rock Hitlieferant Soren Andersen, ein erfahrener Producer und begnadeter Gitarrist, der bereits mit Glenn Hughes, Mike Tramp, Dave Mustaine, Tommy Aldrige, etc. zusammenarbeitete. Laut dem Produzenten ein „Match made in Heaven“. Die Harmonie, die von Anfang an zwischen Producer und Band herrschte, hört man in den Songs.In seinem Kopenhagener Medley Tonstudio produzierten die „Rockerbräute“ in drei Wochen ein Album der Extraklasse.

Filippas Nässils Song-Favorit des neuen Albums ist ganz klar „Free Ourselves“, ein energiegeladener Song mit einem fetten AC/DC-ähnlichen Sound und einer politischen Message, die besagt: Lasst Euch nicht von Gesetzen so reglementieren. Rock ‘n‘ Roll braucht Freiraum, wir Menschen brauchen Raum zur Entfaltung. Emlee Johannssons Liebelingssong ist „Driving in Style“, in cooler Mix aus Heavy Metal Riffs mit einem Skate Punk-ähnlichen Refrain.

Fazit:  Heat Wave ist eine ausgefeilte Version eines AC/DC-Motörhead-Sounds, mit frischen modernen Hard Rock-Elementen und einem satten 70-er Jahre Groove. Thematisch behandeln die Songs das ganze Spektrum des Lebens. Es bietet Liebesballaden, Blues bis  hin zu einem Party-Kracher.

Hörprobe auf YouTube

 

Infoquelle: AFM

Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de