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Metal-Review: PRIMAL FEAR – Metal Commando Metal-Review: PRIMAL FEAR – Metal Commando
Größer, mächtiger, reifer denn je, kehrt eine von Deutschlands zuverlässigsten Heavy-Metal-Bastionen zurück. PRIMAL FEAR mit neuem Album „Metal Commando“, erschienen am 17. Juli 2020... Metal-Review: PRIMAL FEAR – Metal Commando

Größer, mächtiger, reifer denn je, kehrt eine von Deutschlands zuverlässigsten Heavy-Metal-Bastionen zurück. PRIMAL FEAR mit neuem Album „Metal Commando“, erschienen am 17. Juli 2020 via Nuclear Blast. 

Metal Commando ist das nunmehr 13. Album der Band. Auf der einen Seite kommt eine unverkennbar voran marschierende Einheit zum Vorschein, gleichzeitig aber auch eine Band, die gewachsen ist.

Dazu Bandgründer und Mastermind Mat Sinner gegenüber Nuclear Blast: „Das Harte ist härter, das Epische epischer, das Schnelle schneller, das Düstere düsterer.“

Die Songs sind stark, die Hooks mitreißend, die Refrains haben Ohrwurmcharakter. „Wir sind eben einfach ein bärenstarkes Team“, so Sinner. Neben Matt wirkten an “Metal Commando” mit: die gesangliche Naturgewalt Ralf Scheepers, der Gitarrist der ersten Stunde Tom Naumann, Alex Beyrodt und Magnus Karlsson an den weiteren beiden, der drei übermächtigen Gitarren und der neue Wirbelwind am Schlagzeug, Michael Ehré.

Wir alle haben Bock auf das, was wir tun. Jeden Tag. Wir haben unser Hobby zum Beruf gemacht – entsprechend leicht fällt es uns deswegen natürlich, in den Proberaum zu gehen, Songs zu schreiben und aufzunehmen oder gemeinsam auf Tournee zu fahren. Wir können die Musik machen, die wir am meisten lieben.“

Sinner ist eine veritable Heavy-Metal-Legende und seit 1982 auch bei seiner anderen Band SINNER aktiv. Nebenher dann noch mit Voodoo Circle und als Produzent der gigantischen Rock Meets Classic-Tourneen aktiv. Eine Institution, die bis zur Corona-Pandemie regelmäßig die Größten der Rock- und Metal-Welt mit einem klassischen Orchester vereinte.

Metal spielt eine unverändert große Rolle in meinem Leben. Und nicht nur das: Ich nehme diese Musik und unsere Songs sehr ernst. Wenn wir ein neues Album machen, wollen wir sicherstellen, dass es das Beste ist, das wir zu diesem Zeitpunkt machen können. Eine Platte ist für die Ewigkeit. Die kann man nicht einfach ungeschehen machen. Ein Jahr lang stecke ich alles, was in mir ist, in ein Projekt – mit dem Ziel, dass alles so frisch klingt wie am ersten Tag. Ich will, dass man hört, wie viel Bock wir haben.“

Den Anfang macht der spektakulär galoppierende Opener “I Am Alive”. In weiterer Folge präsentiert sich unter anderem “Along Came The Devil” als typischer Primal-Fear-Groover mit ungewöhnlich aggressivem Gesang. In “Hear Me Calling” treffen Atmosphäre und ein Monster-Hook zusammen.”Lost And Forgotten” kommt modern und knackig hart daher. Höllisch schnell und brutal wird es dann bei “My Name Is Fear”, weich und gefühlvoll dann hingegen bei der Ballade “I Will Be Gone”. Und den Abschluss macht der Song “Infinity”, ein großes Epos mit über 13 Minuten Spielzeit. Das ist zugleich der längste Song der Bandgeschichte.

Los ging es mit der Vorproduktion im Juli 2019, danach verschanzte sich der Bandboss mit Neuzugang Michael Ehré in Dänemark beim langjährigen Buddy Jacob Hansen (VOLBEAT) für die Schlagzeugaufnahmen. „Ich wusste ja, dass er gut ist. Aber so gut, das hätte ich nicht gedacht!“, freut sich Sinner.

Zum plakativen Albumtitel sagt Sinner: Schon auf unserer ersten US-Tour gaben uns die Amerikaner diesen Spitznamen – ‚German Metal Commando‘. Keine Ahnung, woher das genau kam, aber es blieb hängen und verfolgt uns in Amerika bis heute.“ Passt perfekt zu diesem vielleicht stärksten Album der bisherigen Karriere. Wie eigentlich alles andere an dieser Platte auch.

Die Band

Ralf Scheepers | Gesang

Tom Naumann | Gitarre

Alex Beyrodt | Gitarre

Magnus Karlsson | Gitarre

Michael Ehré | Schlagzeug

Mat Sinner | Bass, Gesang

 

Tracklist

Tracklist: 1.

I Am Alive 4:34

2. Along Came The Devil 4:21

3. Halo 4:19

4. Hear Me Calling 4:39

5. The Lost & The Forgotten 4:08

6. My Name Is Fear 4:04

7. I Will Be Gone 4:26

8. Raise Your Fists 3:52

9. Howl Of The Banshee 4:54

10. Afterlife 4:29

11. Infinity 13:12

Produced by Mat Sinner, mixed & mastered by Jacob Hansen at Hansen Studios add recordings at Backyard Studios, Stuntguitar Music, Fear Studio & Level 10 Music.

Weitere Infos unter: http://www.primalfear.de/home/

Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de