Metalogy.de - Das Magazin für Metalheadz
Metal-Review: ERRA – ERRA Metal-Review: ERRA – ERRA
Die Musik der Progressive Metalcore Band ERRA aus Birmingham, Alabama bewegt sich stilistische zwischen Metalcore, Anleihen aus dem Progressive Metal und Djent. Das neueste... Metal-Review: ERRA – ERRA

Die Musik der Progressive Metalcore Band ERRA aus Birmingham, Alabama bewegt sich stilistische zwischen Metalcore, Anleihen aus dem Progressive Metal und Djent. Das neueste selbstbetitelte Album befasst sich mit den unerfreulichen Seiten des Lebens.

Die Band ist nach der Gottheit Erra benannt. Beeinflusst wurden ERRA unter anderem Misery Signals, Born of Osiris, As I Lay Dying und Saosin.

Entschlossenheit und unerschütterliche Hingabe haben den Weg der Band seit Jahren bestimmt. Den Kern der Beziehung bilden monumentale Riffs und zerebrale Klanglandschaften. Das neueste Album der Band ist selbst betitelt und heißt Erra. Die Themen des Albums bewegen sich zwischen Depression, Angst und Verzweiflung und nehmen den Hörer mit auf eine beinahe außerkörperliche Reise in den berüchtigten Suicide Forrest in Japan. Dazu Gitarrist Jesse Cash: “Ich machte gerade eine schwere Zeit durch, nach einer Trennung, als Andy Glass von WE CAME AS ROMANS mich auf Eckart Tolle aufmerksam machte. Viele der Songs sprechen davon präsent zu sein, bewusst zu sein, ohne dabei gezwungen oder aufgesetzt zu klingen oder wie die üblichen optimistischen Metal Core Klischees.”

Das Album startet mit einem eindringlichem Bild des Grauens in SNOW BLOOD. DIVISIONARY sieht eine Parallele zwischen Technologie und Religion. In House of Class geht es um selbst Verletzung und den Verlust einer aufgegebenen Ideologie und der Versöhnung damit. Und im Titel ERRA geht es um die Geschichte zweier Liebender.

Die Einflüsse abseits des klassischen Prog-Metal sind vielfältig: die heruntergestimmte Atmosphäre von Deftones und Tool sind zentrale Bestandteile neben dem Einfallsreichtum von Nine Inch Nails.

Fazit: Geboten wird melodiöser und stimmungsvoller Metalcore, der ordentlich fetzt.

Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de