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Metal-Review: DIRT REDUX – VARIOUS ARTISTS Metal-Review: DIRT REDUX – VARIOUS ARTISTS
DIRT ist das wohlbekannte, meisterhafte Album von ALICE IN CHAINS. Das Label Magnetic Eye Records nutzt dieses Meisterwerk, um Newcomer und neue Talente zu... Metal-Review: DIRT REDUX – VARIOUS ARTISTS

DIRT ist das wohlbekannte, meisterhafte Album von ALICE IN CHAINS. Das Label Magnetic Eye Records nutzt dieses Meisterwerk, um Newcomer und neue Talente zu präsentieren. Auf „Dirt Redux“ werden die ALICE IN CHAINS Hymnen in Doom, Psychedelic, Stoner und Classic Rock neu interpretiert.  

DIRT war einer der Meilensteine der großartigen ALICE IN CHAINS. Das Label Magnetic Eye Records hat es sich zur Aufgabe gemacht, unter ihrer REDUX-Reihe solchen Meilensteinen einen neuen Anstrich zu verpassen. Das Konzept: Neue Talente und Newcomer transferieren bekannte Songs in andere Sound-Sphären. So erstrahlen auf „Dirt Redux“ die Grunge-Klassiker von ALICE IN CHAINS in Doom und Stoner Metal, Classic und Psychedelic Rock.

Bands, wie Khemmis, Thou, -(16)-, Howling Giant, Forming the Void, The Otolith (ex-SubRosa) covern und interpretieren DIRT sehr gekonnt mit vielen Ideen. So wird „Them Bones“ zunächst mit einem deftigen Doom Metal-Anstrich präsentiert, was mit heftigem Gekeife unterlegt wird. „Dam That River“ schwebt danach psychedelisch dahin. Das „Rain When I Die“ geht in Richtung Stoner Rock. „Down In A Hole“ kommt als emotionaler Classic Rocker daher. Jeder einzelne Song entwickelt durch die Neuinterpretation und stilistische Transformation eine eigene Atmosphäre, ohne die innere Düsternis des Originals zu verlieren.

Fazit: Genrefans aus der Doom/Stoner/Psychedelic-Ecke haben an dieser Neuinterpretation des Grunge-Klassikers sicherlich ihren Spaß. Eingefleischte ALICE IN CHAINS werde sicherlich eher am Original hängen. Jeder Metalhead dazwischen kann in „Dirt Redux“ gefahrlos reinhören und sich von der intensiven Atmosphäre überzeugen lassen.

Anspieltipps: HIGH PRIEST Rain When I Die, KHEMMIS Down in a Hole, HOWLING GIANT Rooster, – (16) – Hate to Feel, THE OTOLITH Would?

Tracks

  1. THOU Them Bones
  2. LOW FLYING HAWKS Dam That River
  3. HIGH PRIEST Rain When I Die
  4. KHEMMIS Down in a Hole
  5. THESE BEASTS Sickman
  6. HOWLING GIANT Rooster
  7. FORMING THE VOID Junkhead
  8. SOMNURI Dirt
  9. BACKWOODS PAYBACK God Smack
  10. BLACK ELECTRIC Iron Gland
  11. – (16) – Hate to Feel
  12. VOKONIS Angry Chair
  13. THE OTOLITH Would?

Review: Michael Glaeser

Veröffentlichungstermin: 18.09.2020

Label: Magnetic Eye Records

Video auf Youtube von “Khemmis – Down in a Hole”:

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