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Metal-Review: CROBOT – MOTHERBRAIN Metal-Review: CROBOT – MOTHERBRAIN
CROBOT surfen seit Jahren auf der Retro-Welle des Heavyrocks. Ihr aktuelles Album „Motherbrain“ hat dem US-Quartett hierbei neuen Schub gegeben. Mit ordentlich Groove, dreckigem,... Metal-Review: CROBOT – MOTHERBRAIN

CROBOT surfen seit Jahren auf der Retro-Welle des Heavyrocks. Ihr aktuelles Album „Motherbrain“ hat dem US-Quartett hierbei neuen Schub gegeben. Mit ordentlich Groove, dreckigem, rifflastigem Rock und Einflüssen aus Funk und Doom surfen die Jungs aus Pennsylvania munter weiter.  

Das US-Quartett CROBOT hat sich seit seiner Gründung 2011 auf drei Alben und einer EP dem Retro-Rock der Marke Dirty und Groovy verschrieben, den sie mit Einflüssen aus Funk und Doom würzen. Diesem Motto bleiben die Jungs aus Pennsylvania auch auf ihrem aktuellen Album „Motherbrain“ treu.

Dabei bezeichnet Gitarrist Chris Bishop den Sound auf „Motherbrain“ mit den Worten: „Das düsterste und härteste, zugleich aber auch das funkigste Material, das Crobot je von der Leine gelassen haben.” Als Referenzen können zum einen Rock-Legenden der 70er, wie Deep Purple, Black Sabbath oder Led Zepplin, aber auch moderne Bands, wie Soundgarden, Wolfmother oder Kadavar genannt werden. Dabei legen CROBOT viel Wert darauf authentisch und modern zu klingen.  Song technisch wird „Motherbrain“ mit dem Stampfer „Burn“ eröffnet, der etwas an die Stone Temple Pilots erinnert. „Keep Me Down“ kommt darauf etwas flotter und sehr energiegeladen um die Ecke. Das druckvolle „Drown“ groovt danach mächtig. Alleine wegen der Tatsache, dass die Stimme von Sänger Brandon Yeagley stark Chris Cornell erinnert, klingt dieser Song sehr nach Soundgarden. Ebenso druckvoll, aber düster rockend wird „Gasoline“ aus den Boxen gehauen. Das groovende Highlight auf „Motherbrain“ ist sicherlich „Low Life“. Funky wird es bei „Alpha Dawg“ und doomig bei „Stoning The Devil“. Düster rocken dann mit viel Groove und Melodie „Destroyer“, „Blackout“ und „After Life“. Melodisch und moderner klingt zum Abschluss „The Hive“.

Fazit: Insgesamt ist „Motherbrain“ eine richtig feine Retro-Rock-Scheibe. CROBOT haben klasse Songs im Gepäck, die auf klasse Songwriting beruhen. Das einzige Problem von CROBOT ist es, sich ausreichend abzugrenzen. Es gibt sehr viele Schnittmengen mit früheren und neuen Größen des (Retro)-Heavyrocks. Beim Hören von „Motherbrain“ kommt einem zu häufig der Gedanke: „Das klingt doch wie ….“. Dieses soll aber nicht die Tatsache schmälern, dass „Motherbrain“ ein klasse Album ist, an dem sich jeder Freund des gepflegten (Retro-)-Heavy/Hardrocks erfreuen kann.

Anspieltipps: Keep Me Down, Drown, Low Life, Gasoline

Tracks

  1. Burn
  2. Keep Me Down
  3. Drown
  4. Low Life
  5. Alpha Dawg
  6. Stoning The Devil
  7. Gasoline
  8. Destroyer
  9. Blackout
  10. After Life
  11. The Hive

 

Line up:

Brandon Yeagley – Lead Vocals, Harmonica
Chris Bishop – Guitar, Vocals
Dan Ryan- Drums
Eddie Collins- Bass

 

Review: Michael Glaeser

Veröffentlichungstermin: 23.08.2019 

Label:  Mascot Records

Video auf Youtube von „Keep Me Down“:

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