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Joyless Euphoria  – Dreaming in Ultraviolet Joyless Euphoria  – Dreaming in Ultraviolet
Atmosphärisch, stimmungsvoll und berührend. Ein starkes zweites Werk der drei Wiener, Lorand Koncz, Martin Baumgartner und Kevin Franda. Ein Portion Blackgaze gepaart mit facettenreichem... Joyless Euphoria  – Dreaming in Ultraviolet

Atmosphärisch, stimmungsvoll und berührend. Ein starkes zweites Werk der drei Wiener, Lorand Koncz, Martin Baumgartner und Kevin Franda. Ein Portion Blackgaze gepaart mit facettenreichem Post-Black Metal ergeben ein Album, das in keiner metallischen Musiksammlung fehlen sollte. Nicht nur Mantar-Fans werden an dem Album ich Freude haben.

Dreaming in Ultraviolet ist nach dem selbst betitelten Debüt vor zwei Jahren das zweite Album der Band Joyless Euphoria. Für alle, die gerne Vergleiche wollen, ein wenig erinnert die Musik an Mantar, ist jedoch eigenständig und besticht durch eine phantastische Klangkulisse.

Thematisch behandelt das Trio aus Wien Themen wie Selbstmord, Verlust nahestehender Menschen, postmortale Erlebnisse und andere menschliche Tragödigen. Die Musik ist stimmungsvoll, sphärisch und teils meditativ. Sie hebt den Hörer in höhere Sphären und lädt dazu ein, die Augen zu schließen und sich einfach von den Klanggebilden wegtragen zu lassen. Ruhigere Passagen wechseln mit härteren ab, spannende Songstrukturen und ein wuchtiger Sound ergeben ein melancholisches und teils düsteres Klangerlebnis. Die Lieder stammen aus der Feder vom kreativen Kopf der Band, Martin Baumgartner.

Akustische Instrumente wie Klavier oder akustische Gitarre runden zwischendurch den sphärisch elektronischen Sound ab. Klargesang lockert die zu den traurigen Themen passenden verzweifelten Growls ab. 
Joyless Euphoria – Dreaming in Ultraviolet_Cover

Als Partner konnte das Label Boersma aus Essen  gewonnen werden. Und ich bin mir sicher das wird nicht das letzte Album der doch noch recht jungen Band sein. Denn ihre Musik tut einfach höllisch gut. Einziger Kritíkpunkt ist der nicht ganz stimmige Chorgesang bei der Nummer „The Rotary“

Fazit:  Dreaming in Ultraviolet der jungen Band Joyless Euphoria aus Wien besticht durch musikalische Eigenständigkeit, hohe Klangqualität und eine stimmungsvolle, dichte Atmosphäre. Spannende Songstrukturen, aufgelockert durch akustische Instrumentierung, ein wuchtiger Sound unterstützt durch verzweifelte Growls sorgen für ein melancholisches und teils düsteres Klangerlebnis und für eine einzigartige akustische Erfahrung. Unbedingt reinhören!

Tracklist:

  • Dissociation
  • The Orator
  • Desperate Euphoria Part 1
  • Shoreline
  • Grave Hotel
  • The Rotary
  • About Me

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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de