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BLIND GUARDIAN TWILIGHT ORCHESTRA  – Legacy Of The Dark Lands BLIND GUARDIAN TWILIGHT ORCHESTRA  – Legacy Of The Dark Lands
Man darf sich auf ein gemeinsames Mammutprojekt von André Olbrich und Hansi Kürsch freuen. Als BLIND GUARDIAN TWILIGHT ORCHESTRA veröffentlichten die beiden am 8.11. ihr... BLIND GUARDIAN TWILIGHT ORCHESTRA  – Legacy Of The Dark Lands

Man darf sich auf ein gemeinsames Mammutprojekt von André Olbrich und Hansi Kürsch freuen. Als BLIND GUARDIAN TWILIGHT ORCHESTRA veröffentlichen die beiden am 8.11. ihr Album „Legacy Of The Dark Lands“.

BLIND GUARDIAN  sind bekannt dafür, jahrelang über ihren ausgefeilten Konzeptalben zu brüten – um sich dann jedes Mal aufs Neue in Sachen Epik, Bombast und Tiefgang zu selbst übertreffen.

Mit dem Projekt BLIND GUARDIAN TWILIGHT ORCHESTRA tauchen André Olbrich und Hansi Kürsch einmal mehr in die phantasievolle Welt des sinfonischen Metal ein. Aber nicht, wie sonst mit elektrischen instrumenten – nein es handelt sich bei BLIND GUARDIAN TWILIGHT ORCHESTRA  um ein monströses Orchester-Monumentalwerk  „Ich bin sehr erleichtert, dass wir dieses Werk tatsächlich vollendet haben“, so Gitarrist André Olbrich. „Auf diesen Moment habe ich viele, viele Jahre gewartet.“

Die erste Idee für ein reines Orchesteralbum reicht bis ins ferne Jahr 1996 zurück. „Als wir damit anfingen, hätten wir beide niemals gedacht, dass wir uns über einen solch langen Zeitraum damit beschäftigen würden“, sagt Hansi Kürsch gegenüber Björn Springorum von Nuclear Blast.

Hansi hat natürlich auch diesem Mammutprojekt seine unvergleichliche Stimmgewalt leiht. „Wir kamen damals ja wie die Jungfrau zum Kind zu diesem Orchesterprojekt – und plötzlich entwickelte sich solch ein Monster daraus.“ Ein Monster, wohlgemerkt, das die beiden bis zum Schluss zu bändigen wussten. „Ich war schon nach unserem ersten fertigen Song Feuer und Flamme für die Idee“, ergänzt Olbrich. „Ich spürte, dass das hier etwas Neues war, etwas ungemein Kreatives. Es gab und gibt einfach nichts Vergleichbares.“ Das stachelte die beiden an – und war zudem ein guter Ausgleich zum normalen Tagwerk. „Wenn ich mal nicht weiterkam, setzte ich mich an das Orchesterprojekt und bekam den Kopf wieder frei“, so Olbrich. Letzten Endes profitierten alle davon, so der Gitarrist: „Vieles von dem, was wir bei diesem Album gelernt haben, konnten wir schon in die letzten BLIND GUARDIAN-Werke einfließen lassen. Eine Nummer wie beispielsweise ‚And Then There Was Silence‘ hätte es ohne dieses Projekt nie gegeben.“

Mit der ungebremsten Allmacht des 90-köpfigen Prague Filmharmonic Orchestra wurde Legacy Of The Dark Lands im Prager Rudolfinum aufgenommen. Das Album ist ein wahrer Klangsturm. Erdacht und konzipiert wurde es mit Fantasy-Großmeister Markus Heitz und ist die direkte Fortsetzung seines Bestsellers „Die dunklen Lande“, der in die Zeit des Dreißigjährigen Kriegs und direkt hinein in ein apokalyptisches Geheimnis führt.

Legacy Of The Dark Lands« ist selbst für BLIND GUARDIAN eine andere Liga. „Die Größe des Orchesters im Mix einzufangen, war eine ganz schön harte Nuss“, bekennt Olbrich im Interview. „Wir waren ja live bei den Aufnahmen dabei und da klang es absolut überwältigend.“ Er lacht. „Wir mussten nur einen Weg finden, das auf einen Tonträger zu bannen.“ Auch Hansi Kürsch stand vor großen Herausforderungen: „Gegen ein Orchester anzusingen, verlangte mir einiges mehr ab als ich es vom Performen mit einer Metalband gewohnt bin. Das war ein langer Findungsprozess, bei dem ich jedes Stück des Albums in drei verschiedenen Versionen eingesungen habe – von archetypisch BLIND GUARDIAN bis Klassik. Ich tauchte richtig ab in diese Welt und experimentierte mit verschiedenen Texten, um zu schauen, welche Worte am besten klingen.“ Die richtigen Worte zur richtigen Zeit, das weiß auch Hansi Kürsch, haben die Gabe, die Welt zu verändern. Gesprochen wurde das Album von Stimmen, die schon auf dem legendären „Nightfall In Middle-Earth“ zu hören waren.

Fazit:  Das Album wird jetzt bereits als funkelnder Edelstein  in BLIND GUARDIANs Krone bezeichnet – beseelt vom Geiste BLIND GUARDIANs, ausformuliert als monumentaler Fantasy-Soundtrack. Monumental, düster, ergreifend, voller Hymnen und großer Refrains: Das hier ist BLIND GUARDIAN pur. Nur eben ohne Gitarren.

www.blind-guardian.com

Quelle: PM von Björn Springorum

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Lydia Dr. Polwin-Plass

Promovierte Journalistin und Texterin, spezialisiert auf die Themen Kultur, Wirtschaft, Marketing, Vertrieb, Bildung, Karriere, Arbeitsmarkt, Naturheilkunde und Alternativmedizin. Mehr über Dr. Lydia Polwin-Plass auf ihrer Website: http://www.text-und-journalismus.de